Everywhere is war

„Until the philosophy which hold one race superior
And another inferior
Is finally and permanently
Discredited and abandoned
Everywhere is war

That until there no longer
first class and second class citizens of any nation
Until the colour of a man′s skin
is of no more significance than the colour of his eyes
Me say war“

Bob Marley: War

Parkspaziergang I: Schönes Wetter heute

Schönes Wetter heute. Ich glaube ich drehe noch eine Runde im Park mit dem Hund.

Die Parkrunde mit dem Hund war ein wenig eigenartig. Alles schien irreal, wie im Traum. Spaziergänger wirkten konsterniert und wie von Sinnen, Autofahrer verloren die Kontrolle über ihre Fahrzeuge.  

Grund waren gigantischen Erscheinungen am Himmel, eine Art Luftschiffe, die wie schwebende Städte wirkten. Offensichtlich waren Aliens gekommen, um sich den dritten Planeten in der Endphase seiner Selbstzerlegung genauer anzuschauen. All dies bewog mich, den Spaziergang zu beenden und zu Hause so zu tun, als wäre die Welt in Ordnung und wie immer.

Zen Story: The Gates Of Paradise

A soldier named Nobushige came to Hakuin, and asked: “Is there really a paradise and a hell?”

“Who are you?” inquired Hakuin.

“I am a samurai,” the warrior replied.

“You, a soldier!” exclaimed Hakuin.

“What kind of ruler would have you as his guard? Your face looks like that of a beggar.”

Nobushige became so angry that he began to draw his sword, but Hakuin continued:

“So you have a sword! Your weapon is probably much too dull to cut off my head.”

As Nobushige drew his sword Hakuin remarked: “Here open the gates of hell!”

At these words the samurai, perceiving the master’s discipline, sheathed his sword and bowed.

“Here open the gates of paradise,” said Hakuin.

Fische an Land

Zum Ausklang eines Tages gewähren die Liebste und ich uns gelegentlich ein Glas Rotwein. Vielleicht auch zwei oder drei.

Beim Verkosten eines edlen Tropfens aus der Heimat Stalins lassen wir den Tag Revue passieren und betrachten die Weltläufte, wie sie sich uns in diesen makabren Zeiten darbieten.

Stets kommen wir zum selben Schluss: diese Welt gleicht einem Fisch an Land, den wir nur retten können, wenn wir ihn umgehend wieder ins Wasser werfen. Am besten in das Wasser, das aus Trauben gewonnen wird.

Ja, deine Liebe ist süßer als Wein…

„Wie schön ist deine Liebe, / meine Schwester Braut; wie viel süßer ist deine Liebe als Wein, / der Duft deiner Salben köstlicher als alle Balsamdüfte. Von deinen Lippen, Braut, tropft Honig; / Milch und Honig ist unter deiner Zunge. Der Duft deiner Kleider ist wie des Libanon Duft.“

Das Hohelied Salomons, Kapitel 4

https://youtu.be/qCEtvJWNrgI?si=3Xsknx32hLn19u2D