
Schlagwort: china
So einfach kommt uns der Chinese nicht davon mit seiner Friede-Freude-Eierkuchen-Trickserei zu Olympia!
Da sei unsere demokratische Meinungsvielfalt vor – die sieht nämlich vor, das man vielfältige Meinungen zu China haben kann, solange sie dieselben sind wie die unserer Regierung und der US-Administration!

Geschichten, die die Medien schreiben: Der Interviewgast in WDR 3 macht alles, aber auch ALLES falsch!

Auf dem Weg zur Arbeit höre ich morgens meistens WDR 3. Heute ist natürlich die Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Beijing ein Thema. Die Moderatorin nordet uns Zuhörer ein mit dunkel daher geraunten Hinweisen auf “fragwürdige Menschenrechtslage”, “Gigantismus bei den Sportstätten” und anderen schlimmen Dingen aus dem Propaganda-Kanon wertewestlichen Radioschaffens. Sie kommt schließlich zum Thema “Nachhaltigkeit” und kündigt als Interviewgast einen Mann an, der in irgendeiner IOC-Aufsichtskommission für Sprungschanzenbau sitzt und selber bereits einige Sprungschanzen konstruiert und gebaut hat, ein echter Fachmann also.
Der soll jetzt also etwas zum Thema NACHHALTIGKEIT sagen. Inzwischen weiss oder ahnt der Zuhörer, dass nach Lage der Dinge auch hier alles nur im Argen liegen kann bei einem Unrechtsstaat wie China und harrt gespannt der scheußlichen Details über die verbrecherische Kommunistendiktatur mit den vielen Menschen.
Dann jedoch die Überraschung: der Mann entpuppt sich als bajuwarischer Querschädel, der in extrem kurzen Sätzen rein faktisch zum Thema spricht und mit seinen herzerfrischend trockenen und sachlichen Antworten auf die Fangfragen der Moderatorin gar nicht eingeht.
Die Dame versucht von allen Seiten und in immer neuen Anläufen, ihm irgendeine Verurteilung der chinesischen Olympia-Organisatoren zu entlocken, er aber bleibt unbeeindruckt und berichtet nur, was er vor Ort gesehen hat und dass das alles ziemlich großartig und eindrucksvoll sei.
Die Frau hakt nach: ist es nicht ein grober Verstoß gegen sämtliche Nachhaltigkeitswerte , in einer Hochebene, in der nie Schnee fällt, solche Sprungschanzen zu bauen?
„Das macht ja nichts – das Problem haben wir in den Alpen doch mittlerweile auch“, antwortet der Experte trocken. „Kunstschnee lässt sich ja schnell herstellen. Entscheidend ist die Machart der Schanze, und da kann ich nur sagen, dass die Chinesen Vorbildliches geleistet haben…“
Die Interviewerin bemüht sich erkennbar, die Contenance zu wahren; SO jedenfalls hat sie sich das Gespräch nicht vorgestellt: der Mann lässt ja nicht nur ein, sondern ALLE guten Haare an der chinesischen Planung und Durchführung – und nicht nur das: er LOBT diese kommunistischen. Autokraten auch noch ausdrücklich für die hervorragenden Bauten, die wunderbaren Sportstätten und ihre generelle Art und Weise, solche Großveranstaltungen zu organisieren.
Sie unternimmt einen letzten Versuch, dem Gast doch noch ein paar Negativ-Aussagen über den Feind im Fernen Osten abzuringen und erkundigt sich scheinheilig nach den Auswirkungen solcher Großbauten in einer Gegend, die dünn besiedelt und schwer zugänglich ist. Es ist klar, dass sie spätestens jetzt eine knackige Kritik am Größenwahn der chinesischen Menschenrechtsverbrecher erwartet, die ohne Rücksicht auf Verluste ihrer demokratiedurstigen Bevölkerung Großbauten und -projekte in die Landschaft stellen, die hinterher keine Sau mehr nutzt.
Auch jetzt wieder enttäuscht der Fachmann auf ganzer Linie: die Sprungschanzen und das Wintersportzentrum von Xiaohaituo seien nicht nur schwer “nachhaltig” im Sinne von zukünftiger Nutzung der Sportstätten, sondern ebenso durch die Anbindung des Austragungsortes Xiaohaituo an modernste und superschnelle Züge des ohnehin vorbildlichen chinesischen Eisenbahnnetzes.
Der Interviewgast erzählt, dass er bei der ersten Besichtigung der Orte drei Stunden mit dem Auto fahren musste, um nach Xiaohaituo zu gelangen – heute dauert die Zugfahrt 45 Minuten. Außerdem seien in Zukunft massenhaft Besucher im Rahmen des nationalen Tourismus zu erwarten, so dass auch hier wieder die Nachhaltigkeit- und Ökobilanz allerbestens aussehe.
Die Moderatorin hat genug gehört: dieser Gast will einfach nicht die erwartete Verurteilung Chinas abliefern. Ziemlich unvermittelt und abrupt kommt sie zum Schluß: „Das war der Fachmann für Sprungschanzenbau Herr Sowieso, ich bedanke mich für das Gespräch!“ Sie kündigt die nächste Musik an, das Scherzo B-Dur für Orchester von Modest Mussorgsky und ich fahre feixend den Rest der Strecke zur Arbeit.
Wertewesten gruselt sich und das Publikum vor Winterspielen in China
Imperiale Medien des Wertewaetens so: „Ohgottogott, nur noch ein Tag bis zur Eröffnung der Olympischen Spiele, schnell noch ein paar Grusel- und Hetzbeiträge ins Blatt und die Online-Ausgbe stellen!“

China böse, China schlecht, denn dort gibt´s kein Menschenrecht!
Da mein Arbeitsplatzrechner derzeit im Wohnzimmer steht, bekomme ich gelegentlich Sendungen im staatlich kontrollierten Fernsehen der BRD mit.
Was mich früher eher aufgeregt hat, lässt mich mittlerweile schmunzeln, weil es mir berechtigte Hoffnung macht, dass der Imperialismus definitiv im Arsch und die multipolare Welt, mit China und Russland als wichtigsten Mächten, bereits Realität ist – so ungezügelt, verzweifelt und verbissen ist der Hass, das Madig-machen und der Geifer, der über praktisch ALLES ausgekübelt wird, was die Volksrepublik anstellt.
Aus dem hysterischen “Russland überfällt gleich die arme demokratische Ukraine”-Gekeife der imperialistischen Medien ist ziemlich die Luft raus. Man kann eine Sau eben nur soundso lange durchs globale Dorf jagen.
Aber das Grunzen und Quieken geht weiter: jetzt ist China dran, auf das sich anlässlich der Olympischen Winterspiele der Chor der staatlichen Propagandakanäle einsingt – mit immer derselben schiefen Melodie:
“China böse, China schlecht,
denn dort gibt´s kein Menschenrecht!‘
Der Chines´macht alles besser
Darum schleifen wir das Messer!
Niemals macht er es uns recht –
China böse, China schlecht!”
Armut weg, Wüste grün.
Volk zufrieden, Städte blüh’n –
Doch wir finden eine Made
beim Chinesen: NUR FASSADE!
Er macht uns Riesen-Fortschritt weis,
doch fragen wir: ZU WELCHEM PREIS???“
Olympische Winterspiele am falschen Ort! Die ARD hebt kurz vor der Eröffnungsfeier noch mal das Bein, pisst aber in den Wind, den sie selber macht
Die staatlich kontrollierten Medien des Berliner Regimes sehen 4 Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Beijing den richtigen Zeitpunkt gekommen, noch einmal eine solide Mischung mentaler Fäkalien über den diesjährigen Austragungsort zu kippen.
Die suggestive Frage, wer “dieses Olympia“ noch brauche, beantwortet sich aus der Perspektive imperialistischer Hofberichterstatter von allein: natürlich keiner, schließlich findet unsere freiheitliche Sportveranstaltung (hat schließlich ein Franzose für die Neuzeit erfunden!) im Reich des neuen Hauptfeindes des kollektiven Imperialismus statt, einem Land also, dass nicht nur unsere noblen Werte „Nachhaltigkeit, Meinungsfreiheit und Klimaschutz“ nicht „in Betracht zieht“ – wie es westliche Staaten bekanntlich bei jedem Krieg, den sie führen und bei jedem Landstrich, in dem die Insassen in aller Freiheit hungern und rumkrebsen, machen – sondern in welchem vor allem unsere „Menschenrechte“ „nicht geachtet“ werden!
Das kann also gar kein geeigneter Austragungsort für egal was sein, soviel steht für Qualitätsjournalisten des gebührenfinanzierten Staatssenders ARD schon mal fest. An so einen Staat Olympische Spiele zu vergeben, ist ein „Spiel mit dem Feuer“ und kann überhaupt nur einen Grund haben: „es geht um Macht und Profit“, Dinge also, die uns im freien Westen völlig fremd sind. Das korrupte Olympische Komitee, dass in seinem Macht- und Profitwahn dem Chinesen diese Bühne zur Selbstdarstellung verschafft hat, hätte die Winterspiele besser nach Saudi-Arabien oder Brasilien oder ein anderes demokratisch geordnetes Staatswesen vergeben sollen.
Die Vorstellung, dass der kommunistische Gottseibeiuns der freien Welt ohne Not eine derart fette Chance zur internationalen Profilierung erhält, treibt die ARD-Redaktion geradezu in den Irrsinn und zu dem überzeugenden Vorwurf, dass „Peking keine Wintersportregion“ ist. Mit dieser geografischen BREAKING NEWS ist die Macht- und Profitgier des IOK natürlich erst richtig entlarvt, denn wenn es nur noch um Geld geht statt um WERTE, ist die olympische Idee offensichtlich voll im Arsch.
Ganz anders dagegen unser anderes sportliches Großereignis, die FIFA-WM: wenn die dieses Jahr erstmalig im Winter stattfindet, weil es nämlich im Sommer in der traditionellen Fußballnation Qatar viel zu heiß zum Kicken ist, dann geht das schon deswegen in Ordnung, weil der „Kaiser“ Franz persönlich sein fußballerisches Ehrenwort für die menschenrechtsverstoßmäßig nicht ganz unverdächtigen Wüstensöhne in Arabien eingelegt hat.
Außerdem sind die Burschen dort unten, trotz ihres Allahs und eines gewissen Optimierungsbedarfes bei LBGTQ- und sonstigen Minderheitenrechten, voll und ganz bei uns angedockt, sowohl militärisch wie ökonomisch – sind also im Grund waschechte DEMOKRATEN, so dass so eine Fußball-WM dort natürlich eine wunderbare völkerbindende Sache und ein schönes, friedliches Fest von lauter wertebasierten Sportlern und Verbänden ist.
China und Olympische Spiele dagegen: das ist eine Kombination, die der demokratische Sachverstand staatlicher Journalisten in NATOstan einfach nicht unter einen Hut zu bringen vermag, und damit es auch dem Publikum so geht, muß eben an dieser Front für breiteste Aufklärung gesorgt werden. Sowas ist auch keine Feindbildpflege, sondern notwendiges Hinterfragen und dem Gebührenzahler geschuldete Fakteninformation.

Geschichten, die die Medien schreiben: der Feind steht (auf jeden Fall) im Osten
Nachdem eine Zeitlang gerade wieder der Russe in den Fokus der westlichen medialen Aufmerksamkeit gerückt war, weil er mal wieder – so kennt man ihn – Kriege plant und frech seine Truppen bewegt (aus lauter Perfidie auch noch im eigenen Land, was seine sinistren Absichten erst recht unterstreicht), ist es aus gegebenem Anlass mal wieder Zeit, dem anderen Feind unseres wertewestlichen Paradieses auf die unegalen Finger zu schauen.
Und das Ostfront-Magazin aus Hamburg ist genau das richtige Medium dafür, denn Ostfront und deutschen Interessen liegen im neuen Kalten Krieg nicht nur an den Westgrenzen Russlands, sondern – sagt ja auch die Bundeswehr – „im südchinesischen Meer“!
Der Chinese also hat, während der Russe unsere freiheitlichen Nazis in der Ulraine bedroht, klammheimlich Olympische Winterspiele vorbereitet, über die man im Grunde nur so viel wissen muß: ganz schlecht, weil in China!
Was immer die dortigen kommunistischen Autokraten erzählen, vor allem über ihr mal wieder perfekt geplantes Großereignis, kann nur „vollmundig“ sein, außerdem natürlich „eine Farce“. Von wegen „weltoffen“ – haha, weiß man doch, das der Chinese alles nur inszeniert:
Er organisiert ein weltweit übertragenes und beobachtetes globales Sport-Event mit tausenden von Teilnehmern aus fast allen Ländern der Erde ausschließlich zu dem Zweck, seine diktatorische Grundnatur auszuleben. Die nämlich – das lernen wir in der Freiheit schon in der Grundschule – strebt immerzu danach, sich misstrauisch gegen jede von außen, also aus unserem westlichen Freiheitsparadies, kommende Öffnung für liberale Werte abzuschotten!
Das Ganze ist eine einzige Gruselveranstaltung, die allen freiheitsliebenden Menschen nur Furcht einflößen kann, nein: MUSS!
„Die Sportler haben Angst“ – zu verlieren? vor der kommunistischen Diktatur? nicht rechtzeitig anzukommen? Nein, „vor unfairen Wettbewerbsbedingungen“! Ist doch klar, das Kommunisten nur unfaire Wettbewerbe abhalten können. Wahrscheinlich schütten „freiwillige“ Helfer den Athleten des freien Westens vor Wettbewerbsbeginn Betäubungsmittel in den Saft.
Und auch die einschlägig kompetenten „Geheimdienste warnen eindringlich vor Cyberattacken“! Geheimdienste! Eindringlich!! Dann muss da was im Busch sein. Wird Xi Jinping persönlich sich die Facebookaktivitäten der deutschen Rodler und Skiläufer ansehen? Werden die chinesischen Hacker sich die Notebooks und iPads der westlichen Journalisten vorknöpfen und darauf ihre fiesen Spionage-Apps installieren?
Man mag es sich nicht ausmalen. Der Leser ahnt: kann nichts werden mit diesen Spielen, die bestimmt nur ablenken soll von dem Angriff des Russen auf die arme demokratische Ukraine – der genauso feststeht wie da Urteil des „Spiegel“ über diese Olympischen Winterspiele: untauglich, weil beim Chinesen.

Geschichten die die Medien schreiben: kommunistischer Prophet verlangt Volkes Gefolgschaft für Welteroberung!
Diese Dokumentation von ARTE über den chinesischen KP-Chef und Staatspräsidenten Xi Jinping ist in zweierlei Hinsicht interessant.
Einmal als Musterbeispiel des gewohnt dümmlichen Antikommunismus westlicher Medien, die von Klassenkämpfen und -Interessen aus Prinzip keine Ahnung haben wollen und alles politische Handeln von Staaten und Klassen auf die Launen und Psychomacken einzelner Führer zurückführen (außer natürlich bei westlichen Anführern – diese vertreten grundsätzlich die weltgeistige Gesamtvernunft und handeln stets sachdienlich im Sinne regelbasierten Freiheiten, klar).
Der ARTE-Beitrag bildet da keine Ausnahme, sondern gipfelt u.a. in der messerscharfen tiefenpsychologischen Analyse, dass „Xi von seinem Volk (verlangt), dass es ihm wie einem Propheten folgt, um gemeinsam mit ihm die Welt zu erobern“.
Auch benötigt das Propagandastück des Deutsch-französischen Kultursenders keine 10 Minuten, um bei dem Satz anzugelangen, der es mittlerweile zu Kultstatus, zahllosen Memes und einem populären Hashtag bei Twitter gebracht hat: „… aber zu welchem Preis?“ (#butatwhatcost), die Frage die westlich eingebettete Medien immer dann stellen, wenn sie nicht umhin können, Chinas Erfolge auf allen möglichen Gebieten zähneknirschend einzugestehen.
Soweit, so unfreiwillig lustig für den nicht imperialismusgläubigen Zuschauer, der im Heu der Ideologie die Nadel der Information zu finden versteht. Und hier wird’s zweitens interessant, weil der Beitrag dann doch zumindest die Stationen des chinesischen Präsidenten aufzählt und zwischen den bizarren antikommunistischen Textbeitrögen und Interviews unbeabsichtigt eben auch viel nützliches Wissen für diejenige versteckt, die sich ihren eigenen Reim auf die Verhältnisse und deren Aufbereitung durch die freiheitlich-demokratischen Gaubebskrieger zu machen wissen.
Wie Armin Kirchmaus kommentiert: „Der Duktus ist der Übliche, aber wenn man selektives Drüberwegschauen gelernt hat, erfährt man bissl was.“
https://www.arte.tv/de/videos/078193-000-F/die-neue-welt-des-xi-jinping




Good News from China
Der Artikel verdeutlicht, WAS der kollabierende Imperialismus sich mit seiner wahnwitzigen Strategie, China zu bekämpfen (und – haha – zu besiegen) vorgenommen hat – statt das Angebot der Volksrepublik anzunehmen, mit ihr zusammen an der Entwicklung einer prosperierenden, multipolaren Welt zu arbeiten:
Eine Don-Quijoterie epochalen Ausmaßes, eine nicht nur völlig unnötige, sondern nicht gewinnbare Konfrontation.
Der Selbstmord des Imperialismus gewissermaßen, und. DAS ist die gute Nachricht.
China gewinnt im Rennen um die Kontrolle über das Wertvollste des 21. Jahrhunderts

