„Schaden vom deutschen Volk abwenden und seinen Nutzen mehren“ oder dafür sorgen, dass essentielle Energieinfrastruktur zur Versorgung Deutschlands mit günstiger Energie dauerhaft beschädigt und funktionsunfähig bleibt?
Beides zusammen geht nicht.
Wer eine Pflanze pflegen und ihr Wachstum sichern möchte, kann ihr nicht das Wasser abdrehen und sie vertrocknen lassen, sondern muss sie wässern.
In herkömmlicher bürgerlicher Definition ist das, was Blackrock-Kanzlerdarsteller Merz hier macht, Landesverrat.
Es belegt aber, dass für die deutschen Eliten und ihre politischen Sachwalter Ideologie und Feindbildpflege Vorrang vor sachlichen und ökonomischen Erwägungen hat.
Die Intelligenzbeleidigung, die durch Machthaber wie Merz gegenüber den Bürgern ausgesprochen wird, kennt trotzdem noch eine Steigerung: nämlich die Komplizenschaft mit dem regierungsamtlichen Kriegs- und Verarmungskurs durch eine willfährige Journaille und eine botmäßige Justiz.
Es wird jeden Tag unappetitlicher, sich den verschiedenen Verlautbarungen aus dem politischen und medialen Raum des neuen deutschen Größenwahns auszusetzen.
Man kann sich damit trösten, dass die Maiskörner umso höher springen, je heißer die Herdplatte wird, auf der sie gebacken werden.
Die NATO-Maiskörner jedenfalls sind teils kurz vorm Aufplatzen, teils schon geplatzt – deshalb das häufige und erratische Entweichen des „Wasserdampfes“ ihrer großmäuligen Sprüche: „Keine Reichweitenbeschränkungen mehr für Lenkraketen!“, „Putin is CRAZY!“, „Bone-crushing sanctions!!!“
Dem Blackrock-Lügenbaron läuft der russophobe Sabber aus beiden Mundwinkeln und aus allen anderen Körperöffnungen.
Selbst wenn die deutschen Cruise Missiles den einen oder anderen Sdhaden im russischen Hinterland anrichten, ändern sie nichts am Ausgang des Krieges.
Den hat die NATO nämlich verloren: das Ukraine-Projekt ist gescheitert, das neo-nazistische Kiewer Regime unter dem kokainabhängigen Fernsehkomiker von westlichen Gnaden liegt in den letzten Zügen und weiß sich seit geraumer Zeit nur noch mit Zwangsmobiliserungen und PR- und Terrorangriffen auf zivile Ziele in Russland zu helfen.
Dieser Drops ist also gelutscht. Russland wird alle Ziele der militärischen Sonderoperation erreichen – ob mit diplomatischen oder mit militärischen Mitteln, hängt ausschließlich von den westlichen Kuratoren der Kiewer Junta ab.
Was Merz & Kollegen tun, ist gespeist aus der ohnmächtigen Wut der Verlierer, die noch in der Niederlage, noch im Untergang, mit den letzten Mitteln die sie haben um sich schlagen und ihren banderistischen Schürzlingen zu ein paar PR-Erfolgen verhelfen möchten. Das ist das eine.
Das andere (und weit gefährlichere) bei solchen Verzweiflungs- bzw. Kurzschlusshandlungen sind die unweigerlichen Konsequenzen eines direkten Kriegseintritts Deutschlands, den der Einsatz der „Taurus“ Cruise Missile bedeuten würde.
Die russische Seite hat deutlich gemacht, dass dies die entsprechende Gegenreaktionen nach sich ziehen wird. Merz spielt also mit dem Feuer. Er riskiert für ein neo-nazistisches Regime eines Landes, das weder in der NATO noch in der EU ist und mit dem die BRD keine Beistandsverpflichtung hat, einen Krieg mit der größten Atommacht der Erde, die obendrein auch noch die möchtigste Armee Europas besitzt.
Merz ist ein Hasardeur und Kriegstreiber, ein Feind von Diplomatie und Frieden, ein bellizistischer Provokateur, der in einer besseren Welt wegen Landesverrat vor Gericht stehen und in Haft kommen würde. Dass er seinen Amtseid verletzt, der ihn verpflichtet, „Schaden vom deutschen Volk abzuwenden“, ist schon gar nicht mehr der Erwähnung wert.
Der Schaden, den dieser schmalbrüstige, großmäulige Kriegshetzer mit seinem Versuch anrichtet, den Endsieg doch noch nachzuholen, wird im Extremfall so unermeßlich sein, dass der Ausgang des letzten Versuchs, gegen Russland Krieg zu führen, dagegen harmlos aussehen wird.
Im Wald wurde mal wieder der Kommunismus vorbereitet.
Die Igel, wie immer für jeden Scheiss zu begeistern, wollten sofort den Schritt in den vollendeten Kommunismus machen.
Fjodor von den Fuchs-Pionieren ließ sich von der Igelbegeisterung anstecken und wollte unbedingt Kommissar für das Hühner- und Gänsewesen werden, aber die anderen durchschauten seinen Trick und bestimmten ihn erstmal zum Platzwart der Waldlichtung, auf der sie sich immer trafen.
Die Hasen begrüßten den Igel-Vorschlag im Prinzip, gaben aber zu bedenken, dass die Tiermassen ja alle noch die alten Verhältnisse gewohnt waren und vielleicht nicht sofort zum kommunistischen neuen Tier werden könnten.
Der Bär, ein erfahrener alter Haudegen, der schon alles gesehen hatte, lehnte lässig an der Pilzhütte des Wald-Gebietssekretariats und dachte sich seinen Teil.
Nur der Hirsch verstand wieder gar nichts und merkte noch nicht mal, dass Hugo der Hamster, der auf seinem Kopf saß, mal wieder inkontinent war. Aber Hirsche sind halt blöd.
Das reichlich ausgegebene Bier tat ein Übriges und so wurde es mal wieder nichts mit dem Waldkommunismus.
Nachdem die „BILD am Sonntag“ sich gestern sorgenvoll und stellvertretend für uns alle gefragt hatte, ob wir am Ende etwa „nicht fleißig genug“ wären (und die Frage gleich mit der „Wahrheit über Arbeit in Deutschland“ beantwortet), legt sie heute nach und teilt uns mit, was wir sowieso bereits ahnten, wenn wir uns in Freundes- und Bekanntenkreis und auf Arbeit so umschauen und umhören: „Immer mehr Deutsche plötzlich pleite“!
Schreck lass nach, wie denn das? Sind etwa „immer mehr Deutsche“ plötzlich übermütig geworden und verjubeln die schöne Kohle für teure Urlaube, Luxusklamotten und schnelle Autos? Sind wir ein Volk von Zockern, die am Roulette-Tisch die soliden Facharbeiter-, Angestellten- und Beamtengehälter versenken?
Beinahe: „immer mehr Deutsche“ sind nämlich finanzielle Hallodris, die einfach nicht mit Geld umgehen können! „Konsumkredite, Dispos und finanzielle Unwissenheit belasten immer mehr Menschen“, stellt das Blatt fest. Ganz schlimm: „17 Prozent schauen nicht mal auf ihr Konto!“
Damit ist klar, dass diese Hans-guck-in-die-Luft-Pleitiers an ihrem Bankrott im Grunde selbst schuld sind. Vor allem aber steht fest, dass LOHNARBEIT auf gar keinen Fall etwas damit zu tun haben könnte, dass es den Leuten flächendeckend immer weniger möglich ist, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen – die Insassen der „Schuldenfalle“ sind verantwortungslos und faul! Sonst würden sie ja regelmäßig auf ihr Konto schauen und, statt Konsumentenkredite aufzunehmen, einfach mal fleißig Überstunden machen für ihre Anschaffungen!
Womit wir wieder bei der bangen Frage vom Sonntag wären: „Sind wir nicht fleißig genug?“
„BILD“ wäre aber nicht „BILD“, wenn die Zeitung nicht auch Hoffnung verbreiten und den deutschen Faulenzern erklären würde, was man tun kann: „So kommen Sie aus dem Minus“ werden wir direkt angesprochen. Und zwar nicht von einem beliebigen „BILD“-Redakteur, sondern von „Hey_, die KI von BILD“!
Die „BILD“-KI hat dann auch ein paar Super-Tipps, mit denen wir wieder finanziellen Boden unter die Füße bekommen.
Erstmal: Ordnung halten! „Sammeln Sie alle Kontoauszüge und listen Sie alle festen Einnahmen und Ausgaben auf. Nutzen Sie Apps oder Tabellenprogramme, um alles übersichtlich zu halten.“
Es folgen allerlei Vorschläge, wo man überall sparen und sich einschränken kann, von Streaming-Abos bis zu Nahrungsmitteln („Verzichte auf Luxusartikel“). Dann, schon als vierter Punkt, kommtt ein derart unschlagbarer Guter Rat, dass man sich unwillkürlich fragt, wieso man nicht selber darauf gekommen ist: „Einnahmen erhöhen“!!
Diese geniale Idee hat das Zeug zum Wirtschaftsnobelpreiskandidaten, so simpel und auf der Hand liegend ist sie! Falls jemand sogar mit dieser einfachen Idee Schwierigkeiten hat, erläutert die Bild-Zeitung dem Schuldnerklientel nochmal, wo da anzusetzen ist: „Überlegen Sie, ob ein Nebenjob oder Überstunden möglich sind“.
Womöglich unterschätzt das Fachblatt für Volkserziehung an dieser Stelle aber seine proletarische Leserschaft. Im besten Deutschland, das wir je hatten, ist nämlich jedem, der seine proletarische Haut zu (Arbeits-)Markte tragen muss, eines klipp und klar – der Satz „So kommen Sie aus dem Minus“ enthält in sich schon die Gewißheit: „Jedenfalls nicht durch Lohnarbeit“.