Bizarre Parallelwelten

Wer sich Spiegel“ & Co anschaut, schaut in eine Parallelrealität, in der Russland kurz vor der Niederlage steht und das heldenhafte ukrainische Heer den bösen Invasionshorden mutigen Widerstand leisten, unterstützt von der gesamten Bevölkerung, während die russischen Truppen ein Kriegsverbrechen nach dem anderen begehen.

Das Ganze hat bereits dermaßen irre Zügen genommen, dass es eigentlich als Satire durchgehen müsste – wüßte man nicht, dass diese PsyOps-Märchenstunde vom Großteil des Publikums im Westen für bare Münze genommen wird.

In dieser bizarren Partellelwelt applaudiert der US-Kongress stehend dem ukrainischen Präsidentendarsteller, einem Fernsehkomiker, der den Atomkrieg gegen Russland fordert, nachdem die Vorsitzende ihn mit dem Gruß der ukrainischen Nazis angekündigt hat.

Die geistige Gesundheit und faktenbasierte Information über den erfolgreichen Fortgang der Operation Z erhält man (sich), wenn man alternative Informationsquellen erschließt.

SCF (Strategic Culture Foundation) auf jeden Fall, dazu diverse TELEGRAM-Kanäle wie „Colonelcassad“, Intel Slava Z“, Russische Nachrichten“, „Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine“ und andere.

#демилитаризация

#денацификация

Feindbildpflege im Wandel der Zeit: Der Schurke wechselt, die Projektionen bleiben

Ich erinnere mich an vergangene Kampagnen gegen die jeweiligen Staatsführer, die gerade auf der Feindesliste der NATO standen. Jeder von ihnen zog nicht nur den Hitler-Vergleich auf sich, sondern wurde politisch und medial in düstersten Farben als Ausgeburt des Bösen porträtiert. Als Grund wollte man einzig eine unerklärliche und rätselhafte, dafür umso bösartigere Schurkenhaftigkeit erkennen, die tief in der verdorbenen Seele des jeweiligen Tyrannen verortet wurde.

1999 war der serbische Präsident Slobodan Milosevic der neue Hitler und völkermordete kosovarische Mafiosi und Separatisten, worauf sein Land dringend bombardiert werden musste (schon um „ein neues Ausschwitz“ zu verhindern).

2003 war der irakische Präsident Saddam Hussein dran, bis dahin bester Kumpel diverser US-Minister und Rüstungskreise, dann aber plötzlich ein schlimmer Diktator und furchtbarer Despot mit Massenvernichtungswaffen.

Danach, 2011, musste der libysche Revolutionsführer Muammar Ghaddafi dran glauben. Er wurde über Nacht zu einem wahnsinnigen Despoten, der sein armes Volk in grausamster Knechtschaft hielt, um die eigenen völlig psychotischen Machtgelüste zu befriedigen.

Jetzt ist also Wladimir Putin an der Reihe, der Präsident der russischen Förderation. Die aus jedem Ruder laufende Hass- und Hetzkampagne nicht nur gegen ihn, sondern gegen alles Russische, gibt vor allem über eines Auskunft: hier ist ein Staatschef ins Zielvisier der NATO-Mächte (insbesondere aber, und zwar seit geraumer Zeit, in das der NATO-Vormacht) geraten, der über Gewaltmittel gebietet, die dem globalen Ordnungsanspruch der NATO tatsächlich etwas entgegenzusetzen haben.

Diese schlichte Tatsache, und dass er diese Machtmittel auch zur Durchsetzung seiner staatlichen Ziele einsetzt (ganz so, wie es der NATO-Block seit 30mJahren zu tun gewohnt ist), macht aus ihm nicht nur einen weiteren „neuen Hitler“, sondern trägt ihm die Eigenschaft „schlimmer als Hitler!“ ein.

Die Hysterie der Dämoniserung des zum Feind erklärten Staates und seiner Führung sagt wenig bis nichts über die Zwecke und Ziele des gegnerischen Staatswesens aus (die sich nicht unterscheiden von denjenigen anderer Teilnehmer der Staatenkonkurrenz), aber ganz viel über die Notwendigkeit auf Seiten der NATO-Mächte, ihre Bevölkerung in die richtige Kriegsstimmung zu versetzen.

Lauter gute Gründe, NATO-Medien zu meiden und andere Quellen der Informationsbeschaffung auszuschöpfen

Ich meide ja derzeit NATO-Medien und fahre sehr gut damit. Dem russophoben Geifer und der wütenden Desinformationskampagne des kollektiven Westens ist anzumerken, dass Moral und Hetze über Sachlichkeit und Fakten triumphieren, und triumphieren SOLLEN.

Ziel scheint die Verbreitung klarer Schuldzuweisungen sowie eine generelle geistige Mobilmachung der Bevölkerung zu sein.

Alles Notwendige zur Специальная операция kann man den diversen Telegram-Känalen entnehmen, die zwar auch nicht unparteiisch sind (weil sie der Operation Erfolg wünschen), aber meinem Eindruck nach insgesamt faktischer und akkurater berichten.

Manchmal aber entgehe auch ich nicht dem Mahlstrom der Propaganda. Vor allem dann nicht, wenn die Liebste im Fernsehen irgendwas laufen hat, was nicht Krimi, Kochsendung oder „Hunde verstehen! mit Andreas Öhlichschläger“ ist.

Ein Bericht im Dritten Programm des WDR, den ich im Vorübergehen mitbekomme, zeigt ukrainische Flüchtlingskinder (und -mütter) an Düsseldorfer Schulen; das Ganze wird berichtetet aus dem Blickwinkel allgemein-menschlicher Betroffenheit über den schrecklichen Krieg, den ein böser Diktator völlig grundlos und unverständlicherweise vom Zaum gebrochen hat. Im Grunde ein ähnliches Narrativ, wie man es in westdeutschen Schul- und Geschichtsbüchern über einen früheren Reichskanzler und Führer zu hören bekommt: ich der hatte ja aufgrund einer unerklärlichen, nur in seinem kaputten Verstand hausenden Bösartigkeit, einfach so und eigenhändig eine schlimme Diktatur installiert, Juden vergast und eine ganzen Weltkrieg ausgelöst.

Die große Hilfsbereitschaft und logistische Leistung auch der Schulbehörden wird betont. Man reißt sich ein Bein aus für diese echt europäischen Flüchtlinge. Im Gegensatz zu Flüchtlingen vor westlichen Kriegen z.B. in Syrien, Afghanistan, Irak, Libyen usw., die schon durch ihre dunklere Haut- und Haarfarbe als Fremde auffallen, haben wir es hier nämlich mit astreinen Mitgliedern der weißen europäischen Völkerfamilie zu tun.

Als solche gibt’s für sie dann auch im Handumdrehen zweisprachige Schulbücher, wohlmeinende Verwaltungsmenschen, eine Welle der Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung usw.

In der Abmoderation blickt der Modertor mit sorgenvollem Dackelblick in die Kamera und fragt rethorisch, wie viele Kinder wohl noch „vor Putins Bomben“ fliehen müssen und stellt damit die offizielle Sprachregelung für die gewalttätige Auseinadersetzung zweier gegensätzlicher Staatsinteressen klar.

Es wäre genauso rethorisch, jetzt zu fragen, ob die Bomben auf Syrien „Obamas Bomben“ genannt wurden, oder die Bombardierung des Tanklastzugs in Afghanistan (ca. 150 Tote Frauen und Kinder), die der deutsche Oberst Klein befohlen hatte, von solchen Moderatoren als „Merkels Bomben“ bezeichnet wurden.

Und so geht es tagein, tagaus und mit umso wütenderer Verurteilungs- und Dämoniserungshysterie, je länger der Krieg andauert und je näher die russische Armee ihren Kriegszielen kommt.

Die NATO-Medien, die vor lauter Verständnis für die Notwendigkeiten westlicher Angriffskriege noch die kränkesten Metzeleien der US- und anderer NATO-Truppen verschweigen, relativieren oder rechtfertigen, wissen in diesem Kriege jedenfalls von Beginn an, wer schuld ist und wer Kriegsverbrechen begeht. Nämlich ausgerechnet diejenige Armee, die bei der Zerstörung der militärischen und IT-Infrastruktur des Gegners ausdrücklich zivile Opfer vermeiden will.

Die ukrainische Armee dagegen, die schon aufgrund der Ideologie der in sie inkorporierten Nazi-Verbände vor keiner Perversion zurückschreckt, eine Politik der verbrannten Erde betreibt, Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzt und in ihrem endzeitlichen Delirium aus ihrer gesamten Bevölkerung einen Volkssturm 2.0 zu machen versucht, scheint- glaubt man den NATO-Medien – eine glorreich für die Gerechtigkeit und das Gute kämpfende Truppe von Lichtgestalten der Demokratie zu sein.

Immerhin kommen auch westliche Medien nicht umhin, vom Beschuss der Millionenstadt Donetsk durch die ukro-faschistischen Truppen zu berichten. Die Volksrepubliken des Donbass sind für NATO-Medien natürlich weiterhin „Pro-russische Separatistengebiete“, was per se schon eine irgendwie externe Gruppe von Infiltranten suggeriert, die eine grundlegend friedliche ukrainische Bevölkerung als Geisel ihrer großruasiachen Machtgelüste genommen hat.

Man erfährt, dass diese „pro-russischen Separatisten“ eine „Rakete der ukrainischen Armee“ abgeschossen hätten, deren Trümmerteile dann dummerweise im Stadtzentrum von Donezk runtergingen – Pech eben, bzw. selber Schuld, was führen die denn auch Krieg dort, diese Pro-Russen!

Der Realität näher kommt wohl der Bericht des russischen Militärs:

„Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, sagte, der Angriff sei gegen 11.30 Uhr vom Gebiet von Krasnoarmejsk aus gestartet worden, das vom Kiewer Regime kontrolliert wird. Die Entscheidung für den Einsatz von Totschka-U-Raketen wurde demnach vom Kommando der ukrainischen Militärgruppierung getroffen und von der Führung in Kiew bestätigt.Russisches Verteidigungsministerium nennt Ort, von dem aus Ukrofaschisten Totschka-U auf Donezk abfeuerten

Die Rakete war mit einem Streusprengkopf ausgestattet, was beweist, dass das Ziel des Angriffs darin bestand, so viele Zivilisten wie möglich zu töten.

«Der wissentliche Einsatz solcher Waffen gegen Zivilisten ist ein Kriegsverbrechen», sagte Konaschenkow.

Bei dem Terroranschlag im Zentrum von Donezk wurden 20 Zivilisten getötet und 28 weitere schwer verwundet.

«All dies bestätigt einmal mehr das nazistische und menschenfeindliche Wesen des heute in der Ukraine herrschenden Regimes», sagte der russische Militärvertreter.

Für den morgigen Tag wurde im DNR eine Trauerfeier ausgerufen.“

Jedenfalls wieder lauter gute Gründe, die NATO-Medien zu meiden und andere Quellen der Informationsbeschaffung auszuschöpfen.

#демилитаризация

#денацификация

Eine Welt des Wahnsinns läßt all ihre Masken von Anstand und Zivilisation fallen/Der neue Faschismus ist grün

Eigentlich habe ich mir strikte Fernseh- und Zeitungsenthaltsamkeit verordnet, jedenfalls was die NATO-Medien betrifft. Sich der Propaganda eines kriegsbereiten westlichen Kollektivs auszusetzen, ist psychisch und mental ungesund. Meine Information zum gegenwärtigen Stand der Dinge auf dem ukrainischen Kriegsschauplatz beziehe ich aus diversen noch nicht zensierten Internet-Plattformen, chinesischen und asiatischen News-Websites sowie aus russischen und ukrainischen Telegram-Kanälen. Letztere erweisen sich als solideste Quelle zum aktuellen Geschehen dort.

Manchmal erwischt mich das Hasskonzert des NATO-Orchesters aber dennoch, meistens beim Autofahren. Auf dem Weg zur Arbeit höre ich ein Interview mit einem türkischstämmigen Politkarrieristen, der es durch extrem servile transatlantische Beflissenheit dazu gebracht hat, trotz diverser Geld- und Korruptionsaffären auf einen veritablen Ministersessel zu kommen.

Der Mann wird gefragt, wie sein Ministerium – anscheinend das Landwirtschaftsministerium – sich auf den Ausfall beachtlicher Mengen von landwirtschaftlichen Produkten und Zusatzstoffen wie Düngemittel usw. vorbereitet. Die Frage ist ihm den Halbsatz wert, dass man sich schon darauf vorbereite und das in Abstimmung mit anderen Ministerien tue.

Dann setzt er übergangslos zu einer politmoralischen Tirade an, die einem den Mund offen stehen läßt: in sich in Schärfe und Verurteilungswillen steigernden Formulierungen wird Russland und sein Präsident dämonisiert, verächtlich gemacht und als satanische Macht dargestellt, die jedem zivilisiertem Menschen nur das Grausen in die Adern treiben könne – er jedenfalls, so der Landwirtschaftsminister, hätte nicht gedacht, dass er in seinem Leben noch einmal so einen „Zivilisationsbruch“ durch einen „Autokraten“ erleben müsse.

Insgesamt hört sich Özdemir – so heißt der Mann – eher an wie ein Sektenprediger eines Endzeit-Kultes, der zu seiner massenselbstmordbereiten Gemeinde spricht, als wie ein politischer Standortverwalter eines bürgerlichen Staates. Das quasi-religiöse Fanatikertimbre seiner Stimme korrespondiert mit der Selbstverständlichkeit, mit der er davon ausgeht, auf der Seite des Guten gegen das Böse zu kämpfen – ganz wie der Pfarrer, der Sonntags seine Schäflein vor der Hölle warnt.

In „One flew over the cuckoo’s nest“ gibt es eine Szene, in der die Insassen eines Irrenhauses die Rede des US-Präsidenten im Fernsehen anschauen, während der Ton auf stumm geschaltet ist. Ein Gehörloser unter den Insassen, der gewohnt ist, aus den nonverbalen Zeichen wie Gestik, Mikroexpressionen, Augenbewegungen usw. Charakter und Intention des Sprechenden herauszulesen, erkennt den stummen Sprechenden sofort als Lügner, Scharlatan und Schwindler.

Umgekehrt, aber ähnlich geht es mir mit diesem Politikers, von dem ich AUSSER der Stimme nichts wahrnehme. Die Verlogenheit und Berechnung seines schleimig moralisierenden Tonfalls verrät ihn als kühl kalkulierenden Profi, der die durch ihn artikulierten und vertretenen Interessen routiniert als diejenigen Deutschlands ausgibt.

Die Mischung aus trönendrüsendrückender Opferbedauerei und Verdammnis des Feindes einerseits und knallhartem Geschäftssinn andrerseits (er erwähnt beiläufig, dass jetzt natürlich keine Mühen und Kosten gescheut werden würden, die benötigten LNG-Terminals für US-Flüssiggasimporte zu bauen) gibt außerdem Auskunft über die transatlantische, als amerikanische, ideologische Schulung und Zurichtung, die Özdemir in diversen transatlantischen Think Tanks, Young-Leader-Programmen und anderen einschlägigen Zirkeln genossen hat.

Mir kommt in den Sinn, dass ich gelegentlich die Aussage „Die Grünen sind die neuen Faschisten!“ als etwas übertrieben und zu radikal wahrgenommen habe. Spätestens nach dem Eindruck, den die Stimme und die Aussagen des Grünen Landwirtschaftsministers Cem Özdemir bei mir hinterlassen hat, muß ich ich innerlich korrigieren und feststellen: ja, der neue Faschismus ist GRÜN.

Offensichtlich beginnt in Deutschland jetzt eine grüne Kriegswirtschaft. Die brutale Verteuerung sämtlicher für normale berufstätige oder arbeitslose Menschen unerlässlichen Dinge und Leistungen (Heizen, Ernährung, Transport), mit der die Kosten des NATO-Krieges gegen Russland auf die Bevölkerung abgewälzt werden, wird begleitet von einer ideologischen Offensive durch grüne Spitzenpolitiker wie Özdemir, die in ihrer berechnenden Feindseligkeit, ihrer rassistischen und dämonisierenden Hetze gegen das Feindbild keinen Vergleich mit ihren faschistischen Vorgängern aus den 1930er Jahren scheuen muß.

Passend dazu die Kräfte, die in der Ukraine von Figuren wie diesem grünen Hassprediger unterstützt werden: eine Meldung samt Video aus einem meiner abonnierten Telegram-Kanäle (deren Weiterverbreitung ich wegen ihres Inhaltes unterließ) zeigt heute morgen Aufnahmen eines ukrainischen Soldaten. Er wurde von den eigenen Kameraden bei ihrer überstürzten Flucht aus Nowotroizkoe (nördlich von Wolnowacha) an einen Lichtmast gekettet; zwei Panzerfäuste aus britischer Produktion ließ man ihm da um ihm dann dem „Abwehrkampf“ gegen die russische Armee auszusetzen, vor dem er offensichtlich lieber weggelaufen wäre.

Natürlich überlebte dieser Soldat das nicht. Politiker wie Özdemir und andere grüne Faschisten überleben dagegen in der Regel jede ihrer politischen Enscheidungen, mit denen sie andere zur Armut, zum Frieren oder zum Tode verurteilen.

Leben im demokratischen Imperialismus: nicht nur in „Krisenzeiten“ unbekömmlich. Dann aber so richtig.

Kompensation und Rationalisierung der immer teureren Zumutungen des Untertanenalltags: sich zum Echo der Faschisierung zu machen, die die Mehrheitsgesellschaft in blitzkriegsartiger Geschwindigkeit in ein strammes nationales Kollektiv von Russenhassern verwandelt.

Sofa-Strategen vs Leute die (ein bißchen) Ahnung haben

Irgendein Facebook-Kontakt schrieb über dieses Meme, welches die Trooper aus Star Wars als „Russland“ und die Ewoks auf Endor als „Ukraine“ darstellt, sinngemäß: so hätten sich die Russen das vor der Pleite der ersten Angriffswelle auch vorgestellt.

Das scheint mir symptomatisch zu sein für ein generelles Missverständnis über Art und Ziel der Speziellen Militäroperation Russlands in der Ukraine:

Eine „Pleite der ersten Angriffswelle“ gab es nicht. Die Operation läuft wie geplant und das Vorgehen der russischen Armee wirkt nur auf Sofa-Strategen zögerlich bzw. nicht so durchschlagskräftig, wie sie es von den Shock & Awe-NATO-Kriegen gewohnt sind.

Die langsame aber konsequent voranschreitende Demilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine hat dagegen viel zu tun mit den Zielen der Operation: Schonung von Zivilisten, Erhalt der zivilen Infrastruktur, Rücksicht auf die historische Verbindung zum ukrainischen „Brudervolk“.

In militärstrategischen Fragen und solchen zum Kriegsverlauf ist es immer weise, sich auf die Expertise von US-Fachleuten aus dem Metier zu verlassen. Diese Burschen kennen sich am besten aus und sprechen mit der herzerfrischenden, ungeschminkten amerikanischen „Matter-of-Factness“ über Kräfteverhältnisse, Absichten und FAKTEN.

1. Coach Red Pill. Etwas geschwätzig, scheint eher aus der (rechten) Truther-Ecke zu kommen oder wird zumindest dort zirkuliert, liefert aber in diesem Beitrag einige nützliche Hinweise auf Verlauf und Motivation der „Special Operation“: https://youtu.be/1vdiEABLFoo *

2) Scott Ritter, Ex-Marine Corps Intelligence/UN Waffeninspektor: Ausgewiesener Profi. Mehr ist nicht dazu zu sagen. Muß man gesehen haben: https://youtu.be/3GkmdCaBECs

* Edit September 2024: es handelt sich hier um Gonzalo Lira, der im Frühjahr 2024 vom SBU verhaftet und dann in einem Gefängnis in Charkow ermordet wurde

Ein Kanzler im Krieg

Deutschland greift wieder nach dem „Platz an der Sonne“, rüstet aufs Aberwitzigste auf und beliefert die „eigene“ Kriegspartei in der Ukraine massiv mit Waffen – womit die Verlängerung des Krieges garantiert ist. Gleichzeitig wird der Feind in jeder Weise unterhalb der offenen Kriegshandlung geschädigt und die Heimatfront auf eine Art ideologisch geschlossen, die seit 1914 bzw. 1939 nicht mehr zu beobachten war.

Imperialismus: läuft.