Die westdeutsche Zeitreisebehörde hat vorübergehend Fremdenverkehrswerbung aus einer 1950er-Jahre Parallelrealität freigegeben, die ich hier weiterleite. Man fragt sich, welche Leute sich von solchen Plakaten angesprochen fühlten. Aber was wissen wir schon über die transtemporalen Abweichungen kultureller Gepflogenheiten?
„The demon of death approaches like twilight’s shadows; what the future holds is like translucent fish in cloudy waters; Lifes’s experiences are like last nights’ dreams.“ (Padmasambhava)
Wanderer, kommst du nach Garath komm lieber nicht mit dem Fahrrad
Garath ist der proletarische Unterbauch der schicken NRW-Landeshauptstadt. Logischerweise besteht Düsseldorf nicht nur aus Regierungsviertel, Medienhafen, Oberkassel und Pempelfort, sondern auch aus Stadtteilen und Vierteln, in denen die Klasse haust, deren Angehörige froh sein können, wenn sie einen Niedriglohnjob ergattern können.
Die Großwohnsiedlung „Wohnstadt Garath“ – mit 8000 Wohnungen für mehr als 30.000 Einwohner das bis heute größte zusammenhängende Bauprojekt Düsseldorfs – wurde (…) von 1961 bis 1972 gebaut.
Das Gelände wurde ausgewählt, weil das Areal an die Bahnstrecke Düsseldorf–Köln gut angebunden war. Weiter war es an der parallel geführten Bundesstraße gelegen.
Ein kompletter neuer Stadtteil zwischen Schnellstraße und Bahnstrecke – sowas galt in den 1970ern als fortschrittlich und zukunftsträchtig. Heute leben hier rund 19.000 Menschen, die meisten davon wohl in eher prekären. Verhältnissen. Man sieht unwahrscheinlich viele Alte; Kinder und junge Leute sind dem Anschein nach so gut wie ausschließlich migrantischer Herkunft. (…) Es gibt aber deutlich mehr Kinder und Jugendliche (22% als im Rest der Stadt (15,8%) und einen im Vergleich zum Düsseldorfer Stadtdurchschnitt hohen Anteil Älterer ab 65 Jahren (20%).
Ein paar zusätzliche Zahlen zu diesem Stadtteil:
• Migration: Ausländeranteil 24,4 % (ähnlich Stadt), aber Migrationshintergrund bei 51,5 % (Stadt: 43,1 %). Häufigste Herkunftsländer: Syrien, Irak, Polen, Russland und Ukraine – viele Spätaussiedler und Flüchtlinge.
• Sozialstruktur & Arbeitsmarkt: Deutlich schlechter als im Rest der Stadt. Beschäftigungsquote nur 52,5 % (Stadt 58,4 %), Arbeitslosenquote 18,2 % (Stadt 9,8 %). Hoher Anteil an SGB-II-Beziehern (ca. 29 % der Unter-65-Jährigen in Bedarfsgemeinschaften) und Wohngeldempfängern. Viele Alleinerziehende und kinderreiche Haushalte in prekären Lagen.
Bei der Kommunalwahl im letzten Jahr wurde die AfD klar die stärkste Partei:
• Kommunalwahl 2025: AfD mit 31,5 % klarer Spitzenreiter (Rekordwert in Düsseldorf, Stadt-Durchschnitt nur 10,6 %). In der Bezirksvertretung 10 (Garath/Hellerhof) fast gleichauf mit der CDU (je 5 Sitze), Beteiligung stieg auf 41,1 %.
• Bundestagswahl 2025: AfD ebenfalls stärkste Kraft in Garath (ca. 30–31 % der Stimmen), während Düsseldorf insgesamt CDU-dominiert ist.
Ja, nee, danke, Amt für Soziales und Jugend der Stadt Düsseldorf.
Ich suche KEINE „Inspiration für die Zeit nach meiner Berufstätigkeit“, außer wie ich möglichst billig an einen Sarg oder eine Urne komme und den Übriggebliebenen möglichst wenig Kosten aufbürde. Denn die Zeit nach meiner Berufstätigkeit werde ich auf dem Friedhof beziehungsweise im Nirvana verbringen.
Warum das so ist, Amt für Soziales und Jugend der Stadt Düsseldorf?
Das will ich dir sagen: weil die armselige Niedrigrente, die du bzw. der Staat, dessen Armutsverwaltungsfiliale du bist, mir zugesteht, mich dazu zwingt, so lange es irgendwie geht einer Lohnarbeit nachzugehen.
Dein Angebot, irgendwo in deinen oder sonstigen Diensten ehrenamtlich und für lau arbeiten zu gehen kannst du dir in die Haare schmieren bzw. es den Wohlstandsrentnern unterbreiten, die sich zuhause langweilen und noch darüber erfreut sind, die Zeit mit unbezahlter Arbeit totzuschlagen.
Danke, aber nein danke, Amt für Soziales und Jugend der Stadt Düsseldorf.
Das Epstein-Syndikat macht uns alle – wie immer – zu Geiseln seiner Bereicherungsbestrebungen. Diesmal aber, mit seinem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Iran, drastisch und spürbar.
Der Hegemoniefanatismus der USA und Israels ist bei BEIDEN Aggressorstaaten auch noch mit apokalyptischem religiösem Fanatismus durchsetzt.
Der unappetitliche, an kein Gesetz mehr gebundene ungeschminkte Imperialismus dieser beiden Schurkenstaaten lässt jetzt schon die Energiepreise weltweit schmerzhaft ansteigen, gefährdet die globale Nahrungsmittelversorgung und wird vermutlich in absehbarer Zeit die Weltwirtschaft auf eine Weise stören und schädigen, die sich die wenigsten vorstellen können und wollen.
Das windelweiche Zögern der europäischen US-Vasallen, vollumfänglich in den neuesten Angriffskrieg der Vormacht mit einzusteigen, ist nicht plötzlicher Einsicht geschuldet. Es entsteht ausschließlich aus dem Kalkül von Konkurrenten, die sich selber (noch) nicht in der Lage sehen, ihren eigenen imperialistische Bestrebungen – sowohl als Nationalstaaten wie als supranationales imperialistisches Projekt EU – mit eigenen Mitteln und auf eigene Rechnung durchzusetzen. Sie arbeiten aber dran. Besonders die deutsche EU-Vormacht hat sich fest vorgenommen, diesmal nichts anbrennen zu lassen und die wuchtigste Militärmaschine des Kontinents aufzubauen.
Insofern distanzieren sie sich jetzt ein bißchen vom Vorgehen der Vormacht und der zionistischen Kolonie in Palästina, machen aber in ihrer Distanzierung klar, dass sie keineswegs von der imperialistischen Weltaufteilung lassen wollen, sondern bei dieser lediglich nach mehr Einfluss und Beute streben.
Das alles bezahlt – wie immer – die Arbeiterklasse, also alle, die von Lohnarbeit leben müsse, mit dem bißchen Wohlstand, der bei ihr hängengeblieben ist. Bei Bedarf auch mit der Gesundheit und dem Leben. Jedenfalls solange sie sich nicht organisiert und der Epstein-Klasse und deren Wirtschafts-, Eigentums- und Gesellschaftsordnung die Gefolgschaft aufkündigt.
Und das wird nicht einfach. Schließlich hat diese Klasse, von Kommunisten „die Bourgeoisie“ genannt, durch ihr Eigentum an allen Produktionsmitteln (zu denen u.a. die meinungsbildenden Medien gehören) es erreicht, dass eine Mehrheit der Geschädigten dieser Ordnung die eigene Schädigung als lauter wunderbare Chancen für Erfolg und Reichtum begreift – und Seit‘ an Seit‘ mit ihren Schädigern FÜR Privateigentum, Kapitalismus eintritt, für die ökonomische, diplomatische und bewaffnete Gewalt, ohne die die weltweiten Geschäfte dieser Ordnung nicht zu haben sind.
Verständige Menschen betrachten all dies und staunen über die eigenartige Weise vieler Mitmenschen, mitten in diesem kollektiven Sturz in die mörderische Irrationalität von Brutalität und Krieg, von verlogener Moral und berechnender Desinformation so zu tun, als wäre alles wie immer.
Daneben und trotz alledem kann und sollte man auch staunen über die kleinen Wunder, die gerade im Frühling rings um einen rum passieren und Mensch und Tier erfreuen!
Behind the looking glass of the mind, one can lose one’s way, become bewildered, become entrenched – and generally no longer know what is reality and what is a reflection within one’s own mind, or whether there is any difference between the two at all.
One can also explore the fantastical, sometimes absurd, often bizarre and usually very varied phenomena in the mirror world and peer into the treasure trove from which poets, storytellers, artists and performers of all ages have drawn to entertain, educate and enlighten us and themselves.
“Warum ist es am Rhein so schön Warum ist es am Rhein so schön am Rhein so schön? Weil die alten Deutschen tranken bis sie still zu Boden sanken darum ist es am Rhein so schön!“
„Oh, somewhere in my mind There is a painting box I have every colour there, it’s true Just lately when I look inside my painting box I seem to pick the colours of you“