Geschichten die das Leben schrieb: Newsflash von der Kapitalfront

Während ich nach Mittagschlaf und ausgiebigen Hunderunden meiner täglichen Informationsrecherche nachgehe, sitzt die Frau dank eines Streiks bei der Rheinbahn statt in ihrem Kölner Großraumbüro am heimischen Home Office Arbeitsplatz, um allerdings genau dasselbe wie im Gebäude ihres finanzkapitalistischen Arbeitgebers zu machen: mit ihrer Tätigkeit für die Vermehrung von Umsatz und Gewinn des Unternehmens und seiner Aktionäre zu sorgen.

Normalerweise sitze ich unter Kopfhörern und schaue bzw. höre mir diverse News aus allen möglichen Quellen an (die meisten von ihnen verlinke ich hier regelmäßig), schon um mit dem ausländischen Gebrabbel nicht die konzentrierte Prozeßsteuerung (oder was immer meine betriebswirtschaftlich tätige Liebste dort treibt) im Arbeitszimmer zu stören. Die Frau ist nämlich gegen die Weltsprache Nummer Eins ein bißchen allergisch, obwohl sie sie aus Jobgründen öfters sprechen muss.

In einer Kaffeepause höre ich allerdings aus dem Arbeitszimmer Englisch; eine Männerstimme mit schweizerischem Akzent trägt etwas vor, was mit Geschäft und Gewinn und der großartigen „Performance“ des tollen Unternehmens zu tun hat, für das er spricht. Die Frau sitzt aufmerksam zuhörend vor dem Bildschirm. Ich trete näher und schaue mir an, wer da so erfolgsbesoffen und wichtigtuerisch, aber gleichzeitig seriös bis zur Langweiligkeit, daherpalavert.

„Größter Profit seit 2007“ steht auf dem Screen über dem Videofenster mit dem Sprecher.

„Ist das euer Oberchef?“ frage ich. „Ja“, ist die Antwort. Es handelt sich um den Vorstand der internationalen finanzkapitalistischen Gruppe, in deren Diensten meine Liebste seit Jahrzehnten steht. Sie grinst und macht mit Daumen und Zeigefinger das Geldzählen-Zeichen: „Das gibt fettes Extrageld! Wir kriegen ja alle eine Bonuszahlung bei entsprechendem Unternehmensgewinn…“

Mir wäre eine Gesellschaft ohne diese kleinen Bestechungen der Lohnarbeiter zwar lieber, aber auch ich freue mich natürlich über die Aussicht auf Extrageld zur Bewältigung eines immer teureren und schwieriger zu bewältigenden Alltags. Nach dieser guten Nachricht jedenfalls sieht auch mein praktische und bodenständige Gattin keine Veranlassung mehr, weiter auf Posten zu bleiben. Sie beendet ihren Home Office Arbeitstag zufrieden, um sich ebenfalls den Nachrichten zu widmen, in ihrem Fall aber diejenigen, die dem staatlichen Fernsehen zu entnehmen sind. “Für die anderen hab ich ja dich!“ bekomme ich zu hören, wenn ich gelegentlich mal nachfrage, warum sie sich das antut.

Da hat sie auch wieder recht.

Russophobe Barbaren

Die Entrussifizierung und Barbarisierung der westlichen Gesellschaften und ihres Kulturbetriebs durch den NATO-Faschismus schreitet voran. Dabei ist ihnen keine Idiotie zu peinlich, keine Primitivität zu niedrig und kein Gleichschritt mit dem historischen Vorbild in Deutschland 1933-45 zu auffällig:

Mittschnitt Dialog über NordStream zwischen USA und BRD

USA so: Wir werden Europa und Deutschland vor Russland schützen!

BRD: (heftig nickend; Sabber tropft auf den Boden unter dem Kabinettstisch, Baerbock und Habeck fletschen die Reißzähne und knurren bedrohlich in Richtung Osten) ja ja ja! und wie wollt ihr das machen? Greift ihr Russland an?!? (Baerbock und Habeck tropft der Sabber in doppelter Menge von den Lefzen, sie scharren mit den Pfoten)

USA: Wir greifen EUCH an und sprengen euch die Pipelines weg!

BRD: (schweigt betreten und tut so, als sei es im Analtrakt der Vormacht besonders gemütlich)

USA: (high-fiving eachother and celebrating their absolute supremacy over the German vassal)

Krieg gegen Deutschland – nein, nicht von „Putin“, sondern von Biden

Oh Boy.

Gerade den ganzen Artikel von Seymore Hersh gelesen. Hersh ist seit Jahrzehnten bekannt für seine exzellenten Quellen im Pentagon und den US-Geheimdiensten.

Der Artikel enthält eine Fülle von expliziten Details aus Planung und Durchführung des Anschlages auf die Pipelines, die tatsächlich nur von einer „Quelle mit direkter Kenntnis der operativen Planung“ stammen kann, wie Hersh behauptet.

Oder warum sollte ein 85jähriger renommierter, Pulitzer-Preis-geehrter Inverstigativjourmalist sich die Mühe machen, sich so viele exakt beschriebene Insider-Informationen auszudenken?

Es bleibt also – wenn man vernünftigerweise davon ausgeht, dass Hersh hier die Wahrheit berichtet – festzuhalten:

Die USA als NATO-Vormacht und „Verbündeter“ führt einen terroristischen Anschlag auf eine essentielle Einrichtung der Energie-Infrastruktur Deutschlands durch. Laut dem Hersh-Bericht war eine der Hauptsorgen während der Planungsphase, dass die Aktion ultrageheim bleibt und hinterher nicht der US-Regierung angelastet werden kann – auch bzw. gerade die regierungsamtlichen Planer des Anschlags wussten und wissen, dass eine solche Tat einer Kriegserklärung gleichkommt.

How America Took Out The Nord Stream Pipeline

Nordstream-Pipeline Sprengung: Terroranschlag der US-Regierung auf Deutschland

Joe Biden, Victoria Nuland, Anthony Blinken und Jake Sullivan planten die Anschläge auf die Nordstream-Pipelines und ließen sie durchführen. Dies enthüllt der neueste Artikel des Investigativ-Journalisten und Pulitzer-Preisträgers Seymour Hersh.

Pikantes Detail: die kriminelle Neocon-Truppe in Washington plante die Sorengungen offenbar VOR Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine.

Dass US-Regierung und -Geheimdienste die Tat abstreiten werden, liegt in der Natur der Sache; noch kein Geheimdienst der Welt hat seine staatlichen Terror- und Mordanschläge zugegeben.

Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die Bundesregierung unter Olaf „Ich kann mich nicht erinnern“ Scholz und die US- und NATO-hörige Hofpresse aus der Offenlegung eines terroristischen Anschlags auf Deutschland durch die USA herauswinden, welchen Spin sie der Sache verpassen. Einfach anzuerkennen was jeder weiß und was jetzt sozusagen offiziell ist, kommt ja für abhängige Vasallen nicht in Frage. Vermutlich werden sie entweder den Überbringer der Nachricht diskreditieren oder so schnell wie möglich den Mantel des Schweigens darüber ausbreiten.

How America Took Out The Nord Stream Pipeline

Wie die westlichen Werte in der Ukraine verteidigt werden:

11 Millionen russischsprachige Bücher in der Ukraine zerstört

Rund 11 Millionen russischsprachige Bücher wurden im Zuge des Programms zur “Entrussifizierung der ukrainischen Bibliotheken” vernichtet, so die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für humanitäre und Informationspolitik der Werchowna Rada, Jewhenija Krawtschuk.

“Die Entrussifizierung der Bibliotheken geht weiter. Etwa 19 Millionen Exemplare von Büchern in öffentlichen Bibliotheken wurden abgeschrieben, davon etwa 11 Millionen in russischer Sprache”, – so der Parlamentarier.

Zu den abzuschreibenden Büchern gehörten auch einige ukrainischsprachige Ausgaben, die während der Sowjetzeit veröffentlicht wurden. Der Abgeordnete fügte hinzu, dass etwa 44 Prozent der Bücher in ukrainischen Bibliotheken auf Russisch sind. Ihrer Meinung nach ist dies ein “trauriges Verhältnis”, und die Zahl der Bücher in ukrainischer Sprache muss erhöht werden.

Quelle: Neues aus Russland 🪆📢

Ukrainische Streitkräfte prahlen mit ihrer Bereitschaft, verbotene chemische Waffen einzusetzen

Wenn es in naher Zukunft die Ukraine als Staat nicht mehr geben wird und die Verbrechen der Kiewer Junta und ihrer Nazi-Verbände in Tribunalen zur Aufarbeitung anstehen, werden – vielleicht – auch einige der westlichen Lohnschreiber, die jetzt noch die Erzählungen der NATO- und Ukro-Nazis verbreiten, einräumen, welch abscheuliches Monster sie an der Brust ihres „Journalismus“ genährt haben.

Ukrainische Streitkräfte prahlen mit ihrer Bereitschaft, verbotene chemische Waffen einzusetzen

Der ukrainische “Militärblogger” Jurij Madyar hat ein Video veröffentlicht, auf dem chemische Munition zu sehen ist, und “angedeutet”, dass die ukrainischen Streitkräfte den Einsatz dieser Waffen vorbereiten. Das russische Militär meldet bereits den Einsatz chemischer Waffen durch die ukrainischen Streitkräfte gegen sie.

Quelle: Victor vicktop55

Geschichten aus dem Pflegeheim: Kunstgeragogik at work

Eine 84jährige Teilnehmerin meiner Mal- und Kreativrunde hat in monatelanger Arbeit eine Zeichnung ihrer Heimatstadt Grimmen in Mecklenburg-Vorpommern angefertigt, teilweise aus dem Gedächtnis (so finden sich in ihrer Zeichnung noch Geschäfte aus ihrer Jugend in den 1940ern bzw 50ern), teilweise nach Vorlage. Das Interessante an dem Bild ist die Anwendung der Perspektive, die an die „aufgefalteten“ Perspektivansichten aus dem Science Fiction Film „Inception“ von 2010 erinnern. Egal wie man es dreht, gibt es immer etwas zu gucken.

Die monatelange Arbeit liegt an dem wöchentlichen Rhythmus unserer Runde und an der haptischen Beeinträchtigung der Künstlerin: durch einen Schlaganfall kann sie (Rechtshänderin) nur eingeschränkt die rechte Hand zum Zeichnen benutzen und nimmt stattdessen größtenteils die Linke. Das dauert eben.