Krieg, Krieg und nochmal Krieg: „Europas“ Besessenheit mit Russland

700 Mrd Euro für einen verlorenen Krieg:

„Wir werden ein großes Paket schnüren, wie es in dieser Größenordnung noch nicht gesehen wurde. Ähnlich der Euro- oder der Coronakrise gibt es jetzt ein Finanzpaket für Sicherheit in Europa. Das wird in naher Zukunft kommen.“
(Noch-Außenministerin Baerbock im Interview mit Bloomberg)

Einmal im Leben hat die gedankenlose Plapperei der Trampolinspringerin mal etwas Nützliches bewirkt:

Man weiß jetzt, welche Zumutungen die Machthaber für die Bevölkerung beschlossen haben, um ihren Krieg gegen Russland weiter zu finanzieren. All das wird vor der Wahl nicht weiter thematisiert, um keinen stimmenanteilschädlichen Staub aufzuwirbeln.

Man bekommt das in jedem Fall, egal wie die Wahl ausgeht. Der unsympathische BlackRock-Vertreter mit der Schambehaarung auf der Vorderglatze hat schon angekündigt, dass die olivgrüne Kriegshetzerpartei eine von zwei möglichen Koalitionspartnern für seinen Rentnerverein sei. Der andere ist die sozialfaschistische Gruppierung von Olaf dem Vergeßlichen.

https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/baerbock-verplappert-sich-nach-der-wahl-milliarden-fuer-ukraine-li.2295623

Kriegsführung als Happening: ideologische Jauchegrube des abgewirtschafteten Wertewestens

„Die westliche (USA-NATO-UKRO usw.) Kriegsführung besteht nur noch, an allen Fronten, aus HAPPENINGS, bei denen aber das REALE Blut und Leben unzähliger Menschen geopfert wird. Das war wohl auch gemeint mit der Happening-Theorie der „Überschreitung der Grenze von Kunst und Leben“ und solch grauenerweckenden politischen Losungen wie „Die Phantasie an die Macht“.“
Klaus Linder auf Facebook


Das ist die ultimative ideologische Jauchegrube einer in allen Aspekten heruntergekommenen Mittelschicht, die sich für aufgeklärt hält und für die alles, das ganze Leben im Imperialismus, ein einziges vielfältiges Angebot von Möglichkeiten, Gelegenheiten und Chancen zur „Selbstverwirklichung“ ist.

Diese mittelschichtige Durchschnittlichkeit bestimmt alles politische Tun und Lassen hierzulande; sie hat es an die Schaltstellen der Macht geschafft und befindet sich in einer permanenten Feedbackschleife mit den ebenso durchschnittlichen Bourgeoiskreisen, denen der ganze Reichtum GEHÖRT, für dessen Vermehrung die politischen Sachwalter den Kapitalstandort verwalten.

Jeder, der die Luft aus diesem anti-humanistischen Ballon der Selbstwichtigkeit und Selbsttäuschung lässt (und die Russische Föderation hat kulturell, zivilisatorisch und militärisch die schärfsten und dicksten Nadeln dafür) ist ein Feind und wird per solchen bluttriefenden Happenings medial und in echt bekämpft (wobei medialer und tatsächlicher Krieg miteinander verschmelzen).

Siegesreden nach fast achtzig Jahren

Vor 78 Jahren befand sich ein maßgeblicher deutscher Regierungspolitiker im Krieg gegen Russland in einer aussichtslosen Lage, ganz ähnlich wie seine heutigen Nachfolger bei dem derzeitigen gleichen Vorhaben.

Und ganz wie dieser eloquente, so ruhig und vernünftig, so bedächtig und wohlintoniert redende Politiker davon spricht, dass noch nichts verloren sei und dass sich das Kriegglück in dieser für das Abendland entscheidenen Auseinandersetzung zwischen Gut (wir) und Böse (der Russe) durchaus noch wenden könne, genauso hören sich seine heutigen Nachfolger an, wenn sie den Endsieg des westlichen Kriegsbündnisses und seiner Kiewer Marionetten beschwören.

Tatsächlich sind die Parallelen verblüffend. Wie werden in 80 Jahren die heutigen „Wir kämpfen bis zum Sieg (der Ukraine)!“-Reden der Scholzens, Habecks, Bidens, Baerbocks und Selenskijs in den Ohren der Nachgeborenen klingen? Nicht viel anders als diese interessanten Ausführungen von Herrn G.