Das grausame Endspiel in der Ukraine

Von James Richards

Über den Autor:

James G. Rickards ist der Herausgeber von Strategic Intelligence, Project Prophesy, Crash Speculator und Gold Speculator. Er ist ein amerikanischer Rechtsanwalt, Wirtschaftswissenschaftler und Investmentbanker mit 40 Jahren Erfahrung auf den Kapitalmärkten an der Wall Street. Er war der Hauptvermittler bei der Rettung von Long-Term Capital Management L.P. (LTCM) durch die US-Notenbank im Jahr 1998. Zu seinen Kunden zählen institutionelle Anleger und Regierungsstellen.

Über seine Arbeit wird regelmäßig in der Financial Times, dem Evening Standard, der New York Times, dem Telegraph und der Washington Post berichtet, und er ist häufig Gast bei BBC, RTE Irish National Radio, CNN, NPR, CSPAN, CNBC, Bloomberg, Fox und dem Wall Street Journal. Er hat als Berater für Kapitalmärkte für den US-Geheimdienst und das Büro des Verteidigungsministers im Pentagon gearbeitet. Er hat auch vor dem US-Repräsentantenhaus über die Finanzkrise 2008 ausgesagt.

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„Die USA werden die Waffenlieferungen nicht einstellen, weil Joe Biden Angst hat, sein Gesicht zu verlieren, und seine engsten Berater wie Victoria Nuland einen irrationalen Hass auf Russland haben und absolute Kriegstreiber sind.

Jetzt können wir eine neue Gefahr hinzufügen, die aus Verzweiflung resultiert. Das ist die Tatsache, dass die USA selbst der größte Verlierer des Krieges sein könnten.

Während die Ukraine unter dem massiven russischen Angriff verschwindet, werden die USA immer verzweifelter. Ihre Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel, nachdem sie so viel Geld, Material und moralisches Gewicht in die Verteidigung der Ukraine gesteckt haben.

Die Regierung Biden hat den Krieg in der Ukraine im Grunde zu einer existenziellen Krise für die USA und die NATO gemacht, was er nie hätte sein dürfen. Die Ukraine war nie ein vitales Interesse der Vereinigten Staaten. Aber für Russland ist der Krieg existenziell, und es wird nicht aufgeben.

Werden die Vereinigten Staaten einfach die Hände in den Schoß legen und den russischen Sieg anerkennen? Angesichts eines solch spektakulären Scheiterns könnte die NATO tatsächlich zerfallen. Also werden wir wahrscheinlich noch einen draufsetzen.

Vielleicht beordert ein verzweifelter Biden Truppen in die Westukraine als Puffer gegen eine vollständige russische Übernahme des Landes. Sie können sich vorstellen, was schief gehen könnte. Die Situation könnte sich schnell zu einem direkten Krieg zwischen den USA und Russland auswachsen, anstatt zu einem Stellvertreterkrieg, wie es jetzt der Fall ist.“

Der böse Bär muß besiegt werden! Eine Neuerscheinung als Fortsetzung eines Kinderbuchklassikers

Onkel Robert schreibt Bücher für Kinder. Und für alle, die er für Kinder hält.

Und weil Onkel Robert eine Arbeit als Geschichtenerzähler am Hof des Grafen vom Germanenland hat, liest er daraus täglich den Kleinen vor.

Den kleinen Untertanen nämlich, die verstehen sollen, dass Robert und die anderen großen, wichtigen Männer und Männer*innen zu jedem Opfer bereit sind, das die Untertanen erbringen können.

Und die Untertanen sollen ja begreifen, warum diese Opfer nötig sind. Der böse Bär lauert nämlich vor der Pforte Europas, und wenn Onkel Robert und Tante Anna-Lena nicht ganz doll aufpassen, frisst er auch DICH.

Darum wird das Leben im Germanenland erst wieder schön, wenn der böse Bär in die Knie gezwungen und besiegt ist.

Onkel Robert‘s Buch ist nämlich schon die Fortsetzung. Schon im ersten Band, der vor vielen Jahren von Großonkel Dolfi verfasst wurde, sollte der böse Bär zur Strecke gebracht werden. Aber durch einen Irrtum der Vorsehung hatte das damals nicht geklappt.

Schlimmer noch: der böse Bär hatte sich anschließend die Hälfte vom Germanenland einverleibt und dort so fürchterlich gehaust, dass die Menschen heute noch Schrecken an diese schlimmen Zeiten denken:

In dieser dunklen Epoche mussten die Germanen in der Bärenzone auf alles verzichten, was ein Leben in Freiheit ausmacht und sich selbst um ihr Land und ihre Fabriken kümmern. Sie lebten sorglos in den Tag hinein und mussten sich nicht anstrengen, um einen vollen Bauch und eine warme Wohnung zu haben.

Kein Wunder, dass ohne die großen, wichtigen Lehns- und Fabrikherren alles den Bach runter ging und am Ende die Bärenzone wieder in die Freiheit zurück wollte. Und damit das Germanenvolk auch versteht, worin die Freiheit besteht und was ihr heiligster Kern ist, schreiben Onkel Robert und viele andere Kinderbuchschreiber es auf:

Der böse Bär muß besiegt werden!

Das ist und bleibt die Aufgabe, für die die Vorsehung das Germanenvolk auserwählt hat. Und diesmal muss es diese Aufgabe auch nicht alleine bewältigen, sondern darf dem großen, starken Dollarvolk und seinem weisen, aber etwa tüdeligen König dabei helfen, die Aufgabe zu erfüllen!

Onkel Robert und all die anderen Onkels und Tanten am Hof des Germanenvolk-Grafens wünschen sich natürlich, dass die Geschichte diesmal gut ausgeht und der böse Bär ein für allemal gehäutet wird. Aber leider hat die Vorsehung schon wieder ein Hindernis für die guten und gerechten Bärenjäger aufgestellt, und das ist fast noch unüberwindlicher als der Irrtum der Vorsehung vom vorigen Mal:

Diesmal hat der böse Bär einen mächtigen Verbündeten, den großen Östlichen Feuerdrachen!

Wird der König des Dollarvolkes mit Onkel Roberts Hilfe den bösen Bären UND den großen Östlichen Feuerdrachen bezwingen können?

Dafür haben sich Onkel Robert und die Ritter des Dollarvolk-Königs einen schlauen Trick ausgedacht: sie locken Bär und Drachen in den verwunschenen Twitterwald, in dem sie dank ihrer Zauberkraft jedes Duell gewinnen. Doch werden sich der böse Bär und der große Östliche Feuerdrache, die auf die Finten des Dollarvolkkönigs und seiner Wesire immer wieder hereingefallen sind, darauf einlassen? Lassen sie sich erneut überlisten?

Das steht alles in Onkel Roberts tollen neuem Buch „Wie der Wilde Westwind wieder auf der ganzen Welt weht und alle Bösen wegpustet“.

Untote Nazis wanken gen Osten

Im Grunde gut, dass die untoten Nazi-Ideologen so langsam, nach und nach, sich alle wieder aus ihren demokratischen Gräbern erheben und Richtung Osten wanken. So sieht man, wer und wo sie sind und kann sie unschädlich machen. Also, nicht wir hier in Deutschland, dafür ist das Land zu zombifiziert. Russland muss es halt wieder richten, wie beim letzten Mal.

Deutsches Staatsfernsehen betreibt mal wieder per Krimi Aufklärung über sexuelle Minderheiten und Identitäten.

Ich bin sicher, dass Transsexuelle die Unterstützung und Akzeptanz verdienen, die jedem zusteht, egal was für eine sexuelle Ausrichtung oder Identität er hat. Worüber ich mir nicht so sicher bin, ist die vom Fernsehen suggerierte „Realität“, nach der zumindest die konfektionierten TV-Krimiserien zu über 50% bevölkert sind von „non-binären“, „gender-fluiden“, nicht heterosexuellen Personen.

Und bevor mir hier irgendjemand dumm kommt mit „Alter weißer Mann, was redest du für transfeindlichen Scheiss“: ich habe selber einen solchen Fall in der direkten Familie, bin also im Bilde über die mannigfaltigen Schwierigkeiten, die solche Abweichler von der normativen Geschlechtlichkeit auszustehen haben. Da liegt wirklich viel im Argen.

Nur die permanente aufdringliche Belehrung und Volkserziehung, die einem so scheinbar „unaufdringlich“ per Drehbuch untergeschoben wird, nervt mich. Man spürt die Absicht, und man ist verstimmt über die Beleidigung der eigenen Intelligenz, mit der die staatlichen Auftragsschreiber einem die derzeitigen Fokuspunkte ihrer Ideologie unterjubeln.

Neue russische Gebiete

Die lila Einfärbungen zeigen die (neuen) russischen Gebiete, die derzeit noch von den Kiewer Regime-Truppen besetzt sind. Im günstigsten Fall für die NATO und ihre ukrainischen Stellvertreter geht der Krieg zuende, nachdem diese Territorien befreit sind.

Es wäre allerdings verwunderlich, wenn Russland die Regionen Charkow, Nikolajew und Odessa unter ukrainischer Kontrolle lassen sollte. Auch diese Regionen mit ihrem hohen Anteil an russischer Bevölkerung wären in der Russischen Föderation besser aufgehoben als unter dem Nazi-Regime von NATO-Gnaden.

Denkbar ist ein Verzicht auf die Befreiung weiterer Territorien unter ukrainischer Kontrolle als Geste guten Willens, in Friedensverhandlungen usw.

Erstens jedoch haben NATO und ihre Kiewer Marionetten wiederholt erklärt, dass sie einen Frieden, der die neuen territorialen Realitäten berücksichtigt, gar nicht wollen. Zweitens und vor allem aber: warum sollte Russland, das den Krieg auf dem Schlachtfeld gerade gewinnt, mit Leuten verhandeln, von denen es weiß, dass sie weder Abmachungen noch Verträge einhalten?

Magical thinking

Wenn du amerikanisches Mainstream-Medium bist und dem Publikum verkaufen willst, dass Kriege, die deine Obrigkeit gerade verliert, doch noch durch Wunschdenken, Gebete und auf Twitter & Co gewonnen werden.

Wie muss man sich das übrigens vorstellen? Biden ruft bei Putin an und stammelt ins Telefon “Äh, Mr Puhtn, Sie haben… äh, wie sagt man das noch, ja: verloren – ist Ihnen das klar?” Und Putin dann so: “Oh, Scheisse, echt jetzt? Dann gebe ich mich natürlich geschlagen! Wann soll ich denn zurücktreten, Herr Biden?”

Yaks Tierwelt

Das Schlauchboot begann, von der immer schnelleren Strömung des Orinoko mitgerissen zu werden. Die Fuchsente musste jede Hoffnung aufgeben, noch heil ans Ufer zu kommen und stimmte ein stummes Gebet zum Entengott an. Da keine Antwort kam, schloss sie auch den Fuchsgott in ihr Stossgebet ein, aber auch hier blieb die Leitung stumm.