Westmedien schäumen: China hat schon wieder alles richtig gemacht

Sauber!

Wenn die Westmedien so schäumen und über “Vernichtung von Milliarden” (nichts wird vernichtet außer der PRIVATEN Verfügung über die Geldmacht), hat China mal wieder alles richtig gemacht:

“Die Neujustierung der Beziehung zwischen Staat und privat läuft unter dem Schlagwort „allgemeiner Wohlstand“ („common prosperity“), das auf Mao Zedong zurückgeht. In Reden von Präsident Xi und den Staatsmedien gehört es derzeit zum Standardrepertoire – in einer Ansprache Mitte August verwendete Xi den Slogan gleich 15-mal.

Gemeint ist eine aggressive Umverteilung, denn China muss sich angesichts des rasant gewachsenen Wohlstandes zunehmend mit gravierender Ungleichheit auseinandersetzen. Geben sollen dabei in einem ersten Schritt offenbar vor allem die Tech-Konzerne und Superreiche, von denen es stetig mehr gibt. Viele von ihnen kamen der wenig subtilen Aufforderung nach. Allein sieben der reichsten Chinesen versprachen bisher eine Spende von über fünf Milliarden Dollar für karitative Zwecke, so das Wirtschaftsportal Bloomberg. Weitere Milliarden sollen von Konzernen kommen.”

https://orf.at/stories/3226842/

Neulich, in der Medienberichterstattung zur Bundestagswahl

SPD so: „LINKE igitt! Nicht regierungsfähig ohne Bekenntnis zu Imperialismus und Krieg! Wir wollen gar nicht mit denen!!“

GRÜNE so: „LINKE pfui! Kotau vor NATO und US-Vasallentum, sonst kein RGR – wenn überhaupt und nur als letzte Möglichkeit: lieber mit allen anderen als mit AfD oder LINKE!“

Partei „Die Linke“ (erhöhter Speichelfluss): „Ja!Ja!! Hechel hechel, wie sind bereit!! Lasst uns bitte bitte bitte mitmachen, wir tun ALLES dafür!“ (rutscht auf der eigenen Schleimspur aus, bevor sie im Rektum des Imperialismus verschwindet)

#friedenmitrusslandundchina #antiimperialismus #regierungsnotgeil

Die Militärseelsorger vom „Spiegel“ machen sich Sorgen um die Funktionstüchtigkeit des menschlichen Kanonenfutters

Haupt-Schlagzeile in “Spiegel Online” heute morgen:

Fremde Länder besetzen, Krieg führen und davon psychische Probleme kriegen – sind unsere Soldaten den anspruchsvollen Aufgaben eines modernen Imperialismus nicht gewachsen?

Dazu als Artikel-Illustration das passende (Selbst-)Bild des BRD-Menschenrechtsimperialismus: netter freundlicher, bloß zufällig uniformierter Intellektueller (Brille!) macht Pause beim Frauenrechte sichern und Brunnenbohren, um ein paar afghanische Kinder zu retten.

Dass in dieser heilen (Propaganda-)Welt überhaupt jemand, statt sich wegen überwältigender Glücksgefühle andauernd selbst(-bestätigend) auf die Schulter zu klopfen, Depressionen und andere psychische Störungen bekommt, ist ohnehin schon kaum zu verstehen.

Die kompetenten Militärseelsorger vom „Spiegel“ jedoch machen sich Sorgen um die Funktionstüchtigkeit des menschlichen Kanonenfutters, welches von ihrer Obrigkiet im Namen von Demokratie und Menschenrechte zum Kriegführen abkommandiert wird: die Leute müssen geistig stabil sein! Das geht gar nicht, dass die im Krieg oder hinterher nicht robust genug sind, für Volk und Vaterland, also für die globalen Interessen des deutschen Imperialismus, ohne Nebenwirkungen rumzumetzeln.

Das haben doch unsere Väter auch hingekriegt, auch wenn sie letztlich – wegen des Russen, der deswegen auch heutzutage wieder in Schach gehalten werden muss!! – leider nicht erfolgreich waren. Schließlich wird man für ordentliches Kriegführen bei Gelegenheit sogar zum General befördert, so wie Oberst Klein, dessen Gemetzel an 140 afghanischen Zivilisten ihn prompt die Karriereleiter hochstolpern ließ!

Westmedien: China macht schon wieder alles falsch!

Das Gejaule im Westen ist groß: China reguliert seine Entertainment-Industrie!

Die westlichen Hofschranzen der schrankenlosen Profitabilisierung jeder Lebensäußerung, der Ausbeutung noch des dümmsten menschlichen „Bedürfnisses“ für die kapitalismusübliche Geschäftemacherei, haben Schaum vor dem Mund ob solch hierzulande unbekannter Konsequenz gegen die bewusstlose Herrschaft des Geldes.

Dabei ist die Sache ganz einfach, und die chinesische Medienaufsicht nennt in Punkt 5 ihres Acht-Punkte-Programms klipp und klar des Pudels Kern: „Entertainers should not use their profession and fame to gain profit.“

Mit jeder Nachricht aus der Volksrepublik wächst mein Respekt und meine Bewunderung für den konsequenten Kurs der CCP und den Sozialismus mit chinesischer Charakteristik.

https://www.hollywoodreporter.com/news/general-news/china-ban-boy-bands-reality-talent-shows-1235008064/

Der Idealismus der Untertanen: Vermittelt werden soll ein positives Gesellschaftsbild.

„Es geht nicht darum, als einzelne Gruppe Einfluss zu nehmen. Die Stärke von »Unteilbar« beruht auf der Vielfältigkeit derjenigen, die sich dort engagieren. Einigkeit besteht darin, dass hier keine menschenverachtenden, rassistischen oder faschistischen Positionen Platz haben. Vermittelt werden soll ein positives Gesellschaftsbild. „

Die hier Interviewte ist Krankenpflegerin und aktiv im Bündnis »Gesundheit statt Profite« und in der »Berliner Krankenhausbewegung«; sie dürfte also Ahnung von den Zuständen im Gesundheitswesen haben. Ihre nicht nur in diesem Zitat deutlich werdende unverdrossene Bereitschaft, sich die Verhältnisse im durch und durch für die Interessen des Kapitals zugerichtete Gesllschaft schönzureden, ist symptomatisch für die #unteilbar-Gutmeinenden.

„Vermittelt werden soll ein positives Gesellschaftsbild“ – das hört sich an und ist Pfeifen im Walde. Und zwar nach der Melodie der Herrschenden.

Statt ein positives Gesellschaftsbild zu vermitteln, sollten die Leute sich lieber ein paar Gedanken über all den negativen Scheiss machen, mit dem sie täglich zu kämpfen haben und der ihnen das Zurechtkommenmüssen in diesen Verhältnissen so ungemütlich und schwierig macht.

https://www.jungewelt.de/artikel/409704.unteilbar-demonstration-wir-brauchen-noch-mehr-druck-von-der-stra%C3%9Fe.html

Die Kommunistische Partei Chinas – Mission und Beitrag

Ich teile dieses Dokument einfach zu gerne. Jede Zeile darin, aber gerade auch der nachstehende Auszug, zeigt, warum sämtliche Imperialisten der Welt Schaum vor dem Mund haben, wenn sie an China denken. Die Wut des niedergehenden Imperialismus ist vergleichbar nur mit derjenigen, die dieselben Mächte auf Stalins Sowjetunion hatten.

China hat allerdings im Gegensatz zur UdSSR mit ihrer zentralistischen Planung nicht nur den Sozialismus als grundlegendes politisches System des Landes errichtet und gesichert, sondern durch seinen „Sozialismus mit chinesischer Charakteristik“, durch seine sozialistische Marktwirtschaft unter Kontrolle der Kommunistischen Partei, einen beispiellosen historischen Vorgang angestoßen und zum Erfolg geführt. Und genau DAS ist es, was den Imperialismus und seine Lakaien dermaßen in Panik versetzt, dass sie JEDE Gelegenheit, jede Lüge, jeden Trick versuchen, um den BEWEIS der Überlegenheit des Sozialismus, den dieses Land erbracht hat, zu diskreditieren.

Im Bewusstsein ihrer Öffentlichkeit soll die chinesische Volksrepublik als finsteres Völkergefängnis erscheinen, beherrscht von einer machthungrigen Partei, die aus reiner Lust am Unterdrücken ihre Bürger knechtet und kontrolliert. So wollen sie dem Publikum den kommenden Krieg – denn nichts anders ist die imperialistische Ultima Ratio gegen die Fundamente Herausforderung, die China trotz all seiner Kooperationsangebote darstellt – schmackhaft machen.

„At the ceremony marking the centenary of the CPC held on July 1, 2021, General Secretary Xi Jinping declared that thanks to the continued efforts of the whole Party and the entire nation, China has realized the First Centenary Goal of building a moderately prosperous society in all respects. This means that it has put an end to absolute poverty in China, and is now marching in confident strides towards the Second Centenary Goal of building China into a great modern socialist country. This is a glorious achievement for the Chinese nation, for the Chinese people, and for the Communist Party of China.

Finishing the building of a moderately prosperous society in all respects means realizing a millennia-old dream and a century-old hope of the Chinese nation and fulfilling the solemn promise the CPC made to the people and history. In substantially reducing the world’s poverty-stricken population, China has made an outstanding contribution to human progress.

Over the past hundred years, the CPC has led the Chinese people in ending the humiliation and misery inflicted on them in the modern era. Without the CPC, there would be no new China and no national rejuvenation. This is a fact that is clear to the Chinese people based on China’s achievements in revolution, reconstruction, and reform.“

https://www.globaltimes.cn/page/202108/1232505.shtml?fbclid=IwAR2sIUML-i3lyG-b172oA2RxBws3AszPHzO_LGy4KwCpvl1cpQhn_vjQiGw

Wahlkampf in Düsseldorf-Oberkassel: Moralische Empörung ersetzt Argumente gegen Nationalisten und Faschisten

Die einschlägigen Bewerber um Bundestagsmandate haben sich am Barbarossaplatz aufgebaut und belästigen die Passanten mit plumper Anmache, Werbematerial und diversem Billig-Merch.

Der AfD-Stand ist der größte und aufwändigste, hat aber die wenigsten Besucher. Es scheint der betuchten Oberkasseler Einwohnerschaft peinlich, in der Öffentlichkeit mit den Schmuddelkindern des Politbetriebes gesehen zu werden. Man wählt sie dann, wennn man so veranlagt ist, natürlich doch – aber in der Anonymität der Wahlkabine.

Einzig eine Gruppe von sieben oder acht Schülern, Alter ca. 15 oder 16 Jahre, macht lautstark auf sich aufmerksam, indem sie mit grünen Windmühlen (ein Give-Away der benachbarten GRÜNEN) herumwedeln und irgendwelche Parolen skandieren. Sie sind alle sehr erregt, reden auf die AfD-Truppe ein und werfen den völkischen Wahlwerbern Invektive und Schlagworte aus dem moralischen Wertekanon bürgerlicher Antifaschisten an den Kopf. Kurzum, die Jugendlichen dissen die rechten Nationalisten nach Kräften, sind dabei aber kaum verständlich.

Ich schaue mir das eine Weile an und sage denn zu den Kids: “Meint ihr eigentlich, mit Windmühlen wedeln und ein bisschen rumschreien könntet ihr die AfD agitieren? Fallen euch keine ARGUMENTE ein, mit denen ihr Nationalisten und Faschisten kritisieren könnt? Davon gibt’s nämlich genug, wenn man mal die moralische Empörung beiseite legt…”
Damit mache ich mir allerdings keine Freunde unter den empörungswilligen Jungbürgern. Im Gegenteil: ein Junge mit Zahnspange blökt mich an: “Boah, du wählst wohl auch AfD!! Typisch alter weißer Cis-Mann, echt jetzt, das sind immer dieselben!”.

Beifälliges Gemurmel von seiner Peer Group ; sie ziehen gemeinsam ab in Richtung Stand der GRÜNEN, warscheinlich um dort den großartigen antifaschistischen Sieg zu feiern, den man soeben errungen hat.

Während ich noch in mich hinein grinse, kommt die AfD-Spitzenkandidatin auf mich zu um sich zu bedanken. Sie hat meine Bemerkung offensichtlich als Ausdruck von Sympathie für ihren salonfaschistischen Verein missverstanden. Ich gebe ihr  zu verstehen, dass der letzte bürgerliche Verein, den ich wählen würde, ihr Haufen ist und verabschiede mich freundlich.

Für heute, finde ich, habe ich genug Spaß gehabt mit den Wahlkämpfern.

Nachtrag

Eine weitere anekdotische Begebenheit war mit vorhin entfallen:

Nach dem Erlebnis am AfD-Stand kam ich wieder am Stand der GRÜNEN vorbei, wo mir ein älterer Grünen-Wahlkämpfer Werbezettel seines bellizistischer Vereins anbot.

Das Format dieser Faltzettel entsprach ziemlich genau den wunderbaren Aufklebern, die ich gegen eine kleine Spende von den Genossen der DKP Brandenburg erhalten hatte und von denen, wie mir aufgrund der Situation plötzlich einfiel, eine Anzahl in meiner Jackentasche ihr Dasein fristeten.

So war ich in der glücklichen Lage, dem Grünen-Mann ein Tuschgeschäft vorzuschlagen. Mit den Worten „Das ist ja schön! Da können wir Grünen-Werbung tuschen!“ zog ich die Aufkleber aus der Tasche, die begeistert von dem strahlenden Wahlkämpfer entgegen genommen wurden. Allerdings verlosch das strahlen schlagartig, als er den Text zur Kenntnis nahm.

„Ach so, DKP… Das ist ja wie früher…“ hörte ich ihn noch murmeln, ehe ich mit den aufmunternden Worten „Genau. Die sind wieder da!“ zufrieden weiter meiner Wege zog.

Nomen est omen

Wenn ich nicht in Düsseldorf wahlberechtigt wäre, sondern in der Nachbargemeinde Meerbusch, würde ich glatt auf die Idee kommen, diesem soliden Vertreter der SPD meine Stimme zu geben – nur wegen seines Namens.

Zu schön wäre es, wenn die anderen Kandidaten Namen hätten wie Ludwig Simpel (CDU), Anke Schlichtgemüt-Deppen (FDP), Franziska Hohlbirn (Grüne) oder Anton Dovnus (AfD)….

Imperialistisches Neusprech im Frontbericht der Abendnachrichten

Der Kasper hat tatsächlich eben gesagt, dass es bei seiner demnächstigen „Reise in die Region“ um „die Einhaltung grundlegender MENSCHEN- und FRAUENRECHTE“ ginge.

Frauen sind also keine Menschen?

Zuvor hat der Außenministerdarsteller andauernd von „Afghaninnen und Afghanen“ geredet, so dass ich mich schon fragte, wieso dieser genderbewusste sprechende Anzug nicht auch die diversen anderen Geschlechter erwähnt, die bestimmt auch in Afghanistan unter den Turbanen und Burkas massenhaft ihre Befreiung von der zweigeschlechtlichen Knechtschaft erhoffen.

Schon lustig, wie die demokratischen Machthaber sich in ihrem eigenen imperialistischen Neusprech verheddern.

Kapitalismus macht aus Scheisse Gold

Werbejingle vor der Tagesschau:

beworben wird „nachhaltiges Investment“ mit einer Animation im Kindermalbuchstil. Eine handgezeichnete Erde wird mit einem Ziffernblatt überlagert, das in rot 11:55 anzeigt.

Die Stimme aus dem Off erklärt uns, wenn es für die Erde schon „Fünf vor Zwölf“ sei, wäre es höchste Zeit für „nachhaltiges Investment“ usw.

Ich bin hin- und hergerissen zwischen der Bewunderung für die Fähigkeit des Kapitalismus, aus wirklich JEDER Scheisse Gold zu machen und dem Ekel vor der abgründigen Chuzpe, mit der der Imperialismus erst den Planeten plündert und ruiniert, und dann selbst dieses Elend noch zu einer Geschäftsgelegenheit zu machen.

Hat irgendwie etwas von „Jetzt ethisch in KZ investieren“ oder „Nachhaltig vergasen!“