Lambrecht krampkarrenbauert wie ihre Vorgängerin und zeigt dem Iwan klare Kante

Na bitte, sie kann’s auch: die neue BRD-Kriegsministerin Lambrecht krampkarrenbauert wie ihre Vorgängerin und zeigt dem Iwan verbal schon mal, dass seine unverfrorene Agression (einfach eigenes Militär auf eigenem Territorium zu dislozieren) gegen die harmlos-friedliche Demokraten-NATO (die demokratiedurstigen Völkerschaften selbstlos Schutz vor dem bewaffneten russischen Untermenschtum gewährt) nicht hingenommen wird.

Passenderweise verkündet die bellizistische Tante das in Litauen, einem Land, das heute noch die wackeren Hakenkreuz-Kämpfer gegen den jüdischen-bolschwistischen Schädling der Weltgemeinschaft mit Heldenparaden ehrt.

Erstaunlich allerdings der kleine sprachliche Schlenker, mit dem die FAZ die Drohungen der neuen Kriegsministerin als solche kennzeichnet: „…auch Moskau droht dem Westen“? Also droht der Westen auch Moskau? Soviel Ehrlichkeit hätte man dem Vereinsblatt der Großbourgeoisie gar nicht zugetraut.

Geschichten aus dem Pflegeheim: Roter Stern über Neuss

Bilder für den Speisesaal im Wohnbereich, weil Kollegen und Bewohner zu recht sagen, dass die Herbstbilder („Der Herbst steigt auf die Leiter…) jetzt mal langsam abgehängt werden können…. 😉.

Der Weihnachtsbaum entstand heute während des „Café Kay“ Angebotes, ein äußerst beliebtes Format, das mit Tischdekoration und Retro-Geschirr, Musik und Kaminfeuer (vom Bildschirm) eine Wiener Caféhaus-Atmosphäre entstehen läßt.

Es ist den Leute nicht entgangen, dass die roten Sterne, besonders aber der an der Spitze, auch eine andere Symbolik besitzen können als die weihnachtliche. Auf meine Frage aber, ob ich noch Hammer und Sichel rein zeichnen soll, erscholl mir ein vielstimmiges „Nein!“ entgegen.

Geschichten die die Qualitätsmedien schreiben: einfach mal nicht funktionieren!

Vor der Frühschicht beim morgendlichen Durchscrollen diverser News-Portale, wie immer mit „SPON“ an vorderster Stelle, springt mir ein Aufmacher ins Auge, der Entschleunigung des kapitalistischen Alltags verspricht:

Warum „wir“ nicht immer funktionieren müssen, ist ja eine Frage, die sich „uns“ in unserer Eigenschaft als Lohnarbeiter beinahe jeden Tag stellt.

Was wird uns das Special-Interest-Magazin für erfolgreiche Lebensbewältigung raten? Einfach mal ein bißchen kürzer treten auf Arbeit? Sich per Krankschreibung für ein paar Tage aus dem Verkehr ziehen lassen? Mal den Zusammenschluss der Kollegen suchen und gegen die Arbeitsbedingungen der Konkurrenzgesellschaft streiken?

Nein, an sowas hat der „Spiegel“ natürlich nicht gedacht. Dass das Nicht-funktionieren-müssen keinesfalls als kritische Betrachtung der Lohnarbeit und ihrer Zumutungen gemeint ist, macht das Blatt gleich im Teaser deutlich: „ohne unsere Pflichten zu vernachlässigen“!! heißt es da, denn das DIE unvermeidlich und undiskutierbar sind, muß einfach jedem klar sein, dem der Erfolg „unserer“ Unternehmen, und damit sein eigener („Wachstum!“, Arbeitsplätze!!“) am Herzen liegt.

Nicht funktionieren kann – und SOLLTE! – man mal im Privatbereich, da wo’s keine Unternehmensbilanzen beeinträchtigt. Einfach am Wochenende mal im Bett bleiben vielleicht? Nicht immer gleich springen, wenn Kinder oder Haustiere was wollen? Jedenfalls sollen wir „hufiger mal um uns denken“, denn „wir vergessen dabei (beim Arbeitsalltag wahrscheinlich) uns selbst“.

Diese Lebensweisheiten des Hamburger Wellness-Blättchens würden auch bestens auf die Handzettel der Esoterikmesse in Düsseldorf-Bilk passen, wo entspannungs- und erholungssüchtige Gemüter sie zwischen Klangschalen und Räucherstäbchen beherzigen können, um sich möglichst nachhaltig und schnell wieder fit zu machen für DEN Bereich des Lebens, in dem auf keinen Fall „unsere Pflicht“ vernachlässigt werden darf.

Zwielichtige Freundschaftsanfragen auf Facebook

Manchmal begeht man ja den Fehler, ungeprüft Freundschaftsanfragen auf Facebook anzunehmen, weil irgendwelche vorhandenen FB-Bekanntschaften ebenfalls mit der anfragenden Person befreundet sind.

Fast immer stellt sich dann schnell heraus, dass es sich um die notorischen Geschäftemacher handelt, die einem über dieses Medium irgendwelchen Scheiss andrehen wollen.

Mitunter, wenn man gerade Zeit und Lust auf Entertainment hat, sorgen solche Anfragen aber auch für ein bißchen Spaß:

Rätselhafte Fauna

Man forschte jüngst am Meisenherz
und fand: es ist aus Eisenerz.

Erstaunlich auch die Hundeleber:
Hundert Prozent Sekundenkleber!

Beim Frosch besteh‘n die beiden Lymphen
(er hat nur zwei) aus Seidenstrümpfen.

Ganz anders das Gedärm vom Adler:
Alsterwasser, Spezi, Radler.

Und beim Wiedehopf die Milz
besteht fast nur aus Korn und Pils.

(wird fortgesetzt)

Geschichten die das Leben schrieb: die nasse Badezimmermatte

Nachdem ich morgens (Frühschicht!) nach dem Weckerklingeln auf Autopilot durch Küche (Kaffeemaschine!) und Bad (Dusche!) geschlafwandelt bin, erscheint auch die Frau – deutlicher wacher als ich – auf der Bildfläche.

Sie inspiziert meine Hinterlassenschaft im Bad und ist alsbald mit vorwurfsvollen Frageton zu vernehmen: „Sagmal, hast du alles runtergeschmissen oder hat der Hund auf die Matte gepisst?!“

In meinem verschlafenen Kopf bin ich zunächst ratlos. „Wie ´runtergeschmisssenˋ? Was meinst du?“

„Ja, das Wasser! Hier ist alles nass! Die ganze Matte ist nass!“

Ich muss erst mal verdauen, dass man Wasser ´runterschmeißenˋ kann und raffe mich zu einem lahmen „Nö..“ auf.

Die Liebste kommt mir aber sofort auf die Schliche und konstatiert: „Du steigst immer mit NASSEN FÜSSEN von der Dusche auf die Matte!“

„Ich dachte, das wäre der Sinn von Badezimmermatten..“ entgegne ich. Damit habe ich offensichtlich argumentativ und logisch ins Schwarze getroffen, den jetzt kommt keine Antwort mehr. Ich schlussfolgere, dass – ähnlich wie bei der Küche – meine Gattin am liebsten hätte, dass Spuren menschlicher Aktivität von vornherein unterbleiben.

Imperialismus macht, was Imperialismus macht

Abends am Rechner. Nebenher läuft die “Tagesschau”, die gerade fast 5 Minuten Alarmstimmung wegen des Telegram-Messengerdienstes macht. Diese Plattform hätte ihre User zu überwachen und zu regulieren wie Facebook und Google es vormachen – es sind zuviele abweichende Meinungen unterwegs, im Staats- und Qualitätsmediensprech: Rechtsextreme, Querdenker, Coronaleugner.

Mentale Notiz: Staat und angeschlossene Medien machen schon gar kein Geheimnis mehr über ihre Absicht und ihr Bedürfnis, umfassende Zensurmaßnahmen zur Kontrolle unbefugten Denkens einzuführen und auszubauen (aber über China und Russland als “freiheitsfeindliche Autokratien” lamentieren – ein guter Witz).

Ansonsten erfährt man, dass der Russe weiterhin eine Gefahr nicht nur für die Ukraine, sondern gleich für den gesamten Wertewesten darstellt. Die Kriegstrommeln werden heftig gerührt und mit jedem Tag, der vergeht, wird das Publikum weiter auf Konfrotation, Feindbilderzeugung und Krieg vorbereitet.

Alles in Butter in der besten aller Welten: Imperialismus macht, was Imperialismus macht.

Geschichten, die das Leben schrieb: Wie mir die AfD einmal fast sympathisch wurde

Auf dem Weg zur Arbeit höre ich ein Interview mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der AfD im DLF. Thema ist die Corona-Lage und die Maßnahmen dagegen bzw. die Kritik der AfD an diesen.

Der AfD-Mann spricht einigermaßen sachlich und sagt auch einige zutreffende Sachen; u.a. weist er darauf hin, dass im letzten Jahr tausende von Intensivpflege-Betten abgebaut worden sind oder dass die Grundprobleme des Gesundheitswesens wie Überlastung der Pflegenden usw. überhaupt nicht adressiert werden von den Politikern, die sich auf die Ungeimpften einschießen.

Der Interviewer dagegen fragt aggressiv, unterbricht immer wieder und benutzt einen Gesprächsstil, der geprägt ist von Unterstellungen, Fang- und Suggestivfragen sowie einer herablassenden, gänzlich unprofessionellen Art.
Man merkt ihm an, dass er sich hier im vollen Recht des Besitzers der einzigen Wahrheit stellvertretend für die demokratische Mehrheitsgesellschaft an dem AfD-Mann als Paria der Parteienlandschaft abarbeitet.

Sein Interviewverhalten geht so weit, dass er berechnend zynische Fragen stellt, die die Covid-Erkrankung eines ungeimpften sächsischen AfD-Parlamentariers zum Thema haben – erkennbar, um den Interviewpartner aufs Glatteis zu führen.

Erstaunlicherweise macht sich hier eine Umkehrung des Narrativs bemerkbar, den die Qualitätsmedien in Bezug auf die AfD verbreiten: Polemik und Hetze vom DLF-Journalisten, Fakten und Bemühen um Sachlichkeit auf Seiten des AfD-Mannes.

Der DLF-Mitarbeiter (ich mag ihn kaum „Journalist“ nennen) würde vermutlich keinem Politiker anderer Parteien derart rotzfrech und provokativ in die Parade fahren und ihn von vornherein als abzukanzelnden Lügner behandeln. Im Gegenteil, sollte dieser DLF-Mensch Politiker der Ampelparteien oder der CDU interviewen, bin ich sicher, dass er die übliche devote Gesprächsführung beherzigen würde, die Journalisten zu Stichwortgebern für die Sprechblasen der Interviewpartner macht.

Nur bei der AfD werden die Mitläufer der herrschenden Meinung mutig und trauen sich – im Gefühl auf der Seite des Stärkeren, der Mehrheit zu stehen – die Frechheiten, die sie sich bei den übrigen bürgerlichen Parteien nicht verkneifen müssen (weil sie ohnehin dieselbe Weltsicht teilen wir die Vertreter ihrer Obrigkeit), sondern die ihnen bei diesen gar nicht erst in den Sinn kommen.

Dass die protofaschistische bürgerliche Partei AfD auf diese Weise bei vielen Bürgern völlig unverdient in den Ruf einer ernstzunehmenden Oppositionskraft kommt, ist der Kollateralschaden solcher Hofberichterstattung.

Meldungen aus der Vorkriegszeit: die Propagandamaschine der NATO-Presse läuft auf Hochtouren

Das Kriegsbündnis kreist Russland ein, massiert seine Militärmachine an den russischen Westgrenzen und rüstet den protofaschistischen Failed State Ukraine milliardenschwer auf?

RUSSLAND betreibt eine „militärische Eskalation“, weil es auf seinem eigenen Territorium Truppen bewegt!

Die im Niedergang befindliche US-Imperilismus und seine Vasallen unterliegen auf quasi allen Gebieten in der nur von ihnen ausgerufenen Konkurrenz mit China und denken sich in ihrem immer boshafteren Wirtschaftskrieg mit der Volksrepublik immer absurdere Lügenmärchen über angeblichen „Völkermord“ dortzulande aus?

CHINA hat’s verdient, wenn es nicht nur mit einem diplomatischen Boykott der anstehenden Olympiachen Winterspiele „bestraft“ wird, sondern gleich mit einem Totalboykott getroffen werden soll!

Die Verzweiflung des Imperialismus über den eigenen Abstieg und der Zorn über die eigene Ohnmacht gegen die wiedererstarkte Volksrepublik (und ihr Bündnis mit Russland) steht jeder dieser hilflosen und wütenden Maßnahmen ins Gesicht geschrieben und könnte ein Grund zur Freude für Antiimperilisten, Kommunisten und unterdrückte Völker weltweit sein – wenn es nicht die Vorstufen zu einem Krieg wären, der in den Planungen der NATO und der Begleitpropagamda immer deutlicher als unvermeidlich dargestellt wird