Ukraine als potenzielle Schweiz 4.0

Saker-Autor Eduard Rosel zitiert im vierten Absatz einen interessanten (und im Grunde naheliegenden) Gedanken des chinesischen Kommentators Victor Gao zum Potential der Ukraine. Statt eines kriegszerstörten amputierten Nazi-Staates hätte das Land eine Art Schweiz 4.0 Europas werden können:

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„Wie wir in den letzten Monaten erfahren haben, haben die Vereinigten Staaten ein großes Interesse an diesem Krieg, um Russland zu schwächen, indem sie die ethnischen Spannungen in der Ukraine ausnutzen und die Ukraine als Stellvertreter einsetzen. Immer wieder werden in Washington Forderungen laut, den Krieg so lange wie möglich zu verlängern! Es scheint eine Vorliebe für lange Kriege zu geben, wie es in Vietnam und Afghanistan der Fall war. Am Ende werden sie dieses Spielchen satt haben und die Ukraine im Stich lassen.

Die massiven ukrainischen Befestigungen im Donbass werden derzeit von der russischen militärischen Sonderoperation zerstört. Man könnte sich fragen, warum es derzeit eine solche Kontroverse über die Lieferung deutscher Leopard-2-Panzer an die Ukraine gibt, wenn es doch eindeutig zu spät ist, die Befestigungen in Bakhmut zu retten. Vielleicht ist die Antwort, dass dies nicht der Zweck ist. Das Ziel ist nicht, den Krieg zu beenden, sondern ihn zu verlängern.

Wäre es nicht im Interesse der Ukraine gewesen, den Donbass zu räumen und ihm Autonomie zu gewähren und sich damit an die Minsker Vereinbarungen zu halten? Wäre es nicht im Interesse der Ukraine gewesen, den Konflikt zu vermeiden, indem sie sich nicht mit der NATO verbündet? Hätten Neutralität und eine gerechte multiethnische Gesellschaft nicht das unnötige Leid vermieden, das daraus entstanden ist?

Ein scharfsinniger politischer Kommentator, Victor Gao, sagte am 4. Juni 2022 im chinesischen Fernsehsender CGTN: “Ich denke, dass die Ukraine im besten Fall eines der wohlhabendsten, reichsten und glücklichsten Länder in Europa, wenn nicht sogar in der ganzen Welt, sein wird. Und warum? Wenn man sich die Situation in der Ukraine ansieht, hat sie wirklich alle Voraussetzungen (er bezieht sich auf das fruchtbare Land, die Industrie, die strategische Lage und die gut ausgebildete Bevölkerung), um einen großen Erfolg zu erzielen, den das ukrainische Volk verdient hat. Wenn ich die Weisheit von Deng Xiaoping ein wenig auf die Ukraine übertrage, kann die Ukraine große Erfolge und eine große Transformation des Landes erreichen, aber sie muss ein oder zwei Voraussetzungen erfüllen. Eine davon ist die Aufrechterhaltung der Stabilität (er bezieht sich dabei auf die Nichtdiskriminierung aus ethnischen Gründen, den Kampf gegen die Korruption usw.) und die zweite ist, mit allen befreundet und mit niemandem verfeindet zu sein.

Warum also ist das Gegenteil eingetreten? Es ist passiert, weil die Ukraine sich nicht für Neutralität entschieden hat, sondern stattdessen ein Instrument des westlichen geopolitischen Konflikts gegen eben jenes Russland ist, zu dem sie den größten Teil ihrer Geschichte gehörte und in dem viele ihrer älteren Eliten ausgebildet wurden und wichtige Positionen innehatten. Sie hat auch die Flammen ethnischer Spannungen geschürt. Was für ein kolossaler Fehler war das, der in den nur 31 Jahren seiner Geschichte als Nationalstaat begangen wurde! Und Europa ist der Komplize.“

Facebook: Nazi-METAphysik

In diesem feinen Medium sind wir alle unterwegs. Mal sehen wann Meta die SS von der Liste terroristischer oder nazistischer Organisationen streicht.

Erinnert an ein Axiom des deutschen Wirtschaftsministers, wonach mangels Kundschaft geschlossene Unternehmen nicht pleite gegangen sind, sondern nur vorübergehend ihren Betrieb eingestellt haben.

Der Realität wird, sofern sie nicht zur Ideologie bzw. zu den staatlichen Zielen passt, eine Benennung übergestülpt, die den Inhalt des jeweiligen Sachverhaltes auf den Kopf stellt.

Ob solche Euphemismen von den Protagonisten dieses Neusprechs tatsächlich selbst geglaubt werden oder nur der Propaganda und der Massenbetörubg dienen, bleibt dabei so ungewiss wie nebensächlich.

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Die in Russland als extremistisch eingestufte Meta Corporation, der die in Russland verbotenen sozialen Netzwerke Facebook und Instagram gehören, hat die in Russland als terroristische Organisation eingestufte ukrainische Militäreinheit Asow-Regiment von ihrer Liste gefährlicher Personen und Organisationen gestrichen. Dies berichtete die Zeitung The Washington Post unter Berufung auf eine Erklärung des Unternehmens. In dem Artikel über Metas Politikwechsel heißt es:

“Mit der jüngsten Änderung wurde das Asow-Regiment, eine ukrainische rechtsextreme Militärgruppe, von der Liste der gefährlichen Personen und Organisationen der Gesellschaft gestrichen. Damit können Angehörige des Asow-Regiments Facebook- und Instagram-Konten einrichten und Inhalte posten, ohne Angst haben zu müssen, dass sie gelöscht werden, solange sie nicht gegen die Unternehmensregeln verstoßen. Damit können auch andere Nutzer die Arbeit des Regiments offen loben und unterstützen.”

Meta in russisches Register der extremistischen Organisationen aufgenommen

Meta in russisches Register der extremistischen Organisationen aufgenommen

Meta behauptet, dass “das Asow-Regiment derzeit von der rechtsextremen nationalistischen Bewegung Asow getrennt” sei. In der Zwischenzeit fügte Meta in einer Erklärung hinzu, dass andere “Elemente der Asow-Bewegung, einschließlich der Partei Nationales Korps und ihres Gründers Andrei Bilezki”, weiterhin auf der Liste gefährlicher Personen und Organisationen stehen.

Zuvor hatte der stellvertretende ukrainische Ministerpräsident und Minister für digitale Transformation, Michail Fjodorow, auf seinem Telegram-Kanal geschrieben, dass Meta versprochen habe, keine Inhalte über das Asow-Regiment zu blockieren. Er schrieb:

“Dies wurde mit Nick Clegg, Präsident für globale Politik des Unternehmens, und Monika Bickert, Vizepräsidentin für Moderationspolitik, bei einem Treffen in Davos vereinbart. Ich danke Ihnen, Meta, für die wohlüberlegte und wichtige Entscheidung, die Moderationspolitik zur Ukraine zu ändern.”

Avoiding the blame game

Alexander Mercouris liefert in seinem heutigen Beitrag eine plausible Erklärung zu der Überschreitung der nächsten roten Linie (Lieferung von Kampfpanzern an das Kiewer Regime) durch den NATO-Block:

Die militärische Situation und die sich abzeichnende unabwendbare Niederlage der ukrainischen NATO-Stellvertreterarmee wird immer deutlicher – so sehr, das inzwischen sogar in der explizit pro-ukrainischen Medienlandschaft des Westens vermehrt Kommentare und Berichte erscheinen, die ein düsteres Bild der ukrainischen Aussichten in dem Abnutzungskrieg zeichnen, den Russland der NATO bzw. ihren ukrainisch bemannten Truppen aufzwingt.

Die Lieferung von Kampfpanzern, die vor kurzem noch ausgeschlossen wurde, ist ein Ausdruck des um sich greifenden unwilligen Realismus im kollektiven Westens: so soll verhindert werden, den unausweichlich bevorstehenden Schuldzuweisungen („the blame game“) für die kommende Niederlage zum Opfer zu fallen.

Dass zwischen der jetzt erfolgten Zusage der Panzerlieferungen und der Auslieferung an die Ukraine (gar nicht zu reden vom tatsächlichen Erscheinen der Leopards oder Abrams auf dem Schlachtfeld im Donbas) nach übereinstimmenden Meldungen eine Zeit von mehreren Monaten bis zu einem Jahr vergehen wird, scheint für diese Annahme zu sprechen.

Drogen und Waffen: Krieg befördert das Geschäft

Gerade in einem Interview mit Scitt Ritter gehört. Der Interviewer spricht von zwei interessanten Details im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Russland, den die ukrainische NATO-Stellvertreterarmee führt:

1) täglich (ja: täglich) wird ein Umsatz von ca. 900.000,00 Dollar mit in der Ukraine hergestellten Drogen gemacht, die an die Armeeangehörigen abgegeben werden, „um die Moral und die Kampfkraft zu stärken“.

2) Die vom Westen an die ukrainische Armee gelieferten Waffen (vorrangig Javelins und Handfeuerwaffen) werden in riesigem Ausmass von den ukrainischen Soldaten weiter verkauft; der Hauptumschlagplatz für die weltweite Distribution dieser Waffen ist angeblich Dubai.

Big Serge kennt sich aus

Einer der besten und profundesten Artikel zum NATO-Krieg gegen Russland in der Ukraine. Mir ist nicht ganz klar, wer „Big Serge“ ist. Er kennt sich auf jeden Fall extrem gut mit russischer Geschichte und Militärfragen aus. Dieser Beitrag von ihm geht insbesondere auf die Schlacht um Artemowsk (Bachmut) ein und die entscheidende Bedeutung, die sie für die Niederlage der ukrainischen NATO-Armee hat bzw. haben wird:

„Allmählich wird deutlich, dass Russland auf einen Zermürbungskrieg mit Stellungen setzt, da dies die Asymmetrie seines Vorteils im Fernkampf maximiert. Die Fähigkeit der Ukraine zur Kriegführung wird immer schwächer, was es Russland ermöglicht, das derzeitige Tempo geduldig beizubehalten, während es seine neu mobilisierten Kräfte für Offensivaktionen im kommenden Jahr organisiert und damit die Voraussetzungen für kaskadenartige und unhaltbare ukrainische Verluste schafft.“

Die fiesen chinesischen Kommunisten schon wieder!

Erst übertreiben sie die Gefahr und sperren ihr ganzes Volk per Lockdowns und Zero-COVID-Politik ein (was die kommunistisch unterdrückten Chinesen klaglos mitmachen, da die stalinistische Knute der KP ihnen jede Opposition austreibt!), jetzt lassen sie dasselbe unterdrückte Volk einfach quer durchs Land reisen und sich gegenseitig anstecken – der schiere Terror!

Gut, dass das Hamburger Fachblatt für Schlitzaugenkunde und Gelbe-Gefahr-Beobachtung solche Skandale aufdeckt und dem deutschen Bürger zur Kenntnis bringt. Der ist schließlich eine ganz andere, nämlich stringent wissenschaftliche, humane und vernünftige Pandemiepolitik gewohnt!