Innen und außen, unten und oben, von den weitesten Galaxien des Alls bis in die tiefsten Tiefen der Meere – so wie jeder Löffel Honig süß schmeckt, so durchzieht der Geschmack der Leere das gesamte Universum. Lecker!
Wenn man sich daran erinnert, schaut sich dieses Universum durch den menschlichen Geist selber an. Schlau!
Ich hab wieder geträumt. Dass es ein Wachtraum war, sieht man schon daran, dass die Realität meiner Wohnumgebung sich immer wieder mit der Traumebene vermischt. Oder ist es umgekehrt? Wer weiß das schon…
Und ob der Froschkönig die Prinzessin wirklich mit so billigen Mitteln (naja, die Immobilienpreise in Oberkassel dürften noch um etliches über dem BRD-Durchschnitt liegen) kaufen kann? Darüber muss ich wohl nochmal nachträumen.
Von der Drogenverherrlichung in der Inquisitionsszene muss ich mich übrigens entschieden distanzieren. Diese Traumsequenz muss mir Putin untergejubelt haben, wahrscheinlich im Zuge des hybriden Kriegs, den der Russe laut Regierung gegen uns führt. Ich will lieber nicht wissen, was Merz und ähnliche Spazierstöcke so träumen…
“Play it again, Sam!“ sagte Humphrey Bogart als Clubbesitzer Rick zu seinem Barpianisten. Was dieser auch tat. Was die europäischen und vor allem die deutschen Kriegsprediger in immer schrilleren Tönen in Richtung Russland rufen, läuft auf eine ähnliche Aufforderung hinaus.
Auch wenn Russland nicht nur auf der Klaviatur, sondern mit dem gesamten Orchester, das in Reaktion auf solche unverhohlenen Aufrufe zum Einsatz kommen könnte, ein virtuoser Meister ist, möchte es dieses „Spiel“ vermeiden. Sollten die Kriegseiferer es dazu zwingen, wird die Melodie wie beim vorigen Mal eine sein, die speziell deutschen Ohren nicht behagen wird.
Verständige Menschen fragen sich deshalb länger schon, ob Deutschland es wirklich darauf anlegt, mal wieder aufgespielt bzw. den Marsch geblasen zu kriegen. Die EU- und die BRD-Eliten und ihre politischen Sachwalter gehören allerdings nicht zu der verständigen Sorte Menschen.
Somit bleibt die Frage „Noch einmal, Deutschland?“ einstweilen unbeantwortet.
Die Traumebene ist in diesem Leben das, was dem Zwischenzustand (tibetisch: Bardo) am nächsten kommt.
Was träumt, ist der physische Körper – genauer: das Gehirn – aber wenn der physische Körper das Haltbarkeitsdatum erreicht hat und seinen Dienst als Vehikel für das Bewusstsein aufkündigt, gehen die Träume ohne Körper weiter.
Ohne Körper gibt es keinerlei physische Grenzen mehr und der Geist bewegt sich in Gedankenschnelle von einem Ort zum anderen.
Dieses Medium vermittelt die Illusion, man befinde sich auf einer Art dörflichem Marktplatz unter Freunden, wo man sich trifft, Käffchen trinkt (oder auch mal ein Bierchen), und wo grundsätzlich ein zivilisierter und freundschaftlicher Umgang gepflegt wird – unabhängig von Meinungsverschiedenheiten über Gott, die Welt und das, was dazwischen liegt.
Das ist ein Irrtum.
Gerade die Pseudo-Anonymität des Mediums verleitet Leute, auf Facebook Sachen rauszuhauen, die sie vermutlich im direkten Gespräch so nicht äußern würden. Auch Menschen, die man im wirklichen Leben kennt und sogar als Freunde versteht, trauen sich aus der Deckung und werden – wenn ihnen danach ist oder weil sie nicht anders können – grob unhöflich und nutzen die privaten Information, die sie haben oder zu haben meinen, um mittels argumentum ad hominem das Gegenüber anzugehen.
Das ist unfein und häßlich, und man setzt sich dem fast automatisch aus, wenn man hier unterwegs ist. Ich mache mich darum lieber wieder so rar wie möglich auf Zuckerbergs CIA-Plattform. Dies ist einfach nicht der Ort für freundlichen und angemessen anständigen Austausch.