Volksverräter unter uns!

Das Ostfront-Magazin von der Elbe hat beim völkischen Beobachten Verdächtiges entdeckt: es tummeln sich immer noch Volksverräter unter uns, die sich der Feindbegünstigung schuldig machen!

Da können diese „Linken“ noch so eifrig jeder falschen Meinung abschwören und noch so laut einstimmen in den anschwellenden Bocksgesang der imperialistischen Kriegsmusik – sie sind und bleiben unzuverlässige Volksgenossen, die wie genauestens im Auge behalten müssen.

Geschichten die das Leben schrieb: Das verschwundene Ladekabel und Sex im Alter

Die Frau so (in Schubladen herumwühlend): „Hast du mein Ladekabel genommen?“

Ich (unschuldig wie immer): “Nee. Wie kommst du denn da drauf?”

Die Frau (kennt mich): “Haha. Das machst du doch ständig.”
Da ich die Möglichkeit nicht ausschließen will und kann, dass unter Umständen winzige Außerirdische nachts ihr Ladekabel in meiner Tasche haben verschwinden lassen – was schon mal vorgekommen ist – stehe ich auf und helfe ihr suchen.

Es stellt sich heraus, dass das Ladekabel ordnungsgemäß in der dafür vorgesehenen Schublade liegt, allerdings UNTER einem anderen Ladegerät. Von jeder Schuldzuweisungsmöglichkeit befreit, reiche ich meiner Liebsten das benötigte Objekt. Sie muss lachen und merkt an: “Ja, aber du HÄTTEST es gut gewesen sein können!”

Mir fällt darauf nichts ein als “Ich könnte DIR mal wieder MEIN Ladekabel reinstecken..” und gebe ihr ein Küßchen. Jetzt müssen wir beide lachen.

“Tja”, ergänze ich, “zu mehr als zotigen Anspielungen reicht`s halt nicht mehr in unserem Alter…”

Die Frau so, unentmutigt: “Ja wieso, immerhin!”

So ist er, der Russe: er betreibt „AGRESSION“!

War’s nicht Joseph Goebbels, von dem der Spruch mit der Lüge stammt, die man nur oft genug wiederholen muss, damit eine Mehrheit sie glaubt

Der wusste jedenfalls auch, dass dem russischen Menschenschlag nichts Gutes innewohnt, und dass man diesen asiatischen Steppenbewohnerhorden nur mit robuster Härte und waffengewaltiger Abschreckung beikommen kann.

Die demokratischen Nachfolger des Reichspropagandaministers delirieren sich prophylaktisch schon mal – stellvertretend für die ukrainischen Marionetten des wertewestlichen Imperialismus – in die Opferrolle einer „Aggression“ hinein, die dann aber ganz sicher und auf jeden Fall Vergeltung nicht nur nötig, sondern unvermeidlich werden läßt.

So geht Kriegshetze – und ganz vorne immer mit dabei: die sogenannte „Linke“

Anerkennung der Volksrepubliken des Donbas

Первые впечатления:

Anerkennung der Volksrepubliken durch Russland unterschrieben.

Dass Russland diesen Schritt macht, gibt Auskunft darüber, dass es dem kollektiven Westen nicht mehr zutraut, irgendeine konstruktive Rolle in der Sache zu spielen.

Russland erkennt nicht nur die Donbass-Republiken an, sondern vor allem die Unfähigkeit (besser: den Unwillen) seiner „westlichen Partner“, auf die ukrainische NATO-Beute zu verzichten. Ebenso die Unfähigkeit der EU-Imperialisten, aus dem Schatten ihrer US-Herren herauszutreten und die Vasallenrollen abzustreifen.

Die nun folgende neue Sanktionsrunde gegen Russland, womöglich inklusive Nicht-Inbetriebnahme von NordStream 2, wird für die westeuropäische Bevölkerung – in Geiselhaft genommen von ihren transatlantischen, US-hörigen Eliten – vor allem eins bedeuten: das Leben wird sauteuer werden, noch teurer als ohnehin schon, und die russophobe Kriegshetze von Medien und Politikern wird völlig ungebremst hysterische Dimensionen annehmen.

Die Bevölkerung des Donbass kann man allerdings nur beglückwünschen: endlich Aussicht auf Ruhe vor dem Terror des Kiewer Regimes und seiner faschistischen Söldnertruppen und mit Russlands Hilfe Aussicht auf den dringend nötigen ungestörten Wiederaufbau des öffentlichen und ökonomischen Lebens dort.

Die westlichen Leitmedien schäumen und heulen jedenfalls schon recht „stürmerisch“ vor Wut.

Russisches Skandalholz bedroht unsere Freiheit

Der Russe!! Ist er überhaupt noch Mensch oder schon irgendwas darunter? Jeden Tag legt er noch eine Schippe drauf!

Jetzt hat das Hamburger Fachblatt für Forstwirtschaft herausgefunden, dass Putin nicht nur in der Ukraine zündelt, sondern auch in der Taiga: dort wächst bekanntlich das berühmt-berüchtigte russische Skandalholz (wer erinnert sich nicht an die zahllosen Sex-Skandale der – ähem – „strammen Stämme“ der sibirischen Tannen?!), das der Schurke im Kreml an (leider deutsche) Geschäftemacher im Ausland verschachert.

Zum Glück haben die soliden, stets exakt informierten US-Geheimdienste alles im Blick und werden ihrem Präsidenten demnächst ein Memo übergeben, in dem der genaue Zeitpunkt genannt wird, an dem Putin im Hundeschlitten nach Tomsk fährt, um dort persönlich Feuer zu legen. Die Weltpresse, also der „Spiegel“, wird Sie auf dem Laufenden halten!

Das Flaggschiff des BRD-Staatssenders im Full-Propaganda-Modus, kurz vor Schlachtenbeginn

„In Donezk und Lugansk regiert die Angst“: nicht etwa, weil die Ukrops die Gebiete permanent beschiessen und bombardieren und das Kiewer Regime offensichtlich genügend Rückendeckung aus Washington und Brüssel verspürt, um einen Rückeroberungsversuch der Volksrepubliken zu starten – nein, „die Bevölkerung“ lebt in Angst und Schrecken, weil dort „die Separatisten“ eine reine Willkür- und Folterherrschaft errichtet haben, die den geneigten Tagesschaukonsumenten sofort an SED, Stalin und kommunistische Unrechtsstaaten denken läßt.

Jedenfalls genug Menschenrechtsverstöße, um JEDEN Krieg zu deren Beendigung für NATO-gehirngewaschene Westbürger nicht nur plausibel, sondern dringend geboten erscheinen läßt. Kriege für „Menschenrechte“ und gegen schlimme Folterherrschaft sind ja sozusagen eine NATO-Spezialität.

Ist was dran an den Vorwürfen willkürlicher Verhaftungen, illegaler Einkerkerung und Folterungen in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk? Die „Tagesschau“ selber gibt zu Protokoll, das „aus den Separatistengebieten im ukrainischen Donbass kaum Nachrichten (dringen)“ – außer diese detaillierten Informationen an die „Tagesschau“ natürlich, die zwar wohl schon ein paar Jahre alt sind, aber gerade jetzt erst recht veröffentlicht gehören – schließlich muß die Bevölkerung der NATO-Staaten in Kriegsstimmung versetzt werden.

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/donbass-folter-gefangenschaft-101.html

Geschichten aus dem Pflegeheim: Sterben II

Als ich morgens um 7:30 Uhr zur Arbeit erscheine, rollt mir im Gang auf dem Wohnbereich Herr T. entgegen, einer der auffälligsten und profiliertesten Bewohner der Einrichtung. Er ist nicht nur im Bewohner-Beirat und ein unermüdlicher Kämpfer für die Interessen der Bewohner (und seines eigenen an gutem Essen), sondern ein ausgesprochen artikulationsfähiger Mann, der kein Batt vor den Mund zu nehmen pflegt und mit seinem teilweise ätzenden, aber nie bösartigen Frozzeleien Mitbewohner und Mitarbeiter regelmäßig zum Lachen bringt.

In meinem Comicprojekt vom vorletzten Jahr sorgte er fast im Alleingang für den Fortgang des Storyboards und der Dialoge unter den zu Superhelden mutierten Bewohnern, denen der Comic („Superhelden mit Rollator“) ein Denkmal setzt. Er selbst wählte für sich die Superhelden-Identität des „Gewaltigen T.-Man“, eine Pflegeheim-Ausgabe des grünen Giganten HULK, der mit allen Ungerechtigkeiten und Mängeln in der Einrichtung aufräumt.

Herr T. ist seit einigen Wochen (wenn nicht Monaten) nicht mehr so präsent und wahrnehmbar wie zuvor; selbst im „Frühschoppen“, zu dessen „Präsidenten“ wir ihn ernannt haben, tauchte er beim letzten Mal nur mit Verspätung und ungewohnt diskussionsunlustig auf. Heute ist er zwar frisch geduscht, wirkt aber blass und aufgedunsen. Außerdem ist er nur im T-Shirt über der Trainingshose unterwegs, auch seine Brille fehlt. Ich frage ihn, was los ist und wo seine Brille ist. Seine Antwort ist ein längerer Satz, den ich kaum verstehen kann, weil seine Stimme sehr verwaschen klingt. Ich entnehme ihm aber die Information, dass er seine Brille „verlegt hat“.

Wir verabschieden uns fürs Erste und Herr T. rollt weiter Richtung Speisesaal. Zwei Stunden später – ich kümmere mich gerade um die größtenteils demente Klientel der „Tagesgruppe“ – erscheint plötzlich die Wohnbereichsleiterin: „Du, der Herr T. ist gerade gestorben!“. Herr T. ist nach dem Frühstück in sein Zimmer zurückgekehrt, ließ sich von einem Pfleger ins Bett helfen (Herr T. ist ein großer, massiger 150-KG-Mann) und zudecken. Er sagte „Ich bin müde, ich will noch ein bißchen schlafen…“. Dann rang er plötzlich nach Luft, verdrehte die Augen und starb.

Ganz überraschend kommt sein Tod nicht, denn er hatte erhebliche gesundheitliche Beschwerden; angefangen bei seiner schweren Diabetes bis zu Wassereinlagerungen am ganzen Körper und einiges mehr. Typisch für Herrn T., bestimmte er per Patientenverfügung und klarer Ansage an alle, die es angeht, dass er keine Reanimation, keine lebensverlängernden Maßnahmen und keine Krankenhausaufenthalte wünscht, wenn sein Gesundheitszustand sich gefährlich verschlechtert.

„Ich bin jetzt 80 Jahre alt geworden, mir reicht´s. Ich hab vom Leben nichts mehr zu erwarten“, konstatierte er mir gegenüber vor einiger Zeit.

Herr T. und ich hatten eine spezielle Verbindung, die sich in der Hauptsache aus unserem gegenseitigen Verständnis für den Humor des anderen speiste. Außerdem noch aus einer Art gegenseitigem Respekt für unsere völlig unterschiedlichen, aber offen(siv) vertretenen Ansichten über Gott und die Welt – obwohl er mich unter verschärftem Kommunismusverdacht hatte und gerne über politische Themen stritt. Zusätzlich verband uns die Liebe zum Fußball. Kurzum: Herr T. war einer der paar Personen im Heim, die aus der Menge herausragen und durch Auftreten, Wortmeldungen und ihre ganze Art so etwas wie das Salz in der Suppe in der Bewohnerschaft sind.

Die „Abschiedsritual“ genannte Zusammenkunft von Angehörigen, Mitbewohnern und Pflegekräften an seinem Totenbett ist voll wie noch keine bisher. Obwohl die beiden Söhne von Herrn T. nicht dabei sind (einer wohnt zu weit weg, der andere hatte sich kurz zuvor noch einmal von ihm verabschiedet), sind viele Bewohner und reichlich Kollegen gekommen. Ich halte mich mehr oder weniger an den für solche Gelegenheiten vorgegebenen Ablauf und dessen Wording, improvisiere aber diesmal mehr als sonst, weil es nun mal Herr T. Ist, der hier tot vor uns liegt. Ich erzähle ein bißchen über meine Erlebnisse mit ihm, auch von den anderen hat fast jeder etwas beizutragen. Ein spanischer Mitbewohner, seit einem Schlaganfall nicht mehr des Sprechens mächtig, bricht immer wieder in Tränen aus und erinnert sich und uns mit Gesten daran, dass Herr T. – obwohl selber im Rollstuhl – ihm immer geholfen habe, ihn geschoben habe, Fahrstuhltüren aufgehalten habe usw. Man spürt, wie sehr er Herrn T. mochte.

Nach einem sehr schönen Gedicht und einem alten gälischen Segen („Der Friede der Wellen des Meeres sei sein, Der Friede des Fließens der Lüfte sei sein, Der Friede der ruhigen Erde sei sein…“ usw.) muss ich – immerhin befinden wir uns in einer diakonischen Einrichtung – auch das Vaterunser vorlesen. Bis auf mich können es sowieso alle auswendig und sprechen es mit. Das gemeinsame Rezitieren verbindet die Anwesenden (und den Toten, möchte ich hoffen) und ich habe das Gefühl, dass es auch ein Auszug aus der Bhagavadgita, dem Talmud oder Quran, oder ein anderer poetischer Text hätte sein können – entscheidend ist, dass durch solche Texte und die rituelle Verlesung der Sinn der Anwesenden zur Ruhe kommt und sich dem Unbekannten zuwendet, das der Tod für jeden ist.

Herr T. bzw. sein Körper liegt da, als ob er jeden Moment die Augen aufschlagen und mit charakteristischer Kurzangebundenheit die Leute im Zimmer anknurren könnte: „Was soll denn der Auflauf hier? Raus aus meinem Zimmer!!“ Tut er aber nicht, er ist bereits unterwegs in die nächste Dimension und auch ich nehme innerlich Abschied von einem Heimbewohner, der mir ein bißchen mehr als andere ans Herz gewachsen ist.

Schlauchfuchs Biden gegen irren Kreml-Diktator

Bin ein bißchen enttäuscht vom Russen. Keine Invasion, stattdessen lauwarmer Truppenteilrückzug. Das kann Putin besser!

Aber, klar: Wenn unser Friedens-Olaf in Moskau Zar Putin die Leviten liest, kneift der Gottseibeiuns im Kreml natürlich, die Memme.

Nur gut, dass unsere freien Medien immer super auf dem Laufenden sind; nach der absolut zuverlässigen Kriegsankündigung für heute – die der fiese Iwan aus iwanesischer Bosheit einfach ignoriert hat! – wissen führende Qualitätsmedien sofort, dass wir den Russen diesmal voll reingelegt haben.

Leider nicht unser Friedenskanzler Olaf, sondern der Oberchef der ganzen Freiheit, der US-Präsident. Ja, genau der! Der ist nämlich garnicht dement und kann keinen geraden Satz lesen, wenn die Schrift auf seinem Teleprompter nicht mindestens in 72pt da steht – nein, der ist voll der schlaue Fuchs, der den Putin auf Augenhöhe ausgekontert hat.

Und das, obwohl der irre Diktator im Kreml, der natürlich leider auch jetzt noch “angreifen oder andere verrückte Dinge tun” kann, sich selber – haha – für einen gewieften Taktiker hält.

DIESMAL haben wir’s ihm aber sowas von gezeigt – das tut unserem gebeutelten westlichen Freiheits-Ego so richtig gut!

Diese wertewestliche Überlegenheit über Diktatoren, Autokraten und andere Feinde unserer regelbasierten Ordnung steht einerseits ohnehin fest, andrerseits darf, kann und muss man – sich selbst vor allem – immer mal wieder daran erinnern: und das ist dann auch die edelste Aufgabe der freien Presse des freien Westens und der großartigen Freiheit, die die freie NATO so einzigartig wirkungsvoll garantiert.