Die Umkehrung: Nie wieder?

Ein israelischer Soldat, der mit einem Vorschlaghammer das Gesicht einer Jesusstatue zerschlägt. Das ist kein Kollateralschaden, sondern eine bewusste, dokumentierte und verbreitete Handlung. Die systematische Zerstörung der kulturellen und religiösen Identität eines Volkes war auch das Anliegen der deutschen Faschisten, die genau das mit der jüdischen Bevölkerung Europas vorhatten. Diejenigen, die das überlebt haben — oder deren Vorfahren es taten — schworen: Nie wieder!

Das Foto spricht für sich. Was die Psychoanalyse als Identifikation mit dem Aggressor beschreibt — die unbewusste Übernahme der Methoden des Täters durch das Opfer — hat offenbar in dem zionistischen Projekt seine dunkelste historische Gestalt angenommen.

Ich hatte zunächst Zweifel, ob dieses Foto authentisch ist, und hab es weder geteilt noch kommentiert. Aber man muss wohl davon ausgehen, dass dem israelischen Regime keine Abscheulichkeit und keine Grausamkeit zu drastisch ist, um sie nicht zu begehen – wobei dies ja immerhin keine Gewalt gegen lebende Menschen darstellt, sondern einfach nur die Verachtung der Zionisten gegenüber jedweder anderer Religion und Kultur zeigt.

So geht’s, wenn man sich selber für das auserwählte Volk hält und auf andere, die man als minderwertig und auslöschenswert ansieht, herab schaut.

Dabei müssten Israelis ja aus ihrer eigenen Bibel bzw. ihrem Talmud die Geschichten kennen, in denen von der Anmaßung berichtet wird, die tiefen Stürzen vorausgeht. Sie KÖNNTEN es auch aus ihrer eigenen Geschichte kennen, nämlich aus der umgekehrten Perspektive, wie völkische und rassistische Überlegenheitsideologien die zum Feind erklärte Menschengruppe dehumanisiert und zum Abschlachten freigibt… man kommt jedenfalls schwer ins Grübeln über umgekehrtes Karma, historische Ironie und über das erstaunliche Phänomen, dass Opfer ein paar Generation später die furchtbarsten und unmenschlichsten Wesenszüge der Täter übernehmen können.

Der lange Rede kurzer Sinn: wenn schon ein eindeutig pro-zionistisches Mainstream-Blatt wie „The Telegraph“ von den Schandtaten der Besatzungsmacht berichtet, dann sieht es wahrlich zappenduster aus mit dem Image des Siedler- und Kolonialstaates, der sich seit immerhin 78 Jahren mit westlicher Hilfe in Palästina hält und der seine ethnische Säuberungen und seinen Völkermord an der einheimischen Bevölkerung mittlerweile vor den Augen und den Kameras der ganzen Welt betreibt.

https://www.telegraph.co.uk/world-news/2026/04/20/image-soldier-striking-jesus-christ-statue-israel/?WT.mc_id=tmgoff_fb_photo_striking-jesus-christ-statue-israel

Drecksarbeit

Gaskammern für Gaza-Bewohner“ und ein „Holocaust“ an den 2 Millionen Palästinensern dort?

Das jedenfalls schlägt Anchorman Elad Barashi von Netanyahus Haussender CHANNEL 14 als geeigneten Umgang mit dem störenden Menschenmaterial in Gaza vor.

Wenn man pro-israelische Kommentare und Posts auf X (und anderen Social Media Kanälen) so durchliest, bekommt man den Eindruck, dass es verdammt viele Gesinnungsgenossen des von Lüders zitierten Herrn Barashi gibt.

Anscheinend auch und gerade in Deutschland.

Liegt das daran, dass man es hierzulande als zutiefst befreiend empfindet, wenn man endlich mal wieder so richtig die völkermörderische Sau rauslassen kann, weil es ja diesmal die Juden selbst sind, die all die schönen Vernichtungsmittel gegen Staatsfeinde einsetzen wollen?

Dass also diesmal andere „die Drecksarbeit für uns machen“?

Wollte nur mal nachfragen
Der Staatsfeind aus Düsseldorf

Tollwütige Kettenhunde eines untergehenden Imperiums

“Sprinter Observer“ schreibt auf X:

Das ist mir einen Kommentar wert:


So Iran has „a plan that will threaten millions of civilians“.

Well, even if they had (which they don’t): Israel itself admits that that plan has not yet com to fruition (which is why Israel feels entitled to a „preemptive strike“ on Iran.

There is, however, one country which really has a plan that threatens millions of people (if not billions, considering its nukes) and which has actively murdered hundreds of thousands of people: Israel.

Since its inception that despicable sample of imperial settler colonialism has terrorized, expropriated, ethnically cleansed and exiled the Palestinian population, and has resorted to outright genocide for the last two-and-a-half years.

Iran, in the other hand, is the country which for decades has supported the Palestinian people’s cause and called out Israel’s crimes and atrocities. That’s why they’re on Israel’s kill-list for regime change – which the Zionist regime is openly emitting, btw.

We live in the dark age of a declining, panicked western empire, who’s proxies in Ukraine and Israel are the the murderous, rabid chain dogs of a racist empire of lies and violence.

Das zionistische Regime im Blutrausch; deutsche Medien so: Alles nur Selbstverteidigung!

Iran hisst offizielle die „Rite Fahne der Vergeltung“

Ähnlich wie der drogenabhängige ukrainische Diktator ist der israelische Machthaber auf Krieg ANGEWIESEN, um an der Macht zu bleiben. Im Gegrnsatz zu Sekenskij wird Netanyahu zwar nicht gleich von den eigenen Spießgesellen hingerichtet werden, aber ihn erwarten Prozesse wegen Korruption, Amtsmissbrauch u.dgl., die vermutlich zu Gefängnisstrafen führen werden.

Die bürgerliche Journaille erwägt unterdessen kennerisch, ob das mit dem „Präventivschlag“ noch in Ordnung geht (schließlich weiß man ja, dass Israel jede Monstrosität nur aus Gründen der „Selbstverteidigung“ begeht, also voll dazu berechtigt ist) oder ob hier – ähnlich wie beim Völkermord in Gaza, den man gerne etwas zurückhaltend ausgeführt sehen möchte – ein bisschen leise Kritik angebracht sein könnte.

Der deutsche Medienkonsument lernt unterdessen, das es zu unterscheiden gilt zwischen Angriffskrieg und Präventivschlag, wobei die Unterscheidung ganz einfach ist:

Es kommt drauf an, wer es macht!

Angriffskrieg -> Russland
Präventiv -> Israel

Damit sind die Dinge wieder (ein-)geordnet und das Bürgergemüt kann sich den wirklich wichtigen Dingen auf dieser Welt zuwenden: der eigenen kleinen Karriere, dem nächsten Urlaub und der nächsten Mahlzeit.