Damals wie heute: Kampf gegen die Bedrohung Europas durch die Barbarenhorden aus dem Osten

Eine hochinteressante Rede eines früheren deutschen Ministers zum Geburtstag des damaligen Kanzlers.

Auch damals wurde in Europa Krieg geführt, auch damals stand die Seite, die behauptete, nur ihre zivilisatorischen Werte gegen die Barbarenhorden aus dem Osten zu verteidigen, bereits vor dem Untergang, während sie noch ihren kurz bevorstehenden endgültigen Sieg verkündete.

Bis auf die persönlich eingefärbten Lobeshymnen auf die Person des Kanzlers („Führer“) selbst könnte der Inhalt der Ansprache in weiten Teilen der Website der EU-Stelle gegen Desinformation (EUvsDesinfo) entlehnt sein oder aus heutigen Politikerreden stammen.

Die Verteidigung Europas gegen feindliche Desinformation, die Beschwörung eines in seinen Werten geeinten Kontinents gegen die Bedrohung aus dem Osten, die Beschreibung des Feindes als bösartige, inhumane Autokratie („Bolschewismus“) – all das klingt erstaunlich aktuell und verweist auf die ungebrochene Kontinuität des europäischen Abwehrkampfes, den seine politischen und medialen Eliten meinen, gegen die von ihnen ausgemachte Bedrohung der europäischen Zivilisation führen zu müssen.

Hört man sich die Ansprache an, ahnt man, woher die EU-Kommisionspräsidentin und andere führende Politiker (insbesondere die Deutschen) ihre Inspiration und ihre apokalyptische Diktion genommen haben und nehmen.

https://youtu.be/qL97JR35Scg

Organisiertes Verbrechen begeistert: Danke, NATO!

Ca 30% der von der NATO an das Kiewer Regime gelieferten Waffen landen auf dem Schwarzmarkt. Die internationale Geschäftswelt aus dem nicht so legalen Bereich ist dankbar für diese goldene Gelegenheit und deckt sich zu unschlagbar günstigen Preisen mit Tötungsgerät verschiedenster Art ein. In den Salons der Luxusvillen der Kartell-Bosse dürften inzwischen gerahmte Portraits von Elendskij, Biden, Sunak, Scholz und von der Leichen hängen.

https://www.firstpost.com/world/us-javelin-misses-mark-anti-tank-missile-meant-for-ukraine-lands-up-with-mexican-gangster-12676452.html

Betreutes Denken: Verschwörungstheoriegefahr lauert!

Garland Nixon spricht in seinem aktuellen Beitrag auf YouTube über Wokeness und die Heucheleien und Widersprüche der „regelbasierten Weltordnung“ der ehemaligen Hegemonialmacht.

Abgesehen davon dass der Beitrag gewohnt informativ, witzig und gut begründet ist, fällt die Einbettung („Kontext“) auf, die die deutsche YouTube Version meint, vornehmen zu müssen.

Da der Alphabet-Konzern, zu dem Google und YouTube gehören, das englische Wort „World Order“ erkannt hat, bekommt der Nutzer die Einordnung verabreicht, die im Rahmen betreuten Denkens vorzunehmen ist:

Direkt unter Garlands Video wird der Link zum Wikipedia-Eintrag über Verschwörungstheorien angezeigt, damit dem unbedarften Nutzer sofort klar ist, dass Kritik an der 1991 von den USA ausgerufenen Neuen Weltordnung auf jeden Fall mit dem Etikett „Verschwörungstheorie!“ markiert ist.

So bleibt die Redefeiheit gewahrt und jeder bürgerliche Verstand weiß schon selber die Schlüsse zu ziehen, die der VT-Stempel auf (oder unter) dergleichen Beiträgen nahelegt.


Capitães do Abril

Fernando José Salgueiro Maia (Castelo de Vide, 1. Juli 1944 – Lissabon, 3. April 1992) war ein portugiesischer Offizier.

Er war einer der Hauptleute der portugiesischen Armee, die die revolutionären Kräfte während der Revolution vom 25. April 1974 anführten, die das Ende der Diktatur in Portugal bedeutete.

Im Morgengrauen des 25. April 1974 hielt er während der Parade der Kavallerieschule (EPC) in Santarém die berühmte Rede:

„Meine Herren, wie Sie alle wissen, gibt es verschiedene Arten von Staaten. Die sozialistischen Staaten, die kapitalistischen Staaten und der Staat, den wir erreicht haben. Jetzt, an diesem feierlichen Abend, werden wir dem erreichten Zustand ein Ende setzen! Also, wer auch immer mit mir kommen will, lasst uns nach Lissabon fahren und ihm ein Ende setzen. Wer sich freiwillig meldet, geht und macht seinen Abschluss. Wer nicht gehen will, bleibt hier!“.

Alle 240 Männer, die diese Worte hörten, die in der für Salgueiro Maia so typischen ruhigen, aber entschlossenen Art gesprochen wurden, stellten sich sofort vor ihm auf. Dann zogen sie nach Lissabon und marschierten auf die Diktatur zu.

Der Film „Capitães do Abril“ von Maria de Medeiros ist ihm und den anderen jungen Offizieren der Bewegung der Streitkräfte gewidmet, die am 25. April 1974 die faschistische Diktatur in Portugal, den „Estado Novo“, stürzten:

https://youtu.be/upz02otTpCM (Portugiesisch mit englischen Untertiteln)

Vasallen und Pudel

Auch nach England hat sich schon herumgesprochen, welche ökonomischen Auswirkungen deutsche Vasallentreue zum US-Lehnsherrn hat (die britische Elite, als klassischer Pudel Washingtons, unterscheidet sich von den BRD-Machthabern insoweit als sie sich einbildet, quasi das Gehirn hinter den amerikanischen Muskeln zu sein und insofern fast gleichberechtigt beim Weltordnen und -beherrschen mitzumischen).

Mr Pilkington schreibt für den „Guardian“ und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Mitglied der Forschungsgruppe für politische Ökonomie (PERG) an der Universität Kingston:

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„Die Deindustrialisierung Deutschlands findet vor unseren Augen statt. Es scheint auch sehr schnell zu gehen. Ich würde sagen, wir befinden uns hier in einem Zeithorizont von fünf Jahren.“

Quelle: https://twitter.com/philippilk/status/1662483617602314241?s=61&t=hgVHraHlqQQ2vMQZIbwErA