Ukrainischer Geheimdienst: Auftragsmord an Darya Dugina

Es ist recht auffällig, wie das Kiewer Regime sich beeilt, jede Verwicklung in den Terroranschlag auf Alexander Dugin (der seine Tochter Darya Dugina tötete) von sich zu weisen. Ein bißchen ZU auffällig.

Am 19.08.2022 zeigte 1+1, einer der größten Fernsehsender der Ukraine, einen Beitrag über Alexander Dugin mit dem Titel “Er kontrolliert Putin” und nannte ihn “Putins Gehirn” und “Ideologe der russischen Zivilisation”.

Am 21.08.2022 sagte der Leiter der Präsidialverwaltung in der Ukraine, Andrej Jermak: “Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass nicht nur die jetzige Generation der Russen, sondern auch ihre Kinder und Enkelkinder dafür bezahlen müssen”.

Acht Stunden später wurde die Tochter von Alexander Dugin, Darya, getötet.

Die NATO-Presse gehört auf die Anklagebank eines kommenden Kriegsverbrechertribunals

Aus einem „Stern“-Artikel vom April über Odessa. Verschämter, verlogener und pro-nazistischer kann man sich kaum äußern über das faschistische Pogrom von Odessa, bei dem fast 50 Menschen von den ukrainischen Nationalisten ermordet wurden.

Werden die Medien des Lügen-Imperiums nach der Befreiung von Odessa endlich die Wahrheit berichten? Kaum anzunehmen. Dann wird vermutlich erst recht das schrille Lied von „Putins Propagandaerfolg“ gesungen und die armen Nazis bedauert, die jetzt keine Menschen mehr abfackeln können.

Die NATO-Presse gehört im Grunde mit auf die Anklagebank eines kommenden Kriegsverbrechertribunals.

„The corporate state fears nothing more than unity between the populist factions of the left and right. That’s one reason it invests so heavily in waging the culture war – to erect artificial barriers that keep the rabble at each other’s throats instead of theirs.“

US-Linke wie Glenn Greenwald und Jimmy Dore werden dafür kritisiert, dass sie in der Tucker-Carlson-Show auf Fox News auftreten, dem rechten Haussender des vom Mainstream massiv gedissten und verteufelten Carlson (schlimmster Vorwurf: „Putinversteher“ bzw. „Russischer Agent“). Seine Show ist aber dieEINZIGE in der ganzen freiheitlichen US Medienlandschaft, in die sie überhaupt e(ngeladen werden; alle anderen Mainstreammedien blockieren Dire, Greenwood und sämtliche anderen Dissidenten vom neokonservativen Kriegskurs der US Administration.

Wie in Deutschland wird in der mittlerweile umfassenden US-Cancel-Culture alles als „rechts“, „russenfreundlich“, „Verschwörungstheorie „ abgetan, was vom amtlichen Regierungsnarrativ abweicht.

Tucker Carlson ist wahrlich kein Linker. Etliche seiner Einlassungen sind für Sozialisten oder Kommunisten inakzeptabel. Letztlich will Carlson keinen anderen Staat als die kapitalistische USA und keine andere Regierung als eine, die von Washington aus die Größe und Glorie Amerikas in die Welt trägt. Er sieht sich in der Tradition der Gründungsväter der USA und der „freiheitlichsten Verfassung, die die Welt je gesehen hat“. Er legt den Finger in die Wunde des Widerspruchs zwischen Anspruch und Wirklichkeit der US-Politik und berichtet schonungslos, bissig, witzig und eloquent über die bodenlose Heuchelei und Verlogenheit von Deep State, State Department, Biden White House und deren ideologischer Mission.

Trump kommt gut weg bei ihm; in dem Ex- (und eventuell 2024 wieder) Präsidenten sieht Carlson einen Verbündeten gegen das Washingtoner Establishment und die Machenschaften der Democrats-verbundenen Oligarchie, die mit ihren Interessen und mit ihren Wahlkampfspenden die Richtlinien der US-Politik bestimmt.

Ähnlich wie in Deutschland sind also auch in USA die Rechten mehr oder weniger die einzigen, die noch gegen den Kriegskurs der globalistischen Eliten im Davos-, WEF- und G7-Umfeld die Stimme zu erheben wagen. Ähnlich wie in Deutschland tobt auch in USA der Kulturkrieg einer vorgeblich liberalen, modernen, freiheitlichen und wertebasierten „Zivilgesellschaft“ gegen die als reaktionär, rückständig, völkisch und „rechts!!!“ denunzierten Zweifler und Kritiker an der Agenda der globalistischen Eliten.

Und vermutlich hat der Staat der Konzerne, der Monopole und der Oligarchie auch hierzulande dieselbe Angst davor, dass die Bevölkerung sich nicht mehr einlässt auf die berechnende Spaltung der Geschädigten seiner Ordnung, dass eine Mehrheit (oder eine signifikante Minderheit) „rechts“ und „links“ außen vor läßt und erstmal ihre Wut artikuliert auf die immer prekärer werdenden Umstände, die der Staat der Oligarchie ihnen aufzwingt.

https://www.zerohedge.com/news/2022-08-19/tucker-carlson-public-enemy-1-because-he-challenges-real-power

Aus gegebenem Anlass: Lobpreisung des Biohofes Muhs in Krummbek, Schleswig-Holstein

Eigentlich wollte ich den Zweiflern und Ungläubigen Thomassen meiner Filterblase hier eine Video-Doku meines heutigen Besuches beim vorbildlichen Öko-Bauernhof Muhs zeigen – allein, mein treuer Kamerad Hund ließ es nicht zu. Als Stadthund überwältigt von so viel Eindrücken und vor allem von merkwürdigen, riesigen und streng riechenden anderen Vierbeinern, äußerte sich seine kognitive Überforderung in hysterischem Gebelle, so dass ich ihn aus der Gefahrenzone evakuieren und eine Runde auf den angrenzenden Feldern drehen musste.

Derweil besorgte die Frau den Einkauf und erstand für ca. 50 Euro allerlei Fleisch- und Wurstwaren erster Güte (eine andere gibt es bei Muhs allerdings auch nicht). Sie erwähnte, dass dieselbe Warenmenge „im Bio-Supermarkt in Oberkassel“ etwa das Doppelte kosten würde und zeigte sich äußerst zufrieden über die vergleichsweise preisgünstige Beute. Als geschulte Marktwirtschaftlerin und Betriebswirtin wusste sie auch sogleich zu benennen, woran das liegt: „Ist doch klar: das ist Direktverkauf, die haben keine Zwischenhändler. Die Zwischenhändler sind die, die den Reibach machen!“

Trotz meiner aus den oben geschilderten Umständen resultierenden nur kurzen Anwesenheit auf dem Anwesen der vorbildlichen Bio-Schlachterei Muhs (Metzger heißen in Norddeutschland nämlich treffsicher Schlachter) und einem hysterischen Hund an der Leine gelang es mir, ein paar Fotos zu schießen. Sie bestätigen meine zum früheren Zeitpunkt geäußerte Meinung, dass es sich beim Biohof Muhs in der Tat um ein vorbildliches Unternehmen handelt, dem das Tierwohl am Herzen liegt und das im Rahmen der (kapitalistischen) Umstände das Beste aus dem Anliegen macht, qualitativ hochwertige und schmackhafte Fleischerzeugnisse für das Volk zu produzieren.

Die zufrieden in frischem Heu sich räkelnden und schmatzenden Schweine wollten keine Interviewanfragen beantworten, ließen aber erkennen, dass sie sich nichts besseres vorstellen konnten, als das Leben in ihren geräumigen Kojen, umgeben von Artgenossen und versorgt mit leckerem Öko-Futter.

Realistische Publikation der US-Armee zur SMO, August 2022

Ein Beitrag auf „Naked Capitalism“ beschäftigt sich mit einem realistischen Artikel über die russische Spezialoperation in der Ukraine, der in einer Armee-internen Publikation der US-Marines (oder US-Navy, bin mir nicht sicher) veröffentlicht wurde. Die Einschätzungen, die dem westlichen Mainstream-Narrativ zu 100% entgegengesetzt sind, rufen natürlich sofort das entrüstete Gebarme der einschlägigen NATO-gläubigen Meinungsinquisitoren und Rechtgläubigkeitsverteidiger hervor.

Lesenswert allerdings, dass es eben auch im kollektiven Westen Stimmen gibt, die das tatsächliche Kriegsgeschehen sachlich kommentieren. Ist aber ohnehin unter Militärs vermutlich eher anzutreffen als unter Politikern und Medien.

Über Trotzkismus und andere bürgerliche Ideologien anhand der Klassikerlektüre „Wie der Stahl gehärtet wurde“

Einige Passagen des Buches befassen sich mit dem Kampf der Partei und der jungen Sowjetunion gegen die innerparteiliche Opposition der Trotzkisten. Besonders in den Jahren nach 1924, nach dem Tod Lenins, versuchte die von Trotzki (später im Bunde mit Sinowjew und Kamenew) geführte Opposition in einem erbitterten Machtkampf, die Partei zu übernehmen und die begonnen Maßnahmen des sozialistischen Aufbaus rückgängig zu machen oder zu verlangsamen.

Ihre Begründung: es sei zu früh dafür, das Volk wäre noch nicht reif, der Sozialismus könnte nicht ohne die Weltrevolution – die ausgeblieben war – errichtet werden, die Bolschewiki würden eine Parteidiktatur des Bürokratismus und der Willkür ausüben. Letzteres bezog sich auf die Parteidisziplin der Kommunistischen Partei, die die Mitglieder darauf festlegte, einmal gefasste Beschlüsse gemeinsam zu tragen und zu vertreten – das konnte und wollte die trotzkistische Minderheit nicht hinnehmen. Sie sah sich in allem der Parteimehrheit überlegen und war für die Durchsetzung ihrer Positionen nicht nur bereit, die Partei zu zerschlagen, sondern auch mit den Feinden der Sowjetunion zusammenzuarbeiten, um die ihrer Meinung nach falsch geführte und sich fehlentwickelnde Sowjetunion zu zerstören.

Das Buch zeigt, wieviel Raum – im Gegensatz zur Behauptung der bürgerlichen und trotzkistischen Propaganda – damals jahrelang dieser Opposition eingeräumt wurde, wie versucht wurde, in Gesprächen und mit Appellen an das gemeinsame Interesse die betreffenden Genossen einzubinden und von ihrem zerstörerischen, spalterischen Kurs abzubringen.

Es scheiterte letztlich daran, dass die Gegnerschaft der Trotzkisten unversöhnlich, ihr Hass auf die Mehrheitsbeschlüsse der Partei, auf Stalin so groß, ihre Selbstgerechtigkeit und Besserwisserei so immens waren, dass dem Sowjetstaat nichts übrig blieb, als sie zu isolieren, aus der Partei auszuschließen und sie schließlich wie die Feinde der Sowjetunion und des Sozialismus zu behandeln, die sie de facto waren.

Im Buch wird diese jahrelange Fehde der verschiedenen Positionen innerhalb der Kommunistischen Partei literarisch angerissen und verarbeitet. Die heute zugänglichen Dokumente belegen, dass die Fraktionskämpfe erstens tatsächlich vor allem eine Auseinandersetzung war, die in Diskussionen, Plenen und Versammlungen geführt wurde.

Das änderte sich zweitens erst, als die „Opposition“ zu einer wurde, die nicht nur eine Minderheitsmeinung über den Kurs der sozialistischen Entwicklung im ersten Arbeiter- und Bauernstaat der Welt vertrat, sondern zu einer wurde, die die Existenz dieses Staates beseitigen wollte und zu Terrorismus und Sabotage griff. Dann erst kamen Gerichte und Tribunale ins Spiel und gewährleisteten durch mitunter scharfe Maßnahmen und harte Urteile (darunter auch etliche „ungerechte“, unbegründete, unfundierte) den ungestörten Aufbau des „Sozialismus einem Lande“.

Über die Schörfe und die Hörte dieses Vorgehens gegen eine tödliche Gefahr für die gerade erst unter ungeheuren Opfern gegründete Sowjetunion haben bürgerliche Gemüter ein eindeutiges Urteil parat: „Furchtbar! Entsetzliche Diktatur! Schauprozesse! Unrechtsurteile!“ wissen sie Bescheid.

Nie haben sie je ein ähnliches Verdikt parat für die alte Ordnung der Sklaverei, der Leibeigenschaft, der Ausbeutung bis aufs Blut, des Hungers und der Kriege, die den Völkern von ihren kapitalistischen und feudalen Herren aufgezwungen wurde (und heute wieder aufgezwungen wird).

Aber den ersten Versuch der Abschaffung dieser Verhältnisse, der zwangsläufig nicht mit irgendeinem marxistischen Zauberstab eine ideale kommunistische Gesellschaft aus dem Traumbuch des Bürgersozialisten sein konnte; der von Anfang an der Todfeindschaft und der gewaltsamen Bekämpfung durch die gesamte alte Welt ausgesetzt war; der einen Kampf auf Leben und Tod zu führen hatte gegen ganze Armeen von äußeren und inneren Feinden – DIESEN Versuch messen sie an den komfortabel zarten Verhältnissen ihrer gesicherten Mittelschichtsexistenz in den etablierten kapitalistischen Demokratien des späten 20. oder beginnenden 21. Jahrhunderts.

The quintessential Ostrowski


“Der Kampf für die Befreiung der Menschheit” ist immer noch nötig; manche meiner Freunde würden sagen: er wird für immer nötig sein, weil er eine Utopie ist und eine freie Menschheit unmöglich ist. Wegen der menschlichen Natur, die bekanntlich für alles herhalten muss, was kapitalistische Ausbeutung und imperialistischer Krieg anrichten.“

Früher hätte ich das unterschrieben; heute denke ich, dass es u.a. das Verdienst und Vermächtnis von Marx, Engels, Lenin und anderen ist, aufgezeigt zu haben, dass der Kampf für die Befreiung der Menschheit keine Utopie ist, sondern praktische Notwendigkeit.