Der Russe schon wieder! Diesem Menschenschlag ist einfach nicht über den Weg zu trauen!

Jetzt hat er seine Drohung wahr gemacht und „wie angekündigt“ einfach wieder Gas geliefert…

Das ist dem Hamburger Fachblatt für Feindaufklärung eine Titelschlagzeile wert ist, die sich auf den ersten Blick liest wie eine Front,Endung: „Pipeline-Betreiber meldet erste Schüsse nach Deutschland“. Irgendwie auch wieder logisch, denn alles, was aus Russland zu uns kommt, muß einfach unter dem Generalverdacht des „Kommt vom Russen, kann folglich im Grunde nur von Übel sein“ stehen.

Aber ok, wollen wir mal Gnade vor Recht ergehen lassen und dem Russen vorläufig noch nicht mit einem nuklearen Erstschlag auf diese erneute Frechheit antworten. Immerhin brauchen wir ja sein Gas vorläufig noch.

Erhöhung des Schmerzlevels

Die Russische Föderation hat sich bis jetzt sehr zurückgehalten mit Reaktionen auf den Wirtschafts- und Sanktionskrieg, den der Westen gegen sie führt.

Das ändert sich gerade, und Russland erhöht langsam den Schmerz für die lautesten Kriegshetzer und devotesten Vasallen des US-Imperiums. Und die kommen aus Deutschland, dessen Kanzler gerade wieder in der FAZ die Klappe weit aufriss und erklärte, dass der Krieg so lange weiterzugehen habe, bis Frieden zu ukrainischen Bedingungen zustande käme.

Falls Maulhelden-Olaf im Winter noch Kanzler ist, ist er wahrscheinlich – wie ein Vorgänger, der einstmals ebenfalls aus Berlin Durchhalteparolen verkündete – für weitere größenwahnsinnige und aberwitzige Sprüche gut.

Die Bevölkerung, von der herrschenden Klasse in Geiselhaft genommen für den Krieg gegen Russland, hat wie immer das Maul zu halten und zu zahlen (und zu frieren, zu stinken und wohl bald auch zu hungern). Und macht’s auch brav.

https://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/scholz-zum-ukraine-krieg-eu-muss-geopolitischer-akteur-werden-18176580.html

https://www.t-online.de/finanzen/news/unternehmen-verbraucher/id_92363100/uniper-betroffen-gazprom-macht-hoehere-gewalt-fuer-gaslieferungen-geltend.html

Cancel Culture und Reverse Racism: die letzte Zuflucht imperialistischer Ideologie zur Rettung der eigenen Überlegenheit

Der neue Kolonialismus behauptet, er kämpfe gegen das koloniale Erbe; der neue Faschismus ist „Gegen Rechts!“.

Krieg ist Frieden, Sklaverei ist Freiheit, Männer sind Frauen und alles ist egal (außer der unbedingten Pflicht zur Lohnarbeit für die Besitzer von Arbeitskraft und dem heiligen Recht zur Bereicherung für die Besitzer von Produktionsmitteln und Kapital).

Das Imperium der Lügen: Demokratie ist, wenn man Donezker Kinder ermorden läßt und der Russe war’s

Das Leben ist so kurz und flüchtig… selbst wenn man es schafft, 70 oder 80 Jahre alt zu werden, vielleicht noch ein bißchen länger…

Wenn junge Menschen sterben, Kinder sogar, und das nicht wegen irgendwelcher unbeherrschbaren Krankheiten oder Unfälle, sondern weil die (Noch-)Herren der Welt ihre regelbasierte Ordnung verbreiten und ihren blau-gelben faschistischen Kreaturen schöne nagelneue französische Granaten liefern, damit diese dann absichtlich und gezielt auf zivile Ziele in Donezk abgefeuert werden können – dann sind keine geheimnisvollen Kräfte, das Schicksal oder der blinde Zufall am Werk.

Dann sind die Macrons, Scholzens und Baerbocks direkt und persönlich verantwortlich. Die politische Klasse des kollektiven Westens beteiligt sich nicht bloß am Krieg, sondern an Kriegsverbrechen. Sie wissen das auch. Sie wissen, dass die ukrainische Armee gezielt in Donezk und Umgebung ausschließlich zivile Ziele bombardiert. Sie lassen ihre Medien darüber entweder schweigen oder lügen, indem sie selbst diese offensichtlichen (und gut dokumentierten) Rache- und Terrorangriffe auf die Volksrepubliken als „russische Angriffe“ darstellen.

Diese Leute, die Regierungs-Charaktermasken samt ihren willfährigen Handlangern, wären in einer besseren Welt längst vor einem Kriegsverbrechertribunal und anschließend in Sicherheitsverwahrung.

Nicht so in der Demokratie: da können sie Krieg mit Waffen und mit Sanktionen führen. Da dürfen sie im Auftrag ihrer transatlantischen NeoCon-Masterminds das Kiewer Regime im Donbas die Zivilbevölkerung massakrieren lassen und sie nehmen sich zuhause die Freiheit, die ökonomische Grundlage der gesellschaftlichen Reproduktion so massiv und nachhaltig zu beschädigen, dass die einheimische Bevölkerung dabei verarmt und die Leute, wenn der Winter kommt, massenhaft frieren und hungern werden.

Es bleibt allerdings scheinbar bei folgenlosem Meckern der Untertanen, die es gewohnt sind, von ihrer Obrigkeit immer neue Beschwerlichkeiten aufgebrummt zu kriegen. Die Mehrheit wirkt wie eine paralysierte Masse, die ahnt, dass harte Zeiten auf sie zukommt, aber irgendwie auch hofft, dass es nicht so schlimm wird, wie es aussieht.

Aber die Weinpreise sind stabil!

Eine Passage aus dem neuen GEGENSTANDPUNKT, die deutlich macht, mit welch erbitterten Fanatikern Russland es im gegenwärtigen Krieg mit den kollektiven Westen zu tun hat

Die unverblümte Offenheit, mit der sich westliche Machthaber dazu bekennen, Russland ökonomisch zerstören zu wollen, erinnert an die faschistischen Träume von der Ostlanderoberung und -säuberung, in deren Anschluss dann die volksdeutschen Siedler den entvölkerten und zerstörten Lebensraum für sich reklamieren und wiederaufbauen sollten.

Die gnadenlose und gehässige Wucht dieser Feindschaftsansage gegen das größte und rohstoffreichste Land der Welt zeugt von der existenziellen Art, die dieser Krieg nach Einschätzung des westlichen Imperialismus hat. Alles andere als den SIEG über den mächtigen Störenfried ihrer Weltordnung sind die Regime des kollektiven Qestens nicht bereit zu dulden.

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„Klare Ansagen

Dass die NATO-Staaten ihren Krieg gegen die militante Selbstbehauptung Russlands von der Ukraine führen lassen, die Ukraine dafür mit Waffen und Geld ausstatten und deren Gegenangriffe auf russische Truppen orchestrieren, ist das eine.

Das andere ist, dass sie ihre ökonomische Macht als Waffe gegen Russland in Anschlag bringen, durch deren Einsatz „die russischen Möglichkeiten zur Fortsetzung der Aggression wirksam vereitelt werden“.

Das präzisieren sie schnell dahingehend, dass Sanktionen nur langfristig wirken können. Damit bekennen sie sich dazu, dass ihr Ziel eine Ruinierung der russischen Wirtschaft unabhängig vom laufenden Krieg und über ihn hinaus ist: „Wir werden den Kollaps der russischen Wirtschaft provozieren“ (Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire), „Stück für Stück die industrielle Basis Russlands abtragen“ (Ursula von der Leyen), „Russland ruinieren“ (Annalena Baerbock).

Es geht ihnen um Zerstörungsleistungen, die hinter denen von Bomben und Raketen nicht zurückbleiben: „In ihrer Gesamtheit sind diese Wirtschaftssanktionen eine neue Art wirtschaftlicher Staatskunst, die die Potenz entfaltet, Schäden zuzufügen, die der Anwendung militärischer Macht gleichkommen.“ (Biden in Warschau am 28.3.22) USA und EU radikalisieren die bereits seit der Krim-Annexion laufend verhängten Sanktionen und eskalieren sie zu einem Wirtschaftskrieg, in dem sie sich nicht damit begnügen, auf den Willen des Gegners einzuwirken, indem sie ihm durch angedrohte und zugefügte wirtschaftliche Schäden eine neue Kalkulationsgrundlage aufmachen, sondern durch umfassende Angriffe auf seiner Macht zu vernichten streben.

Auf dem Feld des Ökonomischen bekennen sie sich unumwunden dazu, Kriegspartei zu sein. Für das Niederringen ihres Gegners machen die westlichen Weltwirtschaftsmächte Gebrauch von ihrer politischen Hoheit und verbieten den Kapitalisten ihrer Länder per Gesetz Geschäfte mit dem Feind. Ihr Wirtschaftskrieg ist asymmetrischer Natur: Nur die eine Seite führt ihn, entscheidet frei über die Eskalationen, die sie will, und bilanziert die Wirkungen, die sie damit erzeugt – beim Feind und bei sich.“

https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/zeitschrift/gegenstandpunkt-2-22

Vernunft vs Kollektiver Westen

Vernünftige Menschheit: „In der Ukraine findet ein Stellvertreterkrieg statt.“

Kollektiver Westen: „Russenpropaganda! Arme Demokratie wehrt sich gegen Angriffskrieg! Wir haben damit nichts zu tun, wir helfen der armen Demokratie nur ein bißchen – ein Gebot der Humanität!„

Vernünftige Menschheit: „Schon den NYT-Artikel vom 25.06. gelesen?“

Kollektiver Westen: (schweigt)

Vernünftige Menschheit: „Hallo?“

Kollektiver Westen: (geht pfeifend ab, textet im Abgang eine verbindliche Sprachregelung für die Medien)


Etwa 30 Länder – der kollektive Westen – führen einen Krieg gegen Russland. Als Stellvertreter haben sie die Ukraine tauglich gemacht, indem sie dieses Land nach dem Staatsstreich de facto in die NATO-Strukturen integrierten und die ukrainische Armee zu einer der bestausgerüstetsten und -ausgebildeten Armeen der Welt machten. Die Kampferfahrung aus acht Jahren Krieg gegen die Volksrepubliken des Donbass kommt hinzu.

Diese hochmoderne, gut ausgebildete, vom gesamten Westen mit Waffen, Geld, Geheimdienstinformation und einer beispiellosen Propagandmaschine unterstützt Armee ist geschlagen, aufgerieben, vernichtet (auch wenn es noch Truppenteile gibt, die weiterkämpfen). Ihre Soldaten ergeben sich oder desertieren massenweise. Die kampferfahrenen ukrainischen Truppen sind mittlerweile alle entweder getötet, verwundet oder in Gefangenschaft der Russen oder der Donbas-Republiken (von ca. 20.000 Kriegsgefangenen ist die Rede). Der Nachschub an Kanonenfutter, den das Selenskij-Regime jetzt noch in den Donbas wirft, besteht aus untrainierten, unerfahrenen Reservisten und Mitgliedern der Territorialverteidigung.

Jede normale kriegführende Regierung müsste in dieser ausweglosen Situation die Kapitulation, mindestens aber sofortige Verhandlung anbieten. Nicht so das Kiewer Regime. Warum? Weil es ein Stellvertreterkrieg ist, in dem explizit NICHT die pro-forma Regierung in Kiew die Entscheidung trifft.

Und die westlichen Hauptkriegstreiber machen deutlich, dass für sie der Krieg bis zum letzten Ukrainer weiterzugehen hat. „Die Ukrainer sind bereit, für Europa zu sterben!“ (Ursula von der Leyen); „Verhandlungsfrieden führt zu Manipulation der internationalen Beziehungen und des Welthandels durch Putin!“ (Boris Johnson).

Gleichzeitig wird dem Publikum gegenüber das Märchen von der armen kleinen Ukraine erzählt, die grundlos vom großen bösen Nachbarn überfallen wurde und die nun – schon aus purer Menschlichkeit – jede Hilfe verdient.

Verschwörungstheorien? Russische Propaganda?

Wenn ja, dann ist die New York Times jetzt auch vom Russen unterwandert, denn dort erscheint ein Artikel, in dem zum ersten Mal zugegeben wird, dass nicht nur die USA, sondern gleich mehrere westliche Länder ihre Geheimdienste dort haben und von Kiew aus den Krieg ihrer Stellvertreterarmee dirigieren.

Dass ausgerechnet der russophobe Zwergstaat Litauen bei der nachrichtendienstlichen Koordination des Krieges mitmischt, mag erklären, dass dieser Staat bei den antirussische Provokationen so voran prescht, wie er es in der Kaliningrad-Frage derzeit tut.

(https://archive.ph/2022.06.26-164123/https://www.nytimes.com/2022/06/25/us/politics/commandos-russia-ukraine.html)

Bürgerpresse jubelt: „Linke“ jetzt im Arsch von Staat und Kapital angekommen!

Die „Chance“, die dieser Partei jetzt jovial eingeräumt wird, ist die aufs bedingungslose Mitmachen bei der sachgerechten Verwaltung des Kapitalstandortes.

DAFÜR hat die SPD 2.0 auf ihrem Parteitag so konsequent alle noch entfernt kapitalismuskritischen Positionen wegamputiert, dass sie auch aus Sicht der NATO-Blätter und Advokaten der Staatsräson wie dem „Spiegel“ eine Chance verdient haben