Big Serge kennt sich aus

Einer der besten und profundesten Artikel zum NATO-Krieg gegen Russland in der Ukraine. Mir ist nicht ganz klar, wer „Big Serge“ ist. Er kennt sich auf jeden Fall extrem gut mit russischer Geschichte und Militärfragen aus. Dieser Beitrag von ihm geht insbesondere auf die Schlacht um Artemowsk (Bachmut) ein und die entscheidende Bedeutung, die sie für die Niederlage der ukrainischen NATO-Armee hat bzw. haben wird:

„Allmählich wird deutlich, dass Russland auf einen Zermürbungskrieg mit Stellungen setzt, da dies die Asymmetrie seines Vorteils im Fernkampf maximiert. Die Fähigkeit der Ukraine zur Kriegführung wird immer schwächer, was es Russland ermöglicht, das derzeitige Tempo geduldig beizubehalten, während es seine neu mobilisierten Kräfte für Offensivaktionen im kommenden Jahr organisiert und damit die Voraussetzungen für kaskadenartige und unhaltbare ukrainische Verluste schafft.“

Die fiesen chinesischen Kommunisten schon wieder!

Erst übertreiben sie die Gefahr und sperren ihr ganzes Volk per Lockdowns und Zero-COVID-Politik ein (was die kommunistisch unterdrückten Chinesen klaglos mitmachen, da die stalinistische Knute der KP ihnen jede Opposition austreibt!), jetzt lassen sie dasselbe unterdrückte Volk einfach quer durchs Land reisen und sich gegenseitig anstecken – der schiere Terror!

Gut, dass das Hamburger Fachblatt für Schlitzaugenkunde und Gelbe-Gefahr-Beobachtung solche Skandale aufdeckt und dem deutschen Bürger zur Kenntnis bringt. Der ist schließlich eine ganz andere, nämlich stringent wissenschaftliche, humane und vernünftige Pandemiepolitik gewohnt!

Botmäßiger US-Laufbursche als Kanzler

Gedanke: würde sich die SPD-geführte Bundesregierung und Kanzler Scholz für Verhandlungen mit Russland aussprechen statt immer weiter zu eskalieren, statt immer mehr Kriegswaffen und Milliarden für das Kiewer Regime bereitzustellen, könnte die SPD wahrscheinlich mit einer Verdoppelung ihrer Wählerstimmen rechnen und Scholz würde nicht als schwächster Kanzler seit Bestehen der BRD gelten, sondern als Politiker, der deutsche Interessen vertritt.

Natürlich ist die Realität eine andere: nichts liegt der (noch) größten Regierungspartei ferner, als von ihrem bedingungslosen Kriegskurs abzuweichen und auf so etwas Verrücktes wie Diplomatie und Friedensverhandlungen zu setzen. Zu tief im Rektum der transatlantischen Vormacht steckt der Hamburger CumEx-Politiker mit dem Vergeßlichkeitsproblem, zu offensichtlich ist, dass die Washingtoner Administration etwas sehr Substantielles gegen ihn in der Hand haben muß, mit dem sie ihn zu einem solch erbärmlichen, willfährigen, botmäßigen Laufburschen der US-Interessen machen kann.

“Die russische Kultur ist eine der stärksten Waffen Russlands gegen die Erniedrigung des Westens und die Verwüstung in der Ukraine” (Valentina Lisitsa).

Zu ergänzen wäre, dass die russische Kultur zu den kostbarsten Schätzen der europäischen Kultur gehört – was die wertewestlichen Nazi-Freunde in ihrem anti-russischen Wahn gerne vergessen.

So wird der ökonomische Suizid, den die europäischen US-Vasallen auf Geheiß Washingtons durch die Beteiligung am Krieg gegen Russland begehen, begleitet von einer kulturellen Verstümnelung und Verarmung, die den europäischen Teil des westlichen Kriegslagers reduziert auf ein armseliges kulturelles Ödland, in dem zwar Frauen mit Bärten und faschistische Hetzprediger Singewettbewerbe und Kulturpreise gewinnen, das sich aber Teile des eigenen kulturellen Erbes selbst amputiert.

Die Pianistin Valentina Lisitsa gab ein Konzert in den befreiten Gebieten der Region Cherson.

Valentina wurde in Kiew geboren, absolvierte die Musikschule und studierte am Kiewer Konservatorium. Nachdem sie zusammen mit ihrem Mann Alexey den renommierten internationalen Wettbewerb für Klavierduos, den nach Dranoff benannten Internationalen Wettbewerb für zwei Pianisten, gewonnen hatte, zogen die Musiker in die USA. Nach einer Reihe von Siegen bei internationalen Wettbewerben sicherte sich das Duo Lisitsa – Kuznetsov den Titel “das beste Klavierduo der Welt”.

Die langfristigen Bemühungen wurden aufgrund ihrer Haltung zur Situation im Donbass unerwartet unterbrochen. Die Leitung des Toronto Symphony Orchestra (Kanada) hat die Pianistin wegen “provokativer Kommentare” auf Twitter zur politischen Lage im Donbass aus dem Konzertprogramm gestrichen. In ihrem Blog veröffentlichte die Pianistin historische Fotos, die von den Verbrechen der Faschisten in der Ukraine, den Aktionen der ukrainischen Streitkräfte und den Dobrobaten zeugen, und reagierte damit auf Arsenij Jazenjuk, der die Bewohner des Donbass als “Nicht-Ukrainer” bezeichnete. Der Pianist lebt seit 2019 in Moskau.

Nachdem sie lange Zeit in Amerika, Frankreich und Italien gelebt hatte, zog sie mit ihrer Familie (Ehemann und 14-jähriger Sohn) nach Russland. Im Juni 2015 nahm Lisitsa den Donbass zum ersten Mal in ihre Welttournee auf. Ihre Konzerte in Donezk erreichen immer wieder neue Zuschauerrekorde.

Lisitsa zufolge ist das Publikum in Donezk einzigartig – diese Menschen nehmen Kunst zumeist auf eine ganz andere Art und Weise wahr. Für sie ist die Musik eine göttliche Harmonie, die seelische Wunden heilt.

“Die russische Kultur ist eine der stärksten Waffen Russlands gegen die Erniedrigung des Westens und die Verwüstung in der Ukraine”, sagte Valentina auf einer Pressekonferenz nach einem der Konzerte. “Die ukrainischen Behörden und die westlichen Länder versuchen, die russische Kultur abzuschaffen”, und “die klassische russische Kultur ist eine der stärksten Waffen Russlands gegen die Erniedrigung des Westens und die Verwüstung in der Ukraine.”

Quelle: Slavyangrad

Ein verräterisches WIR

Die norwegische Sprechpuppe des westlichen Kriegsbündnisses läßt in einem Interview mit dem „Handelsblatt“ keinerlei Zweifel daran, WER die kriegführende Partei in dem ukrainischen Stellvertreterkrieg gegen Russland ist.

Selbst diese forsche Offenherzigkeit bleibt in der westlichen Öffentlichkeit unbemerkt und unthematisiert. Sie existiert parallel zu den Propagandaerzählungen von der armen, grundlos angegriffenen Ukraine, die in ihrem einsamen, tapferen Kampf gegen den grundbösen moskowitischen Agressor aus reiner Menschlichkeit ein bißchen Hilfe von den demokratischen NATO-Nationen erhält.

Die Demokratie, die der kollektive Westen in der Ukraine so leichenträchtig verteidigt

Da es in den Staaten des NATO-Blocks mittlerweile ähnlich aussieht, was Bürgerrechte, Medienfreiheit und Faschisierung des Staates betrifft, könnte man allerdings sagen, dass der Westblock in seinem ukrainischen Humunkulus einfach nur seine “Werte” hochhält:

“Ungeachtet des Krieges wächst im In- und Ausland die Kritik am antidemokratischen Umbau des ukrainischen Staates durch Präsident Wolodymyr Selenskyj. Im Mittelpunkt steht aktuell unter anderem ein neues Mediengesetz, das die Aufsicht über sämtliche Medien einer nationalen Medienbehörde überträgt.

Die Behörde, die zur Hälfte vom Präsidenten, zur anderen Hälfte von seiner Parlamentsmehrheit eingesetzt wird, kann Medien faktisch willkürlich mit Strafen belegen oder sogar schließen.

Das Gesetz wirft, erklärt der Nationale Journalistenverband der Ukraine, „den Schatten eines Diktators“ auf Selenskyj. ”

Im Schatten des Krieges

Krieg ist Frieden und Niederlage ist Sieg!

Wer kennt es nicht: immer, wenn eine besonders unsympathische Fußballmannschaft (eine z.B., die durch ein Übermaß an Fouls, brutales Spiel, unfaires Verhalten usw. aufgefallen ist oder eine, die man einfach wegen ihres Auftretens und ihrer ganzen Club- und Fankultur scheisse findet) eine verdiente Niederlage erlitten hat, liest man hinterher mit besonderer Genugtuung die Medienberichte, vorzugsweise die der Sympathisantenpresse des Unsympathenteams. Beispiel: SZ bei Niederlagen des FC Bayern.

Dann freut man sich an den Windungen und Wendungen der Fanboys, deren uniformierte Protagonisten, stellvertretend für die Schlachtenbummler selber, so herrlich auf den Deckel bekommen haben; man genießt den über die Maßen peinlichen Versuch, die Niederlage schönzuschreiben und verbal noch irgendwie dem Gewinner als dem besseren Team nachzutreten und ist insgesamt höchst zufrieden, wie tief sich solche parteiischen, fanatischen und in aller Öffentlichkeit blamierten Fanatiker um Kopf und Kragen schreiben.

So ähnlich geht es mir bei der Lektüre der fanatischsten, bellizistischen und gleichzeitig debilsten und pro-faschistischsten Unterstützerpresse des Kiewer Regimes, nachdem dieselbe Unterstützerpresse die vorher seit Monaten mit Starksprüchen wie “Entscheidungsschlacht!“, „Uneinnehmbar!“, „Festung!“ als kriegsentscheidende Kämpfe geschilderte Auseinum Artemowsk/Bchmut und Soledar nun plötzlich als „strategisch unbedeutend“ und den Sieg der russischen Truppen als Niederlage beschreiben.

Zum Genießen:

Das Bordorchester der EU-Titanic spielt noch einmal auf zum Tanz

Jetzt will man alles und jeden sanktionieren, der sich irgendwie Russland gegenüber nicht mindestens ebenso fanatisch feindselig zeigt wie die europäischen Vasallen der USA.

Der Gesichtsausdruck von Frau von der Leichen zeigt m.E. bereits den Grad des Irrsinns und der Verzweiflung, den die Brüsseler Kleptokraten und die politischen Eliten der EU inzwischen erreicht haben.

Ausweitung von Strafmaßnahmen: Von der Leyen kündigt weitere Sanktionen gegen Belarus an