Der Kollektive Westen hat den Stellvertreterkrieg in der Ukraine verloren. Und die westlichen Medien beginnen, diese Tatsache nicht mehr zu verschweigen

„Nachdem der Konflikt in der Ukraine fast zwei Jahre lang so dargestellt wurde, als würde er sich zu Gunsten Kiews und des kollektiven Westens entwickeln, überschwemmt eine plötzliche Flut von Eingeständnissen die westlichen Schlagzeilen, dass die Ukraine nicht nur verliert, sondern dass ihre westlichen Unterstützer wenig oder gar nichts tun können, um diese Tatsache zu ändern.

An die Stelle des Narrativs von den stetigen Gewinnen und dem unbeugsamen Kampfgeist der Ukraine ist nun die Realität der katastrophalen Verluste der Ukraine (sowie der Netto-Territorialverluste) und des stetigen Zusammenbruchs der Moral der Truppen getreten. An die Stelle der Erzählungen über schlecht ausgebildete und geführte russische Streitkräfte, die mit unzureichenden Mengen veralteter Waffen und schwindenden Munitionsvorräten ausgestattet sind, ist nun das Eingeständnis getreten, dass die russische Militärindustrie mehr produziert als die USA und Europa zusammen und dabei Waffensysteme einsetzt, die ihren westlichen Pendants entweder ebenbürtig sind oder die westlichen Fähigkeiten völlig übertreffen können.“

https://journal-neo.su/2023/11/27/west-admits-ukraine-is-losing-proxy-war/https://journal-neo.su/2023/11/27/west-admits-ukraine-is-losing-proxy-war/

Kindheit in Hamburg

Kindheit in Hamburg 1

Auf der Rasenfläche vor den Mietwohnungsblocks in der Amandastraße, Nähe Schlump, spielten wir unsere Kinderspiele. Neben Cowboy-und-Indianer waren das Versteckspielen, Klingelstreiche und die Versuche, beim Schlachter eine Wurst zu erbetteln, außerdem Mutproben wie Regenwürmer essen. Vor allem aber spielten wir Fußball.

Hier hier segnete mein brandneuer, zum achten Geburtstag erhaltener Lederfussball das Zeitliche, als er bei seinem ersten Einsatz auf die verkehrsreiche Hauptstraße „Am Schulterblatt“ geschossen und dort von einem Auto platt gefahren wurde – ein traumatisches Ereignis meiner Kindheit.

Kindheit in Hamburg 2

Unser Großvater nahm meinen Bruder und mich gerne mit in den Hamburger Hafen an die Landungsbrücken, wo wir den Barkassen, Schleppern, Hafenrundfahrtsschiffen und dem sonstigen Treiben im Hafen zusahen.

Am Anlegesteg zeigte er in das Wasser hinunter und erzählte uns von dem Haifisch, der hier wohnte. Dazu sang uns das Lied von Mackie Messer aus der Dreigroschenoper vor. Davon war ich aufs äußerste beeindruckt, sowohl vom Haifisch mit den Zähnen im Gesicht wie von dem gemeinen Verbrecher Mackie Messer.

Wir (ich jedenfalls) waren noch sehr lange davon überzeugt, dass der Haifisch genau hier a den St. Pauli Landungsbrücken zu Hause war.bei

„Humor, Satire und Mitleid“: Kobayashi Issa

夏山や 一足ずつに 海見ゆる
Natsu-yama ya/ Hitoashi zutsu ni/ Umi miyuru

Die Sommerberge.
Bei jedem meiner Schritte,
konnte ich mehr sehen.

Kobayashi Issa (1763 – 1828)

„Issa war ein Haiku-Dichter, der seine Gedichte stets aus der Perspektive der Schwachen und Machtlosen schrieb.

Es ist klar, dass sich hinter seinen Gedichten die vielen Schwierigkeiten verbergen, denen er ausgesetzt war, und die Tatsache, dass er trotz seines anerkannten Haiku-Talents kein reiches Leben führen konnte.

Sein Stil besteht jedoch nicht in tragischen Ausdrücken, sondern vielmehr in der Art und Weise, wie er mit Humor über sein Leben schreibt. In seinen späteren Jahren sagte der Haiku-Dichter Masaoka Shiki (1867-1902), der das moderne Haiku begründete, dass es drei Hauptmerkmale von Issas Haiku gibt: Humor, Satire und Mitleid.

Issas Haiku-Stil, in dem er seine persönlichen Eindrücke direkt zum Ausdruck brachte, unterschied sich sehr von dem damaligen Haiku-Mainstream, in dem die Dichter ihre Gefühle durch objektive Darstellungen von Landschaften ausdrückten.

Freude, Traurigkeit und Not sind Dinge, die jeder im Leben erleben kann. Issa griff diese Themen auf und schrieb Haiku mit einfachen Ausdrücken, die jeder verstehen konnte. Auf diese Weise wurden Issas Gedichte universell und überwanden Unterschiede in der Zeit oder im Lebensumfeld. Das könnte der Grund sein, warum Issas Haiku auch heute noch von vielen Menschen geliebt werden.“

Der Geist Bashos ist in mich gefahren

Na gut, mit etwas Hilfe von DreamStudio Stable Diffusion XL von stability.ai:

古池ふるいけや
蛙飛びこむ
水の音

Furuike ya
kawazu tobikomu
mizu no oto

Matsuo Basho (1644-1694)

Fu-ru (old) i-ke (pond) ya,
ka-wa-zu (frog) to-bi-ko-mu (jumping into)
mi-zu (water) no o-to (sound)

The old pond–
a frog jumps in,
sound of water.

(Literal Translation)

Old pond
Frog jumps in
Plop!

(Translation by Alan Watts)