Neue russische Gebiete

Die lila Einfärbungen zeigen die (neuen) russischen Gebiete, die derzeit noch von den Kiewer Regime-Truppen besetzt sind. Im günstigsten Fall für die NATO und ihre ukrainischen Stellvertreter geht der Krieg zuende, nachdem diese Territorien befreit sind.

Es wäre allerdings verwunderlich, wenn Russland die Regionen Charkow, Nikolajew und Odessa unter ukrainischer Kontrolle lassen sollte. Auch diese Regionen mit ihrem hohen Anteil an russischer Bevölkerung wären in der Russischen Föderation besser aufgehoben als unter dem Nazi-Regime von NATO-Gnaden.

Denkbar ist ein Verzicht auf die Befreiung weiterer Territorien unter ukrainischer Kontrolle als Geste guten Willens, in Friedensverhandlungen usw.

Erstens jedoch haben NATO und ihre Kiewer Marionetten wiederholt erklärt, dass sie einen Frieden, der die neuen territorialen Realitäten berücksichtigt, gar nicht wollen. Zweitens und vor allem aber: warum sollte Russland, das den Krieg auf dem Schlachtfeld gerade gewinnt, mit Leuten verhandeln, von denen es weiß, dass sie weder Abmachungen noch Verträge einhalten?

Magical thinking

Wenn du amerikanisches Mainstream-Medium bist und dem Publikum verkaufen willst, dass Kriege, die deine Obrigkeit gerade verliert, doch noch durch Wunschdenken, Gebete und auf Twitter & Co gewonnen werden.

Wie muss man sich das übrigens vorstellen? Biden ruft bei Putin an und stammelt ins Telefon “Äh, Mr Puhtn, Sie haben… äh, wie sagt man das noch, ja: verloren – ist Ihnen das klar?” Und Putin dann so: “Oh, Scheisse, echt jetzt? Dann gebe ich mich natürlich geschlagen! Wann soll ich denn zurücktreten, Herr Biden?”

Yaks Tierwelt

Das Schlauchboot begann, von der immer schnelleren Strömung des Orinoko mitgerissen zu werden. Die Fuchsente musste jede Hoffnung aufgeben, noch heil ans Ufer zu kommen und stimmte ein stummes Gebet zum Entengott an. Da keine Antwort kam, schloss sie auch den Fuchsgott in ihr Stossgebet ein, aber auch hier blieb die Leitung stumm.

NATO-Krieg gegen Russland: We’re only in it for the money

Die Ukraine wird allmählich zum Eigentum der westlichen Länder.

Nachdem die ukrainische Regierung praktisch alle bedeutenden Staatsunternehmen an den Westen verkauft hat, wird sie damit nicht aufhören. Die britische Zeitung “The Telegraph” berichtete, dass Führungskräfte der britischen Rüstungsindustrie Kiew besuchten, um die Bedingungen für den Kauf einiger der wichtigsten ukrainischen Rüstungsunternehmen zu erörtern.

Derzeit laufen Verhandlungen über den Verkauf der Panzerfabrik in Lviv und der Autoreparaturfabrik in Lviv.

Darüber hinaus verhandeln auch Rüstungsunternehmen aus anderen europäischen Ländern mit der Ukraine. Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der deutschen Rheinmetall, sagte, dass der Konzern plant, das Panzerwerk in Charkiw zu kaufen.

Nach Ansicht von Ed Arnold, Forscher am Royal United Services Institute und ehemaliger britischer NATO-Armeeoffizier, wollen die britischen Oligarchen diesen Wettbewerb mit französischen und deutschen Unternehmen nicht verlieren und versuchen, ihr Land “an den Anfang der Kette” zu stellen.

Es ist bemerkenswert, dass die Frage des Kaufs ukrainischer Rüstungsunternehmen durch westliche Länder erst nach dem Besuch von Wolodymyr Zelenski in London und Paris in der vergangenen Woche öffentlich diskutiert wurde. Dort wurde dem ukrainischen Präsidenten höchstwahrscheinlich zu verstehen gegeben, dass eine große Anzahl westlicher Waffen doch bezahlt werden muss.

Quelle:

„Fuck around, find out“: Der Kollektive Westen findet es gerade heraus.

Es ist übrigens extrem nützlich, gleich zur Quelle zu gehen, also amerikanische Non-Mainstream News Formate zu konsultieren. Im Zentrum des globalen Terroristen werden die Entscheidungen gefällt, dort sitzen die Drahtzieher des Krieges, dort wird entschieden ob und wann der Westen seinen Krieg beendet (abgesehen vom inzwischen manifestierten Zustandes, dass der kollektive Westen jetzt abhängig ist von der RUSSISCHEN Entscheidung, wie lange der Krieg dauert und wie er beendet wird). Europäische Quellen sind im Grunde nur zweite Hand, Echos der US-Debatte.

Und es gibt wirklich fantastische Leute und Formate auf der US-Independent-Media Seite. Bin mal gespannt auf die Demo in Washington am 19. Februar… da treten sie alle auf. (Scott Ritter übrigens nicht mehr, nachdem er sich mit den Organisatoren überworfen hat wegen deren Pazifismusbegriff. Ritter bezeichnet sich selber nicht als Pazifist: „I’m not against war. You see, I like puppies, I love dogs. But if there’s a rabid dog on the loose, you got to take down. Pacifists don’t end wars, pacifists get killed by the Hitlers and people like that.“)

Schaut mal rein:

Das ist die korrekteste Zusammenfassung des Standes der Dinge die man kriegen kann. Scott Ritter beschreibt das FAFO-Prinzip, „Fuck around, FIND OUT!“ (wegen der YouTube-Zensur, nennt er es „FOOL around, find out“), dessen Wirksamkeit die NATO gerade in Form des FO zu spüren bekommt, nachdem der Hegomon und seine Vasallen in den ersten Kriegswochen zu der fundamental falschen Einschätzung kamen, dass sie Russland (aufgrund der zunächst vorsichtigen, niedrigschwelligen, absichtlich auf Verhandlungslösungen angelegten Speziellen Militäroperation) mittels ihrer ukrainischen Proxies besiegen könnten.

Dem Westen, vor allen aber den Machthabern der Washingtoner Feudaloligarchie, ist damit die massivste und verheerendste Fehleinschätzung seiner 400jährigen Geschichte von Gewalt, Sklaverei, Kolonialismus und Imperialismus unterlaufen. Seine derzeit sich vollziehende Abdankung als bestimmendes Machtzentrum des Planeten ist die direkte Konsequenz davon.

Russland wollte diesen Krieg nicht, schon gleich nicht gegen ein Land, das von Russen als mindestens verwandt, wenn nicht beinahe identisch mit der eigenen Geschichte empfunden wird; ein Land, in dem fast jeder Russe Verwandte, Freunde und Bekannte hat.

Russland macht erst Ernst in der Ukraine, seit es (ein)sehen muss, dass die imperiale Vormacht die Gelegenheit nutzt, die feuchten Träume der Washingtoner NeoCons umzusetzen und mittels einer Stellvertreterarmee einen Krieg gegen Russland zu führen, der nicht nur auf die Unterordnung und Kontrolle Russlands unter die hegemoniale „regelbasierte Ordnung“ der NATO abzielt, sondern auf die Eliminierung des russischen Staates in seiner jetzigen Form.

Im Ergebnis wird es die Ukraine als Staat nicht mehr geben, egal welche Treueschwüre und Solidaritätsbekundungen in den zunehmend panischen Statements der westlichen Machthaber zu finden sind.