Aus der Reihe „Lieblingsklappentexte politökonomischer Fachschriften“

“Die Absurdität des Systems, der Grund seiner Schädlichkeit für die Masse seiner Insassen, liegt nicht darin, dass Arbeit nicht stattfindet, wenn sie nicht rentabel ist, sondern dass sie stattfindet, weil es um Rentabilität geht. Seine soziale Gemeinheit beginnt nicht damit, dass die Leute, die Arbeit brauchen, oft keine finden; sie besteht darin, dass sie eine bezahlte Arbeit brauchen. Dass sie dann noch nicht einmal sicher sein können, eine zu finden, folgt daraus von ganz allein.”

http://www.gegenstandpunkt.com/vlg/arb-reich/arb-reich_x.html

“Marktwirtschaft” gibt es nur als Ausbeutungsverhältnis.

“Die gesellschaftlich hervorgebrachte Produktivkraft der Arbeit, die die Reichweite jedes individuellen Arbeitsvermögens weit überschreitet, gelangt gleichwohl allein als Privatbesitz eines Unternehmens zur Anwendung, als Instrument eines Privateigentums, dessen Besitzer fremde Arbeit einsetzt, als wäre sie die eigene.

Das ist der bleibende Grund dafür, dass an der Arbeit, die in der Marktwirtschaft verrichtet wird, gleich gar nichts anderes zählt, als dass sie verkäufliche Ware, geldwertes Eigentum schafft. Kurz gesagt: ‘Marktwirtschaft’ gibt es nur als Ausbeutungsverhältnis.”