Ihr wollt nichts davon wissen

(Aber hinterher in der Nase bohren und dumm aus der Wäsche gucken…)

Tja, liebe deutsche Mitbürger. Das ist, was geplant wird. Von eurer Regierung.

Ihr wollt davon lieber nichts wissen und versucht, euer Leben in den ungemütlicher werdenden Umständen irgendwie einzurichten. OHNE allzu viel von dem mitzubekommen, was eure Obrigkeit nicht nur vorhat, sondern bereits betreibt (zur Zeit noch durch den ukrainischen Stellvertreter).

Ihr streitet es lieber rundweg ab. An allem sei ja wohl der Russe schuld, DER hätte schließlich…. und dann leiert ihr das herunter, was man euch seit mindestens zehn Jahren so über diese Geschichte erzählt.

Ist ja auch alles nicht so einfach: wenn man die Parallelen der jetzigen Kriegsvorbereitung mit der vom letzten Mal (ihr erinnert euch: das ging damals gründlich in die Hose) erwähnt, wollt ja nicht nur ihr lieber nichts davon hören. Vor allem die heutigen Kriegsplaner mögen solche Vergleiche gar nicht und schicken auch schon mal den Staatsanwalt, um sowas für vorwitzige Bürger SO teuer zu machen, dass diese sich keinen Widerspruch mehr leisten können.

Ihr glaubt lieber weiter, was euch Regierung, Zeitungen und der Fernseher erzählen und hofft, dass schon alles nicht so schlimm kommen wird.

Und wenn’s dann GENAU so schlimm gekommen ist wie wir paar Spinner euch vorhergesagt haben, sitzt ihr wieder kollektiv da, bohrt euch ratlos in der Nase und fragt euch, wie DAS nun wieder passieren konnte und dass DAS ja nun wirklich keiner ahnen konnte.

Und ihr werdet selbst dann noch glauben, dass an all dem aber natürlich (und schon wieder mal!) der Russe schuld ist.

Wir hören trotzdem nicht auf, es euch ungefragt zu sagen:

DIE PLANEN DEN KRIEG GEGEN RUSSLAND.

Und wer Kriege PLANT, will sie FÜHREN. DARUM sollt ihr kriegstüchtig sein, oder was glaubt ihr? Wegen „Putin“? Dann hätte ich euch eine Brücke zu verkaufen – jemand interessiert?

Bestrafung der europäischen Eliten durch gezielte Oreshnik- (und eventuell Nuklear-)Schläge

Sergej Karaganow ist ein russischer Politikwissenschaftler, Historiker und außenpolitischer Strategieberater. Er wurde 1952 in Moskau geboren und zählt seit den 1990er-Jahren zu den einflussreichsten außen- und sicherheitspolitischen Denkern Russlands.

Er war in Glenn Diesen‘s Podcast zu Gast und hat mal wieder seine ziemlich drastischen Vorschläge zum Umgang mit den europäischen Kriegstreibern erläutert:

Karaganow:
Mein Rat an meine Regierung lautet an dieser Stelle, dass wir diesen Krieg beenden sollten, zumindest in Europa, indem wir die Eskalationsleiter hinaufsteigen:

Zunächst sollten wir mit konventionellen Waffen bestimmte symbolische oder logistische Punkte auf europäischem Boden angreifen. Wir brauchen keinen Zentimeter von Europa, wie Sie sicher verstehen werden. Und wenn sie sich dann nicht beugen, sollten wir mit entsprechenden Nuklearschlägen nachsetzen, wobei wir natürlich eine Art Ultimatum stellen.

Sollten sie sich nicht beugen, nun, dann sollten einige Länder Europas untergehen – das ist mein Vorschlag. Obwohl ich zu Gott bete – und ich bin gläubig –, dass dies nicht geschehen möge, glaube ich, dass diese Leute den Verstand verloren haben, ihren Sinn für Geschichte verloren haben. Diese Eliten tragen die volle Verantwortung, und sie sollten bestraft werden. Deshalb schlage ich neben vielen anderen Dingen vor, dass sich unsere militärische Nukleardoktrin nicht nur auf die Abschreckung von Angriffen gegen Russland selbst konzentrieren sollte, sondern auch auf die Bestrafung der europäischen Eliten, unter anderem mit Spezialmunition, die ihre Bunker zerstören würde. Die ersten Schläge sollten dort hingehen.

Die europäischen Eliten, die sinnlos und verantwortlich sind, sollten als Erste leiden – nicht die europäischen Völker. Aber wir diskutieren dieses Thema, und früher oder später wird diese Debatte in den Vordergrund rücken.

Diesen:
Ich erinnere mich, dass Sie diese Argumente schon vor einiger Zeit vorgebracht haben, aber haben Sie das Gefühl, dass sich die Stimmung im Kreml jetzt mehr in Richtung Ihrer Argumente verschiebt, oder hat sich daran nicht viel geändert?

Karaganow:
Ich bin nicht hier, um über die Stimmung im Kreml zu sprechen. Als ich vor drei Jahren begann, diese Idee auf den Tisch zu bringen, war ich die stolze Stimme einer Minderheit, und jetzt bin ich eine Stimme der überwältigenden Mehrheit – sowohl im Militär, in politischen Kreisen als auch in der Gesellschaft.

Aber noch einmal: Ich fordere keine massiven Nuklearschläge, da ich weiß, dass diese alles zerstören würden. Das Problem ist, dass wir diesen Krieg beenden müssen, zumindest in Europa. Wie ich bereits sagte, breitet sich der Krieg bereits aus. Er erfasst Südasien und Südwestasien, und dann wird er sich weiter ausbreiten, denn der Angriff auf den Iran war vorhersehbar.

Quelle: https://youtu.be/2Gd5jdl36cg?is=4Oc_BhyldxvSCfh8

Neue politische Realitäten in der Welt

Eine interessante Zeit, in der das Alte nicht mehr herrschen kann und das Neue schon geboren ist, sich aber noch nicht etabliert hat und gegen den erbitterten Widerstand und die tödliche Feindschaft des Alten zu kämpfen hat. Obwohl die Entwicklung unumkehrbar ist, ist der Ausgang ungewiß, da zwei Optionen möglich sind: eine multipolare Welt, in der der alte Westen seinen Platz finden muss – oder nukleare Vernichtung.

Glenn Diesen über Zeiten des Umbruchs, „wie sie nur alle hundert Jahre passieren“ (Xi Jinping):

Die multipolare Welt ist bereits Realität, auch wenn der Unwille, sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen, Konflikte in der ganzen Welt schürt.

Ein zentrales Problem des Westens ist der Mangel an politischer Vorstellungskraft, um die neuen politischen Realitäten in der Welt zu bewältigen. Zum ersten Mal seit Jahrhunderten wird der Westen nicht mehr in der Lage sein, die Welt zu führen. Dies ist eine verheerende Herausforderung für westliche Führer, die nach dem Kalten Krieg glaubten, dies sei das „Ende der Geschichte“, in der sich die Welt unter der liberalen Demokratie und der Führung des kollektiven Westens auf ewig vereinen würde.

Es sollte uns beunruhigen, dass keiner unserer führenden Politiker sich die Rolle des Westens in einer multipolaren Welt vorstellen kann oder will, in der nicht-westliche Machtzentren ein gleichberechtigtes Mitspracherecht haben sollten.

(…)

Was wird der Westen tun? Sich den neuen Realitäten anpassen und die Möglichkeiten der neuen internationalen Machtverteilung erkunden oder sich weiter in die Bunkermentalität zurückziehen und daran glauben, dass die glorreiche Vergangenheit in einem großen finalen Showdown wiederhergestellt werden kann?“

Quelle: https://open.substack.com/pub/glenndiesen/p/the-end-of-hegemony-and-emergence