Imperialistisches Neusprech im Frontbericht der Abendnachrichten

Der Kasper hat tatsächlich eben gesagt, dass es bei seiner demnächstigen „Reise in die Region“ um „die Einhaltung grundlegender MENSCHEN- und FRAUENRECHTE“ ginge.

Frauen sind also keine Menschen?

Zuvor hat der Außenministerdarsteller andauernd von „Afghaninnen und Afghanen“ geredet, so dass ich mich schon fragte, wieso dieser genderbewusste sprechende Anzug nicht auch die diversen anderen Geschlechter erwähnt, die bestimmt auch in Afghanistan unter den Turbanen und Burkas massenhaft ihre Befreiung von der zweigeschlechtlichen Knechtschaft erhoffen.

Schon lustig, wie die demokratischen Machthaber sich in ihrem eigenen imperialistischen Neusprech verheddern.

Meinungsbildung mit „Umfragen“

Wie eine schnell im Blatt platzierte Umfrage zufällig genau DIE Vorhaben befürwortet, die die herrschende Klasse gerade auf der Agenda hat – damit kennt das Hamburger Meinungsforschungsinstitut „Spiegel“ sich aus.

Von Umfragen, die der „Spiegel“ an ebenso prominenter Stelle über die nicht nur knappe, sondern riesige Mehrheit „der Deutschen“ für Abrüstung und Frieden mit Russland, oder gegen das Hartz4-Regime und seine inhumanen Sanktionen, ins Feld der zu beeinflussenden öffentlichen Meinung führt, hat man dagegen noch nie was gehört. Jedenfalls nicht in den imperialen Hofmedien.

Freie Medien in der regelbasierten besten aller alternativlosen Welten: Wat den eenen sin Uhl, is den annern sin Nachtigall.

Gestern in den “Tagesschau”-Nachrichten:

Zwei Meldungen über protestierende Menschen in unterschiedlichen Ländern. Beide Demonstrationen richten sich dem Vernehmen nach gegen die prekäre wirtschaftliche Situation in dem jeweiligen Land.

In Land A sind die Demonstrierenden laut Sprecher normale Bürger, die bessere Versorgung und Freiheit fordern und dabei von der Regierung rigide unterdrückt werden.

Die schlechte Versorgungslage in Land A hat zwar auch irgendwie mit Sanktionen durch die nahegelegenen Supermacht zu tun, wird aber im Wesentlichen der lokalen Regierung angekreidet. Über die Anzahl der Demonstrierenden wird man nicht genau ins Bild gesetzt, man erfährt aber, das es „Gegendemonstrationen“ gab, die natürlich „von der Regierung gesteuert“, also quasi befohlen wurden.

Insgesamt schneidet die Regierung von Land A ziemlich schlecht ab; sie wird „autoritär“, „diktatorisch“ und „unterdrückerisch“ genannt. Der Regierungschef von Land A wird ein paar Sekunden lang eingeblendet; seine vierstündige Rede mit ausführlichen Erläuterungen der Lage des Landes und weitgehendem Eingehen auf berechtigte Anliegen der Bürger wird komplett ignoriert zugunsten eines darübergesprochenen Kommentars, der dem Mann unterstellt, sich an „die Macht“ zu klammern und dem Volk grundlos alle möglichen „Freiheiten“ zu verbieten.

In Land B sieht’s ähnlich aus, dort scheint die Situation aber eine gänzlich andere zu sein: die Protestierenden dort sind laut Auskunft der „Tagesschau“ Plünderer und Randalierer, ein wütender dunkelhäutiger Mob wird beim Abfackeln irgendwelcher Autos oder Supermärkte gezeigt und zur Beruhigung des erschreckten Zuschauers wird angefügt, das „die Sicherheitskräfte“ die Lage mittlerweile im Griff haben.

Mit ganz viel Verständnis für die Notwendigkeit, einen randalierenden Mob in die Schranken zu weisen, werden dann einem dortigen Amtsträger aus Polizei, Justiz oder Politik ganz viel Zeit eingeräumt, seine Einschätzung der Lage zum Besten zu geben. Diese ist klar: „die Randalierer missbrauchen die Freiheit, sowas können wir nicht zulassen, jetzt aber alles wieder ruhig.“

Land B, muss man wissen, ist eines irgendwie freiheitsfeindlichen Verhaltens seiner Regierung absolut unverdächtig, denn dort herrscht genau die Freiheit, auf die es ankommt: die des Geldes, sich zu vermehren. Und zwar in der Hand und auf den Konten der kundigen Experten dieser Kunst, die rein zufällig in den Konzern- und Regierungszentralen des freien Westens beheimatet sind.

Das landschaftlich herrlich in der Karibik gelegene Land A dagegen hat aus denselben Gründen eigentlich gar keine Regierung, die neutral und unschuldig „regiert“, sondern eine „herrschende Partei“. Dortzulande wird nämlich geherrscht statt regiert, und zwar „totalitär“.

Warum? Weil die Staatsdoktrin dort in der freiheitsfeindlichen Todsünde besteht, der freien Vermehrung von Geld und Kapital zugunsten der geplanten Wohlfahrt der Bevölkerung Grenzen zu setzen.

Dieses Vergehen zahlt ihm der freie Westen seit 60 Jahren auf eine Weise heim, die schon das nackte Überleben der dortigen Bevölkerung ziemlich anstrengend macht.

Land B, ganz unten in Afrika gelegen, macht dem wertebewussten Freiheitslager zum Glück keine solchen Schwierigkeiten, da es sich die regelbasierte Ordnung dieser menschheitsbeglückenden Weltordnung ganz zu eigen gemacht hat. So muß den auch dort anfallenden Aufmüpfigen und sonstigen Krawallmachern, die sich nicht an die Regeln halten wollen, gelegentlich eben gezeigt werden, wo der freiheitliche Frosch die Locken hat.

Wenn in Land B die dortigen Hungerleider gewalttätig werden, kann das nur an einer falsch verstandenen Auffassung der Freiheit liegen, die sie ja längst schon HABEN! Analoge Aktionen unzufriedener Bürger von Land A dagegen können nur ein einziger Aufschrei nach Freiheit sein, weil dort die Freiheit erst noch importiert werden muss.

All dies in zwei aufeinanderfolgenden „Tagesschau“-Meldungen von ca. 5 Minuten hinreichend deutlich ins Unterbewusstsein des Medienkonsumenten versenkt zu haben, ist schon eine Leistung. Aber eine, die das staatlich kontrollierte Fernsehen der BRD locker hinkriegt.

Erwischt!

Das Hamburger Fachmagazin für die Gelbe Gefahr hat dem Chinesen auf die krummen Finger geschaut und mal wieder Übles entdeckt:

Der Chines‘, mittlerweile Nummer 1 nicht nur als Industrie- und Technologiemacht, sondern auch auf dem Gebiet der Ökologie, macht das alles nur – wir ahnen es – aus schierer Machtgier!

Umwelt, Lebensqualität, Emissionsreduktion, Rekultivierung von Wüsten und Steppen – all dies ist der kommunistischen Diktatur natürlich scheissegal, denn für sie ist „grüne Politik eine Machtfrage“!

Nein! Doch?! Oh…!!!

Hängen bleibt (und soll es auch): „Alles Schwindel beim Chinesen! Selbst beim Ökothema geht’s den Kommunisten dort nur um ihre MACHT!“

Bei uns hingegen ist grüne Politik bekanntlich ein zutiefst altruistischer Zug unserer weisen politischen Anführer, die sich aus lauter Sorge um unser gutes Leben besonnen haben, die Marktwirtschaft zu bändigen und endlich zum Wohle unseres Planeten und der zukünftigen Generationen gegen Klimawandel und Naturzerstörung angehen. Weiß jeder!

Böse Dinge wie Machtkämpfe und -fragen gibt es in unserer Demokratie im Grunde gar nicht, denn hier wird ja nicht geherrscht, sondern bloß regiert, und zwar zum Wohle aller. Politische Weichenstellungen, Entscheidungen, auch Wahlkämpfe, Kandidatenküren usw. sind also mitnichten „Machtfragen“, sondern lauter Gelegenheiten für ernsthafte Verantwortungsträger, sich im fairen Austausch Gedanken über die Richtung unserer besten aller Welten zu machen.

Beim Chinesen dagegen herrscht Diktatur, zudem noch eine kommunistische, und das ist schon mal per se ganz, ganz schlimm. Dort herrscht mit eiserner Faust der Diktator Xi Jin-Stalin als Alleinherrscher über 1.4 Milliarden bedauernswerte Chinesen – zwar vermittels einer Kommunistischen Partei, aber die ist ebenfalls voll unter seiner Fuchtel und sowieso (wiederum wegen Kommunismus) ein Ausbund diktatorischer Ideologie.

Deshalb kann alles, was der Chinese politisch so treibt, nur Ausdruck von Machtkampf, -streben und -fragen sein! All dies ist bei etwas gutem Freiheitundmarktwirtschaftswillen bereits der Überschrift und dem Foto zu entnehmen und jedem „Spiegel“-Leser sowieso geläufig, weshalb es gar kein Problem ist, dass der Artikel hinter der Paywall des norddeutschen Aufklärungsheftchens versteckt ist.

Nachschlag:

Wie korrekte, weil freiheitlich-demokratische und marktkonforme Umweltpolitik und Klimarettung geht, weiß der „Spiegel“ direkt unter dem Artikel über Chinas üble „Machtfrage“-Tour mit der „grünen Politik“ natürlich auch: der MARKT wird’s richten, und zwar in Form seiner einzig kompetenten Vertreter, der UNTERNEHMEN!

Der „Spiegel“-Leser lernt:

„Grüne Politik“ beim kommunistischen Chinamann: böse, weil Macht und so.

„Grüne Politik“ bei uns: gut, vor allem, wenn wir sie in den bewährten Händen der Firmen und Konzerne lassen!

Klagelied der imperialistischen Politiker und Medien über China

Der Chines‘, zumal sein Staat,
ist ein schlimmer Autokrat;
Geld und Macht, modernste Waffen
sich erfolgreich anzuschaffen

Hat er leider hingekriegt
uns sogar im All besiegt
All dies aber bloß und nur
weil: BÖSE DIKTATUR!

Bei ihm herrscht nämlich das verkehrte
System, denn ohne unsre WERTE
die seit zweihundertfünfzig Jahren
Garanten unseres Wohlstands waren

– Also Sklaverei und Kriege
Kolonialismus, Bomben, Lüge,
Erpressung, Putsche und Sanktionen
und das Blut von zig Millionen –

ist vor allem eines klar:
Der Chines‘ ist die GEFAHR!
Man will uns dort nicht länger dienen
als lukrative Arbeitsbienen.

Volksrepubliks-Kriterium
ist nicht unser Imperium
sondern ein angenehmes Leben
für seine Leute (das sind viele!).

DAS können wir ihm nicht vergeben
und suchen schon mal Erstschlagsziele
um diesem frechen Asiaten
so richtig einen reinzubraten.

Die Elite des neo-feudalen Kapitalismus (Anmerkung zu einem Posting von Markus Gelau)

Viel interessanter als die offensichtliche (und auch von Markus Gelau hier mal wieder skandalisierte), aber branchenübliche schmierige „Eine-Hand-wäscht-die-andere“-Karriereplanung von Heiße-Luft-Figuren wie Schuster in ihren Bullshit-Job-Revenuequellen ist das so wunderbar nichtssagende wie gleichzeitig aussagekräftige Wording, mit dem der Werdegang dieser grinsenden Charaktermaske beschrieben wird:

Die „Position“, die Schuster die Pfründe sichert, „wurde neu geschaffen“, also extra erfunden um Luschen wie ihn mit Geld zu versorgen.

Er kommt von einem andern Pharmamafialaden, wo er „seit Juli 2019 Manager Government Affairs war“, sprich: Lobbyist, der sich darum zu kümmern hat, dass die Anliegen seines Zahlmeisters bei den politischen Entscheidungsträgern entsprechend Berücksichtigung finden.

Es ist einfach zu schön, wie die Sprache solcher „Lebensläufe“ – wobei bei diese Figuren kein LEBEN läuft außerhalb der persönlichen Bereicherung durch engagierten Einsatz für die Interessen der Herrschenden – die tatsächlichen Verhältnisse einer neo-feudalistischen bürgerlichen Gesellschaft im Endstadium verrät.

Genauso wie umgekehrt der Versuch der VERSCHLEIERUNG derselben (Herrschafts-)Verhältnisse durch Sprache (Gender-Ideologie, „Anti-Faschismus“ der Herrschenden als moralisierendes Instrument der gesellschaftlichen Gleichschaltung, etc) offenbart, wie verkommen und am Ende der ganze imperialistische Laden mittlerweile ist: je brutaler, zynischer und unverhohlener die korrupten Gaunereien bei der Herrschaftsausübung abgewickelt werden, umso sensibler, empfindsamer, zarter und „woker“ werden die Sprach- und Stilblüten, mit denen diese Herrschaftsausübung maskiert werden soll.

Dagegen war die großzügige Gabe von reichlich Parfüm, die sich die französische Noblesse des Ancien Régime über die ungewaschen, stinkenden Körper schüttete, gar nichts.

Antikommunismus als raison d‘etre des west-(heute wieder groß-) deutschen Imperialismus

ist ja ein alter Hut.

Interessant ist jedoch, dass auch die Lohnschreiber und -denker der herrschenden Ideologie inzwischen scheinbar nicht umhin kommen, Ulbrichts NÖP („Reformen“) als Ursache seiner Absetzung durch Honecker zu charakterisieren.

Natürlich bleibt Ulbricht „DDR-Diktator“, „gnadenloser Apparatschik“, „Machtmensch“, der „die Welt“ belog (frecherweise nicht nur über die Mauer, sondern auch noch „über sein Privatleben“) – soviel antikommunistischer Geifer ist das freie Fernsehen der demokratischen Öffentlichkeit schuldig.

Kleines Detail aus der Doku: seine Adoptivtochter wurde von mehreren Parteigängern von Freiheit und Marktwirtschaft gruppenvergewaltigt, jedesmal mit Kommentaren wie „Das ist für die Mauer!“, „Das ist für die Stasi!“ und ähnlichem. Für die Filmemacherin kein Anlaß, einmal nach dem GRUND für den gewalttätigen Antikommunismus der demokratischen Sexualstraftäter zu fragen, sondern gleich wieder Anlaß, dem „DDR-Diktator“ Vorwürfe zu machen: „Warum nutzte Ulbricht nicht seine Macht, um die Täter zu fassen?“ usw.

Spritpreiserhöhungen

Der „Spiegel“ berichtet über die bei Wählern unbeliebten Spritpreiserhöhungen (was dieselben Wähler nicht davon abhält, die Parteien, die ihnen das Leben teurer machen, immer wieder zu wählen). Die olivgrünen Ökoimperialisten planen natürlich auch eine kräftige Verteuerung, was ihnen in der Wählergunst gleich mal einen Absturz beschert (der einzig positive Nebeneffekt dieser Gesamtverarsche).

Interessant allein die Selbstverständlichkeit, mit der das Hamburger NATO-Magazin hier die Tatsache erwähnt, dass alle „grünen“ und „klimaschonenden“ politischen Maßnahmen natürlich auf keinen Fall die VERURSACHER der Naturzerstörung und Umweltschäden treffen dürfen, sondern kostenmäßig von diesen so lässig wie selbstverständlich weitergereicht werden an die lohnabhängige Bevölkerung.

Facebook macht sich um die Aufklärung des mündigen Bürgers und um die Pressefreiheit verdient

Anhand seiner „Kennzeichnungen“ möchte der Zuckerberg-Konzern dem geneigten User nahelegen, wie er verschiedene Sender einzuordnen hat.

Der erste – nennen wir ihn SENDER 1 – bezieht sein Geld zu 100% vom Staat, der zweite – nennen wir ihn Sender 2 – auch, nur dass beim zweiten der Staat auch noch mit einer Zwangsabgabe bei der Bevölkerung Geld für den Sender eintreibt.

Sender 1 kriegt das staatliche Geld und kann dann in seiner Redaktion mehr oder weniger frei schalten und walten. Sender 2 kriegt das staatliche Geld und muß sein Programm von einer (nicht gewählten, sondern ernannten) Gruppe von Parteipolitikern überwachen umd absegnen lassen.

Sender 1 jedoch – und jetzt kommt’s – ist vom RUSSEN! Und damit ist alles gesagt und erklärt, denn was vom Iwan kommt, kann per definitionem nur PROPAGANDA sein.

Sender 2 dagegen ist durch und durch DEUTSCH, also von UNS, ergo GUT und WAHR; und auch wenn seine angeblich von Facebook gecheckte „Finanzierung, Struktur und journalistischen Standards“ zu 100% auf die vollständige Abhängigkeit des Senders von seinen staatlichen Auftraggebern und Kontrolleuren hinweist, braucht es hier natürlich keine „Kennzeichnung“ – jeder weiß schließlich, dass in einem demokratisch vorbildlichen Land wie Deutschland auch die umfassendste staatliche Beaufsichtigung und Finanzierung niemals ein Grund ist, dies mittels einer „Kennzeichnung“ zu erwähnen.

Schließlich ist die damit gegebene Wahrheitsliebe und unbezweifelbare Faktentreue einer solchen Sendeanstalt über jeden Zweifel erhaben, während beim Russen einfach schon aus Prinzip davon ausgegangen werden muss, dass er die Fakten aus seiner unverbesserlich kommunismusanfälligen Perspektive darstellt – auch und vor allem, wenn er nach außen scheinbar alle journalistischen Standards einhält!

Berichte von der Ostfront im Hamburger Frontberichterstattungs-Blatt

In gleich zwei Meldungen weiß das Ostfrontmagazin „Spiegel“ Unglaubliches über die Machenschaften des fiesen Iwan zu berichten.

Die selbst von NATO- und US-Offiziellen und -Experten beeindruckt kommentierte Militärtechnik, die sich der Feindstaat im Laufe der letzten Jahre so zugelegt hat, ist gar nicht auf russischem Mist gewachsen, sondern praktisch vom Zaren im Kreml bzw. von dessen Spionen zusammengeklaut und -gekauft worden, und zwar BEI UNS!!

Womit erstens mal wieder feststeht, was für ein abgefeimter Schurke der Menschenschlag da hinten im Osten ist (schon damals konnten wir ihm das leider nicht abgewöhnen), zweitens aber auch aufgedeckt wird, dass der russische Schrott überhaupt nur insofern etwas taugt, als DEUTSCHE Wertarbeit dahinter steckt!

Das stimmt doch schon mal optimistisch für den anstehenden Waffengang; da kann der Herrscher im Kreml noch so viel Spione losschicken, um sein düsteres Reich aus Wodka, Autokratie und getarntem Bolschewismus gegen die Freiheit in Stellung zu bringen – UNSERE Hightech wird primär und prioritär natürlich in UNSEREN Raketen verbaut und nicht in „Putins Raketenprogramm“ (wir lernen gleichzeitig, dass unseren Anstrengungen zum Schutz der regel-basierten Werteordnung der persönliche Ehrgeiz eines unberechenbaren Despoten gegenübersteht, der sich ein eigenes Raketenprogramm zusammenbastelt).

Die zweite Meldung knöpft sich einen Vaterlandsverräter der schlimmsten Sorte vor: der Mann – typischerweise natürlich wieder bei der kommunistischen Linkspartei – fliegt einfach nach Moskau und läßt sich dort Russengift bzw. ein eindeutig RUSSISCHES Vakzin spritzen! Und nicht nur das: er ist dort auf Staatskosten, weil es sich nämlich um eine Dienstreise seiner Fraktion handelt!

Diesen Abgrund an Landesverrat weiß gerade der „Spiegel“ richtig einzuordnen und zitiert pflichtbewusste patriotische Parlamentarier, die den „Flurschaden“ beklagen, den der Volksfeind durch das „Hereinfallen auf russische Propaganda“ angerichtet hat.

Der aufgeklärte Demokrat weiß so, auch ohne dass es der „Spiegel“ extra schreiben muss, dass eine Impfung mit dem Russenstoff (der leider wirksam ist, vermutlich weil schon wieder deutsche Hightech dahinter steht) undeutsch und glatte Feindbegünstigung ist. Und dass der Iwan im Grunde immer noch Bolschewist ist, merkt man schon daran, dass der seinen Impfstoff weltweit für kleines Geld an bis jetzt fast 60 Länder verteilt, statt ein anständiges marktwirtschaftliches Geschäft mit den Patenten eines soliden deutsch-amerikanischen Supervakzins wie dem von BionTech/Pfizer zu machen.

Kurzum: dem Russen ist nicht zu trauen, aber sein arttypisches Gaunertum wird zumindest vom „Spiegel“ durchschaut und der demokratischen Öffentlichkeit zur Warnung unterbreitet.

Wenn’s dann endlich wieder so weit ist, dass die wertewestliche Freiheitskoalition zu erzieherischen Strafmaßnahmen der wuchtigeren, nämlich bewaffneten, Art greift (greifen MUSS!!), kann jeder sagen: haben wir doch gewusst!