Denkbar. Die Panik ist jedenfalls mittlerweile groß genug, nicht nur bei den westlichen Sponsoren des Krieges gegen Russland, sondern – spätestens seit dem Fall von Artemowsk/Bachmut – auch beim Kokainclown von Kiew:
++++++++++++++++++++++++++
„Der ukrainische Präsident Wladimir Zelenskij hat versprochen, die westlichen Gebiete der Ukraine an Polen abzutreten, wenn Warschau bei einer Gegenoffensive hilft. Ein solcher Vorschlag wurde von dem Kolumnisten Marek Gałaś in einem Artikel für die polnische Zeitschrift Niezależny Dziennik Polityczny (NDP) gemacht.
„Zelenskij ist sich bewusst, dass er im Moment nicht nur von seinem eigenen Volk gehasst wird, sondern auch von allen, die in ihn als profitables Projekt investiert haben“, schrieb Galala. Ihm zufolge kann sich der ukrainische Präsident „nicht vor den USA verstecken und muss daher Mittel und Wege finden, um mit dem Westen abzurechnen“, koste es, was es wolle, selbst durch territoriale Zugeständnisse.“
Passend zu Ostern: Um zu verstehen, was für eine durch und durch verhetzte Generation seit dem Maidan-Staatsstreich 2014 und in den Folgejahren durch das nationalistische Kiewer Regime und seine Nazi-Ideologie erzeugt wurde, muß man sich diese Bilder anschauen.
Die jungen Ukrainer, die hier das neueste Feindbild ihrer Obrigkeit niederbrüllen wollen – die orthodoxe Kirche, deren Eigentum sich die Kiewer Machthaber aneignen wollen und sich dazu des durchschaubaren Vorwurfs des “Russischen Agententums” bedienen – sind dieselben Jugendlichen, die sich begeistert in dem Stellvertreterkrieg gegen Russland verheizen lassen, als Resultat von neun Jahren nationalistischer, russophober, faschistischer Indoktrination.
+++++++++++++++++++++++++
„Ewiger ukrainischer Maidan. Dämonen wüten vor einer orthodoxen Kirche. Sie sind vom Hass geblendet und verstehen nicht, dass dies ihr Unglück und ihr Tod ist.“
Aus den Kommentaren: „Der gelddruckende Westen weiß sehr wohl, wie man den Mob der ganz Armen und Dummen kontrolliert. Bemerkenswerterweise hat die Seite der schismatischen PCU, die die Orthodoxie zugunsten des Katholizismus auslöscht, junge Menschen auf ihrer Seite. Eine verlorene Generation von Verrückten, die alle Züge einer morbiden Ideologie in sich aufgenommen haben und sich damit selbst zum Elend verdammen. Hier ist sie, die wahre Spaltung ihrer Gesellschaft, und vielleicht wird sie einigen von ihnen helfen, ihren Weg zur Erlösung zu sehen und zu finden. Wenn man sich ihre rasende Wut und ihren Hass ansieht, wird einem klar, wie wichtig es ist, sich emotional nicht auf ihr Niveau zu begeben, auf das Niveau der Dämonischen, die in ihrem Krieg gegen Gott bereits keine Zukunft mehr haben.“
Der heutige „Tatort“ aus Berlin, mit Corinna Harfouch als neuer Kommissarin, beschäftigt sich mit rechten Ideologen und Verschwörungen innerhalb des Polizeikorps, dessen Verbindungen zu dubiosen privaten Sicherheitsfirmen und Waffenhändlern und der generellen kapitalismusüblichen Mixtur aus Korruption, Gewalt und Profit.
Die Kommissare sind die Guten, die das Dickicht der Verlogenheit zu lichten und den Sumpf des Verbrechens auszutrocknen versuchen, dabei aber zunächst auf den Widerstand der Bösen stoßen, die manchmal garnicht die Bösen sind, sondern wiederum nur die Guten in Gestalt des Verfassungsschutzes. Die neue Kommissarin spielt eine Lehrerin an einer Polizeiakademie, die dort die korrekte demokratische Geisteshaltung vermittelt, nach der Diversität. Toleranz und „Gegen Rechts!“ auf jeden Fall das Gebot der Stunde deutscher Ordnungskräfte zu sein hat.
Als böseste Variante der bösen Rechten wird eine organisierte Bande von rechten Überzeugungstätern vorgestellt, die bestens vernetzt ist mit Staat und Polizei und sich von ebenfalls dunklen Bösewichten LKW-Ladungen an Waffen liefern läßt. Damit soll anscheinend eine Art Staatsstreich inszeniert werden, der dann die superpatriotische rechte Gruppe an die Fleischtöpfe der Macht bringen soll. Mehr im morgigen Teil 2 dieser „Tatort“-Doppelfolge.
Der Fernsehzuschauer erfährt und lernt: Waffen liefern an Rechte, die durch Nazi-Tattoos und etliche hardcore-rassistische Postings und Chats in sozialen Medien als eindeutige Faschisten identifiziert und entlarvt sind, ist das Allerletzte und verdient die ganze moralische Empörung aufrechter Demokraten.
Was den demokratiefesten Drehbuchpädagogen entgangen zu sein scheint (und was die vorgestellte Handlung für jeden, der noch selber denken kann, so extrem lächerlich und unglaubwürdig macht), ist folgendes: haargenau dasselbe – Waffenlieferungen an Nazis, die in einem Staatsstreich die Macht an sich reißen, um ihr nationalistisches, rassistisches Regime über die gesamte Gesellschaft zu errichten – gilt seit 2014 und ganz besonders seit dem 24. Februar 2022 als allerhöchste Tugend demokratischer Gesinnung, wenn und sofern es Waffenlieferungen an ukrainische Nazis sind.
Dieselben sinistren rechtsextremen Figuren, die im deutschen Fernsehkrimi als schlimme Finger und ganz, ganz böse Feinde unserer Werte dargestellt werden, sind tausend Kilometer weiter die heldenhaften Verteidiger von Freiheitundmarktwirtschaft, von Demokratie und westlichen Werten und „unser aller Freiheit“, und verdienen jede moralische, politische und vor allem waffenmäßige Unterstützung, die wir nur geben können, „solange wie es nötig ist“.
Fazit dieses Fernsehabends: der Versuch staatsbürgerkundlicher Volkserziehung per Krimidrehbuch blamiert sich massiv an der offenen Verlogenheit, mit der die „Tatort“-Pädagogen des Staatsfernsehens die ihrem Bildungsauftrag diametral entgegengesetzten politischen Handlungen ignorieren, mit denen der Staat, für dessen ideologischen Auftrag sie tätig sind, jeden einzelnen Tag Geld, Unterstützung und Waffen jeder Art an Nationalisten, Faschisten und Nazis aushändigt. Und zwar nach dem Motte „Je mehr desto besser“, solange es unsere Nazis, also lauter waschechte Demokraten, in der Ukraine sind.
Auf die Frage eines ukrainischen Reporters gab der Mönch eine Prognose über die Zukunft der Ukraine ab: Wer hat den Krieg in der Ukraine begonnen? – Die Ukraine selbst begann wegen des Krieges mit Gott, wegen des Krieges mit Gott. Ihr Krieg mit Gott wird mit der vollständigen Zerstörung der Ukraine enden. Und anstelle der Ukraine wird es die Kiewer Rus geben. Das ist das Ende davon. Gott segne euch!
Judge Napolitano: Beim kürzlichen Empfang der neuen Botschafter verschiedener Staaten in Moskau – darunter die neue US-Botschafterin – wurde der russische Präsident ungewohnt deutlich für die diplomatische Bühne solcher Anlässe.
Putin sagte, dass der Grund des Krieges in der Ukraine bei den USA läge. Diese hätten 2014 einen Staatsstreich zum Sturz der ukrainischen Regierung angefacht und organisiert, eine sogenannte Farbenrevolution. Es wäre Zeit, dass dies jedermann klar würde.
Scott Ritter: Die Aussage entspricht der ebenfalls vor kurzem angekündigten neuen Außenpolitik der Russischen Föderation, nach der Russland sich vom Westen fort bewegt und sich selbst zu einem Hauptzentrum globalen Einflusses erklärt. Indem es das tut, hört Russland auf, nett zum Westen zu sein.
Russland hat lange versucht, mit dem Westen zusammenzuarbeiten, sich zu integrieren. Der Westen jedoch hat nicht nur Russland zurückgewiesen, er hat Russland den Krieg erklärt. Als Russland seine neue Außenpolitik formuliert hat, war klar, dass das Auswirkungen auf Russlands globale Positionierung haben würde. Und genauso ist es: Russlands Nettigkeiten gegenüber dem Westen sind vorbei. Keine diplomatischen Reden mehr, keine Versuche mehr, hinter den Kulissen etwas zu klären, jetzt sagen sie direkt, was Sache ist. Und wer könnte Putin an dieser Stelle widersprechen?
Dies ist ein Krieg, der von den Vereinigten Staaten erzeugt wurde. Das ist hundertprozentig korrekt.
Wie die USA 2014 den Staatsstreich in der Ukraine steuerten: Victoria Nuland (heute Unterstaatssekretärin im Weißen Haus und neben Biden, Kirby und Sullivan eine der vier Verschwörer zur Sprengung der Nordstream-Pipelines) wählte die neue Marionettenregierung von Kiew aus. Hier ein Mitschnitt ihres legendären „Fuck the EU“-Telefonates mit dem US-Botschafter in Kiew.
Von da an bis zum lange geplanten und durch die hemmungslose Aufrüstung des Kiewer Regimes ermöglichten Krieges gegen Russland dauerte es dann noch ganze acht Jahre.
Der Westen führt einen Wirtschaftskrieg gegen Russland, die führenden westeuropäischen Demokratien setzen ihre bisherigen Wirtschaftsbeziehungen als Waffe gegen die Energiegroßmacht ein – und die angekündigten „schweren Zeiten“ an der Heimatfront stellen sich prompt ein.
In unterschiedlicher Ausprägung, aber doch überall in Europa, kommt es zu einer in dieser Geschwindigkeit ungekannten Verarmung der Völkerschaften, wie sie der Marktwirtschaft würdig ist: In der Abteilung Energie überführen die Akteure des Marktes die politisch hergestellte oder auch bloß die erwartete Verknappung des Angebots an Energieträgern in höhere Preise, die die kommerzielle Kundschaft aus allen möglichen anderen Abteilungen auch zahlt, um ihrerseits auch fortan lohnende Geschäfte zu machen.
Dazu „reicht“ sie ihre gestiegenen Einkaufspreise mindestens „weiter“, wenn nicht gleich mit Aufschlag. Wie umfassend und wie erfolgreich sie das tut, das bekommt die Sorte Marktteilnehmer, die am Ende aller marktwirtschaftlichen Ketten die Preise nur zahlt, um das Erworbene zu konsumieren, in aller Härte zu spüren; zuerst an der Tankstelle, dann im ganzen Supermarkt und schließlich über die Abschlagsrechnungen der Energieversorger.
Schwarz auf weiß bekommen sie den Grad ihrer Verarmung in den Statistiken über die Inflationsrate des nationalen Geldes vorgerechnet, mit der sich der Monatslohn entwertet, von dem sie leben müssen, es aber immer schlechter können.
Natürlich werden die Leute damit in einer sozialen Marktwirtschaft, die etwas auf sich hält, nicht alleingelassen. In ihrer Eigenschaft als Sozialpolitiker legen die nationalen Machthaber „Entlastungspakete“ und „Kaufkraftgesetze“ auf, die jede Zumutung immer gleich mit einer passenden Maßnahme flankieren. Sie machen damit die Vorgabe, dass der Schaden, den sie nach ihrem Ermessen abmildern, die neue Realität ausmacht, an die die Völker sich anzupassen haben.
Die Kolonialverwaltung in Berlin hat sich aus Sorge um das kriegstauglich betreute Denken ihrer Untertanen ein paar „Mythos vs Fakten“-Hinweise über Desinformation einfallen lassen.
Dabei sind ihr leider ein paar Fehler unterlaufen, die ich aber in einem Anfall von Großzügigkeit korrigiert habe.
Nichts zu danken, Bundesregierung!
++++++++++++++++++++++++++
Das Bundeskanzleramt und seine Propagandisten nutzen Desinformation, um die Unterstützung für ihren Krieg gegen Russland in der Ukraine zu stärken – also bewusst verbreitete und politisch motivierte Falschinformationen.
Gerade in Deutschland wurden und werden solche Meldungen verbreitet.
James G. Rickards ist der Herausgeber von Strategic Intelligence, Project Prophesy, Crash Speculator und Gold Speculator. Er ist ein amerikanischer Rechtsanwalt, Wirtschaftswissenschaftler und Investmentbanker mit 40 Jahren Erfahrung auf den Kapitalmärkten an der Wall Street. Er war der Hauptvermittler bei der Rettung von Long-Term Capital Management L.P. (LTCM) durch die US-Notenbank im Jahr 1998. Zu seinen Kunden zählen institutionelle Anleger und Regierungsstellen.
Über seine Arbeit wird regelmäßig in der Financial Times, dem Evening Standard, der New York Times, dem Telegraph und der Washington Post berichtet, und er ist häufig Gast bei BBC, RTE Irish National Radio, CNN, NPR, CSPAN, CNBC, Bloomberg, Fox und dem Wall Street Journal. Er hat als Berater für Kapitalmärkte für den US-Geheimdienst und das Büro des Verteidigungsministers im Pentagon gearbeitet. Er hat auch vor dem US-Repräsentantenhaus über die Finanzkrise 2008 ausgesagt.
+++++++++++++++++++++++++++
„Die USA werden die Waffenlieferungen nicht einstellen, weil Joe Biden Angst hat, sein Gesicht zu verlieren, und seine engsten Berater wie Victoria Nuland einen irrationalen Hass auf Russland haben und absolute Kriegstreiber sind.
Jetzt können wir eine neue Gefahr hinzufügen, die aus Verzweiflung resultiert. Das ist die Tatsache, dass die USA selbst der größte Verlierer des Krieges sein könnten.
Während die Ukraine unter dem massiven russischen Angriff verschwindet, werden die USA immer verzweifelter. Ihre Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel, nachdem sie so viel Geld, Material und moralisches Gewicht in die Verteidigung der Ukraine gesteckt haben.
Die Regierung Biden hat den Krieg in der Ukraine im Grunde zu einer existenziellen Krise für die USA und die NATO gemacht, was er nie hätte sein dürfen. Die Ukraine war nie ein vitales Interesse der Vereinigten Staaten. Aber für Russland ist der Krieg existenziell, und es wird nicht aufgeben.
Werden die Vereinigten Staaten einfach die Hände in den Schoß legen und den russischen Sieg anerkennen? Angesichts eines solch spektakulären Scheiterns könnte die NATO tatsächlich zerfallen. Also werden wir wahrscheinlich noch einen draufsetzen.
Vielleicht beordert ein verzweifelter Biden Truppen in die Westukraine als Puffer gegen eine vollständige russische Übernahme des Landes. Sie können sich vorstellen, was schief gehen könnte. Die Situation könnte sich schnell zu einem direkten Krieg zwischen den USA und Russland auswachsen, anstatt zu einem Stellvertreterkrieg, wie es jetzt der Fall ist.“