Gewinner des Goldenen Kothaufens für Fäkaljournalismus

Man ist einiges gewohnt von NATO-Gazetten, deren selbsterwählte Hauptaufgabe die unbedingte, hemmungslose und aggressive Propagierung der politischen Agenda des kollektiven Westens ist.

Dass sie dabei keiner Lüge, keiner Hassrede und keinem bösartigen Geifer abhold sind, ist ebenfalls bekannt.

Nicht DASS, sondern WELCHE neuerlichen Tiefpunkte an Widerwärtigkeit und Niedrigkeit sie immer wieder erreichen, ist dabei das Überraschende.

Heutiger Gewinner des Goldenen Kothaufens für Fäkaljournalismus ist mal wieder das Hamburger Sudelblatt für Perserkunde mit dem Aufmacher seiner Onlineausgabe.

Arbeiterstolz-Monat. Hä?

„Arbeiterstolz-Monat“: Gibt es Gründe, als (Lohn-)Abhängiger ausgerechnet STOLZ zu empfinden?

Ein Zeitgeist und zwei Kommunisten debattieren über die Idee des „Arbeiterstolzes“. Bzw. versuchen es, streifen aber immer wieder andere Gebiete – und haben Mühe, beim Thema zu bleiben und zum Punkt zu kommen. Sehr unterhaltsam, mitunter hitzig, oft lustig.

The times they are a-changing

Während Russland und China gerade die schlimmsten Befürchtungen der imperialistischen Geostrategen Wirklichkeit werden lassen und die „Weltinsel“ (Halford Mackinder) Eurasien (ohne den westeuropäischen kontinentalen Wurmfortsatz) zu einem einzigen riesigen Wirtschaftsraum vereinigen (was Zbigniew Brzeziński in seinen Planspielen für die Washingtoner Machthaber als ultimative Gefahr für die US-Hegemonie ansah), meldet sich der russische Geheimdienstchef mit einigen sehr interessanten Einschätzungen zu Wort, in denen er unmissverständlich auf die Parallelen hinweist, die vom jetzigen Kampf Russlands (und, als stiller Partner, Chinas) gegen NATO- und EU-Faschismus zu dem historischen Kampf der KOMINTERN gegen den Faschismus der damaligen Achsenmächte zu ziehen sind:

Oh …

Die Erfahrungen der Komintern können sehr nützlich sein, da Russland jetzt an der Spitze der globalen Veränderungen in der Welt steht.

Dies erklärte der Direktor des Auslandsgeheimdienstes der Russischen Föderation, Sergej Naryschkin.

Naryschkin erklärt die Popularität der Organisation damit, dass damals „die Ideen des westlichen Imperialismus und der Kolonialherrschaft völlig diskreditiert waren“, und vor diesem Hintergrund wurde die UdSSR für mehrere Jahrzehnte zu einem Vorbild in der Welt.

Naryschkin ist der Ansicht, dass die Ideen der Komintern zwar nicht die Zeit überdauert haben, aber nicht destruktiv, sondern auf ihre Weise fortschrittlich und kreativ waren. Ihm zufolge wurde die Popularität der Organisation auch durch seine Gegnerschaft zum Nationalsozialismus beeinflusst. Im Jahr 1923 gründete die Führung der Organisation das Weltkomitee für den Kampf gegen den Faschismus, und auf dem 7. Kongress der Komintern im Jahr 1935 wurde „der unversöhnliche Kampf gegen den Faschismus zur Aufgabe aller linken Kräfte erklärt“, so Naryschkin.

Ihm zufolge arbeiteten viele Mitglieder der Komintern mit dem sowjetischen Auslandsgeheimdienst zusammen. So gelang es dem Agenten der Organisation, Leo Roth, bereits im Februar 1933, der Führung der UdSSR den Text der ersten Rede des damals neuen Reichskanzlers Adolf Hitler vor den deutschen Generälen zu besorgen. „Dieses Dokument hat die öffentlichen Erklärungen der Nazis über die angeblich bevorstehende Entwaffnung Deutschlands überzeugend entlarvt und der Welt ihre wahren aggressiven Pläne offenbart“, sagte Naryschkin.

„Die Erinnerung an die Komintern wird in vielen Ländern des ehemaligen Sowjetblocks, in China, Vietnam und den lateinamerikanischen Ländern sorgfältig bewahrt. Es wäre richtig, wenn unser Land ein Museum über die Geschichte der Komintern hätte“, sagte Naryschkin.

„Außerdem können heute, wo Russland an der Spitze einer globalen Veränderung der Weltordnung steht, sehr nützliche Lehren aus den Erfahrungen der Kommunistischen Internationale gezogen werden“, betonte er.

P.S. Glauben Sie, dass eine Reihe von Ländern des ehemaligen Sowjetblocks, China, Vietnam, lateinamerikanische Länder sowie Iran, Syrien, Indien und Südafrika an den Erfahrungen von Iwan Iljin ebenso interessiert sind wie an den Erfahrungen der Komintern?

Und was ist mit den Menschen, die in Europa gegen Waffenlieferungen an die Ukraine demonstrieren?

Und was ist mit den Bewohnern der Ukraine, die, wie der Oberbefehlshaber sagte, „ein Volk“ sind und die vor dem Naziregime gerettet werden müssen?“

Quelle: https://t.me/s/red_wolf_says

Geschichten aus dem Pflegeheim: Immersion

Ich hab schon oft über den Zusammenhang von Demenz und künstlerischem Ausdruck durchs Aquarellieren geschrieben. Ich will mich nicht wiederholen, nur diese Bilder der dementiell stark veränderten Frau S. zeigen. Die Farbigkeit und Intensität der Aquarelle sprechen für sich – Frau S. kann es nicht mehr; aber ihr ist die Freude anzumerken, mit der jeder Pinselstrich und jede neue Farbe ihre Immersion in den Vorgang des Malens vertieft.

Freundschaftsbesuch in Dresden

Die deutsch-deutschen Konsultationen anlässlich des Freundschaftsbesuches bei Gen. Axel Freilich wurden in herzlicher Atmosphäre und im Klima der Solidarität mit den werktätigen Massen der sächsischen und der nordrhein-westfälischen Landeshauptstädte fortgesetzt.

Gen. Strathus als Repräsentant der Düsseldorfer Proletariats beglückwünschte den herausragenden Verteter Dresdens, die „Rote Sonne von Pieschen“, Gen. Freilich, zur erfolgreichen Planerfüllung bei der Bewältigung des Durstproblems noch vor Sonnenhöchststand; der Gastgeber revanchierte sich mit einer Grussadresse, die insbesondere die Gemeinsamkeit bei der Herstellung einer konsequent anti-imperialistischen Hopfen- und Gerstenrezeption betonte.

Beide Seiten vereinbarten eine strategische Partnerschaft auf kulturellem, sozialem und önologischem Gebiet und brachten zahlreiche Toasts aus.

Das Phänomen China

China is changing and shaping the world in a way that is going to be central to our experience for the foreseeable future“

Prof. Richard Wolff gibt hier eine halbe Stunde lang dem kompaktesten Überblick über das ökonomische und soziale Phänomen, das China ist.

Ana Herz gelegt bzw dem kritischen Verstand vor allem derjenigen empfohlen, die immer noch aus ihrer westlich-bürgerlichen („Autokratie! Diktatur!!“) oder westlich-marxistischen („Kapitalistisch! Ausbeutung!!“) Sicht die Volksrepublik China so gründlich missverstehen, dass sie nicht Tatsachen sehen, sondern lediglich die eigenen konzeptionellen Dogmen.

Eine grandiose und grundlegende Einführung in „Das Phänomen China“ aus historischer und ökonomischer Sicht durch einen ausgewiesenen Kenner der Materie (Richard D. Wolff ist Wirtschaftswissenschaftler; er forschte und lehrte u.a. an den Universitäten Yale, Massachusetts, Paris (Sorbonne) und Utah.