Rede Wladimir Putins zur Eingliederung der vier neuen Regionen Russlands

Die historische Rede des russischen Präsidenten anlässlich der Feier zur Eingliederung der vier neuen Gebiete Russlands sollte jeder gelesen haben. Vollständig.

Die Rede markiert in mehrfacher Hinsicht einen Wendepunkt und Scheideweg in Bezug auf das Verhältnis Russlands zum Westen. Und sie macht deutlich, in welchem Ausmaß sich Russland von allen Versuchen verabschiedet hat, mit dem imperialen westlichen Anspruch auf Hegemonie einen Modus Vivendi zu finden.

Zudem macht Putin die Unterschiede deutlich, die die russische Welt von der dekadenten, kriegslüsternen, räuberischen „Zivilisation“ des kollektiven Westen trennt.

Hier die vollständige Übersetzung von Thomas Röper vom „Anti-Spiegel“:

Eine Vormacht, die die lebenswichtige Energie-Infrastruktur des engsten europäischen Verbündeten angreift

Wenn man mal davon ausgeht, das es ein Sabotageanschlag der USA war: eine Vormacht, die die lebenswichtige Energie-Infrastruktur des engsten europäischen Verbündeten angreift (sich also als staatlicher Terrorist betätigt), liefert damit kein Zeichen der Stärke, sondern eines der SCHWÄCHE sowie der Hysterie und der Paranoia.

Ein anderes Thema ist die voraussichtliche Reaktion der Bundesregierung, die – egal wer sie gerade bildet – eingeschworen ist auf die sogenannte „transatlantische Partnerschaft“, die ihr keinen Spielraum läßt für souveräne politische Entscheidungen (so jedenfalls sehen es die politischen Eliten).

Die Regierung wird ihre eigenen Experten- und Geheimdienstberichte haben, in denen vermutlich relativ unverblümt und direkt auf Urheber und Motive der Anschläge auf die Pipelines verwiesen wird. Aber wird sie (öffentlich) dazu Stellung nehmen? Wohl kaum.

Als Bürger in diesem Lande muß man sich darüber klar sein, das man es bei der politischen Herrschaft (neben der offensichtlichen kapitalistischen Verfasstheit des Standorts) mit in Jahrzehnten zu transatlantischer Vasallentreue und Servilität erzogenen Eliten zu tun hat, die Deutschlands elementare Interessen (sofern man in einem bürgerlichen Klassenstaat dieses heikle Wort in den Mund nehmen möchte; besser: die elementaren Interessen der deutschen Bevölkerung) ganz praktisch und de facto an eine ausländische Macht verraten.

Um das festzustellen und zu benennen muß man kein Nationalist oder völkischer Trottel sein. Es genügt, zu verstehen, dass die Regierung und die Interessen, die sie vertritt, noch nicht mal im „normalen“ bürgerlich-kapitalistischem Sinne die des Kapitalstandortes BRD sind (geschweige denn die der hier lebenden Arbeiterklasse), sondern die der USA, der die BRD-Regierung bereitwillig die Interessen des eigenen Landes unterordnet.

Für Kommunisten steht meiner bescheidenen Einschätzung nach dies auf der Tagesordnung (da wir von irgendeiner sozialistischen Umwälzung weit entfernt sind):

Sturz/Absetzung und Anklage der Regierung als landesverräterische Verschwörer

Wiederherstellung der staatlichen Souveränität Deutschlands durch Austritt aus NATO und EU, Auflösung aller Stützpunkte und Nuklearwaffenarsenale der USA auf deutschem Boden

Verstaatlichung der wesentlichen Bereiche öffentlicher Daseinsvorsorge, insbesondere der Energieversorgung

Sofortige Beendigung der Unterstützung der Ukraine, Aufnahme von Gesprächen und Frieden mit Russland

Ein kriegerischer Akt gegen überlebenswichtige strategische Interessen der Bundesrepublik. Mit Billigung der Bundesregierung?

Die Nordstream-Pipelines, die jetzt in 70m Tiefe am Boden der Ostsee mit Sprengsätzen sabotiert wurden (ein Anschlag, den ausschließlich staatliche Akteure in Besitz von U-Booten durchzuführen in der Lage sind), wurden auf eine Weise beschädigt, die eine Reparatur in ein paar Tagen oder Wochen ausschließt. Eine Reparatur wird Monate, wenn nicht Jahre dauern.

Die Sabotage an den Pipelines macht jede weitere noch vorhandene Gaslieferung und jede eventuelle Wiederaufnahme von Gasdurchleitungen von Russland nach Deutschland für die absehbare Zukunft unmöglich.

Damit macht sie auch jedes Einlenken, jede Diplomatie, jede eventuelle Gesprächsbereitschaft oder Wiederannäherung zwischen Deutschland und Russland unmöglich.

Wer immer den Anschlag auf die Pipeline durchgeführt hat – und jeder weiß, WER ihn durchgeführt hat, insbesondere die deutsche Bundesregierung – hat unmissverständlich klargestellt, dass er keinerlei Ambitionen und Alleingänge (und seien es nur hypothetische Optionen) seiner europäischen Vasallen zu dulden gedenkt und deshalb sogar die theoretische Wahrscheinlichkeit einer möglichen erneuten Kooperation zwischen Deutschland und Russland permanent verbietet.

Die Sprache der Faschisten, die Taten der Faschisten: grüne Bellizisten im russophoben Delirium

Das ist echt. Also nicht aus der „Heute-Show“ oder „Extra3“ oder so.

Ehrlich! Die Tante hat das echt so erzählt bei „Lanz“. Ich bin mir nicht sicher, ob die betreten-betroffenen Gesichter der Zuhörer während der Baerbockschen Konfabulationen ausdrücken, dass die ebenfalls nicht fassen können, was sie da gerade hören oder ob die das echt glauben.

Jedenfalls eines der bizarrsten, gruseligsten und durch und durch traurigsten Zeugnisse einer Außenministerin, die in punkto Intellekt und Integrität weder ihrem Amt noch dem Auftreten in der Öffentlichkeit gewachsen ist.

Und unterm Strich natürlich eine kreuzgefährliche, verbrecherische und rotzfreche Lüge. Falls Baerbock WEISS, dass ihre Behauotungen glatte Lügen sind – und jeder Bericht, jede Aufnahme, jedes Foto aus den Referendumsgebieten belegt, dass sie lügt – gehört sie vor ein Gericht und sofort wegen Kriegshetze abgesetzt. Wenn sie es nicht weiß, gehört der komplette Stab ihres Amtes gefeuert und ggfls. angeklagt, denn dann will man dort offensichtlich die nominelle Amtsvorsteherin vor Fakten beschützen und sie zur Sprechpuppe für die primitivsten und niedrigsten Unflätigkeiten der russophoben Agenda einer jetzt schon gescheiterten Regierung machen.

Kurzer Ausflug in drei pro-ukrainische Medien (Spiegel, FR, FAZ)

Ausmaß und Dümmlichkeit der Propaganda gegen die Referenden ist so abgründig, dass es nicht mehr eine Beleidigung, sondern eine Negierung der Intelligenz des Lesers ist.

Die gleichgeschaltete Sprachregelung von den „Scheinreferenden“ benutzen alle, in pluralistisch-demokratischem Unisono.

In der seit einiger Zeit wohl jedes journalistische Niveau unterbietenden bzw. abstreifenden FR wird in der Überschrift vom „Sturz Putins“ deliriert, ohne dass im als Artikel camouflierten Meinungsbeitrag irgendwo auch nur der geringste Hinweis enthalten ist, auf welcher Grundlage die FR so titelt.

Die FAZ ist sich nicht zu schade, einen seitenlangen Betroffenheitsbericht einer pro-nazistischen „Künstlerin“ (ein paar amateurhafte anti-russische Wachsmalstiftbildchen sollen ihr Künstlertum belegen) aus Cherson abzudrucken, die ihrer Russophobie freien Lauf läßt und sogar die Nazi-Terminologie („Orks“ als Begriff für Russen) ungeniert und von der FAZ unbeanstandet wieder und wieder verwendet.

Die deutschen NATO-Medien machen sich freiwillig, absichtlich und ohne Skrupel – wie die deutsche Regierung auch – zu Propagandisten des ukrainischen Nazismus. Die Parteinahme für die Kriegsziele der Regierung und des kollektiven Westens, die Rechtfertigung des Kiewer Regimes macht diese Medien zu Komplizen des ukrainischen Nazismus.

Das Bedürfnis nach auch nur kurzer Lektüre solcherlei propagandistischer Journalusmus-Simulation ist, sich innerlich zu reinigen und das Gelesene möglichst umfassend aus dem Gedächntnis zu tilgen. Was natürlich nicht möglich ist. Wer ausschließlich die deutschen bürgerlichen Leitmedien als Informationsquelle benutzt, kann auch gleich in Jauche baden.

Kleiner Lapsus in den n-tv-„Nachrichten“

Ukrainischer Panzer mit aufgemaltem Hakenkreuz rollt im Hintergrund vorbei. Das ist die Neonazi-Armee, die für den kollektiven Westen seinen Krieg gegen Russland ausfechtet.

Das ist die Ideologie, die vorrangig auch von Deutschland in der 404-Ukraine unterstützt wird.

Nazi-Panzer in der Ukraine, die gegen Russland kämpfen – Gratulation, Führer Scholz.

Die Herren über den Kapitalstandort haben unter Zustimmung der Beherrschten beschlossen, den Weg in den Krieg gegen Russland bis zum Ende zu gehen

Sie stolpern da nicht rein, sondern marschieren schon eher, die Reihen fest geschlossen.

Wir paar, die das sehen und nicht nur wissen, was vermutlich kommt, sondern auch, was die seltsame Kombination aus Gehorsamkeit gegenüber der Herrschaft und Unkenntnis über Demokratie als perfekte Form bürgerlicher Herrschaft damit zu tun hat, können uns auch nicht mit dem Zwei-Wochen-Vorrat im Keller darüber trösten, dass die Herren über den Kapitalstandort unter Zustimmung der Beherrschten beschlossen haben, den Weg in den Krieg gegen Russland bis zum Ende zu gehen.

Hoffnungslosigkeit als Kampfposition? Oder alle Energien mobilisieren, um angesichts dieser erquicklichem Entwicklung nicht depressiv, suizidal oder schlicht verrückt zu werden?

Drogen her!

Die „große Gegenoffensive“ der Ukraine: Menschenopfer für das Betteln um weitere Waffenlieferungen und Geldzuwendungen

Darum geht’s bei dem als „Gegen-Offensive“ euphemisierten PR-Stunt des Kiewer Regimes, das mit ein paar Show-Vorstößen und furchtbaren Verlusten an Menschen und Material bei den ukrainischen Truppen endete: die NATO-Statthalter in Kiew brauchen „Erfolgsmeldungen“, um ihre westlichen Kuratoren weiter bei der Stange zu halten und Waffen, Waffen, und noch mehr Waffen und waggonweise Geld von ihnen zu bekommen. Geld übrigens, das sich die westlichen Machthaber umstandslos durch Verarmung und Auspressung ihrer Bevölkerung einsammeln.

Dafür sind nicht bloß die Kiewer Statthalter und ihre Nazis, sondern vor allem ihre westlichen Sponsoren bereit, das bedauernswerte ukrainische Menschenmaterial bis zum letzten Mann zu verheizen: