Es gibt ein Dokument, das Softwareunternehmen veröffentlichen, wenn sie Änderungen an ihren Produkten vornehmen. Es wird als Changelog bezeichnet. Eigentlich informiert es über Aktualisierungen, doch in der Praxis lesen es nur sehr wenige Menschen. Tatsächlich wissen die Unternehmen, dass es kaum jemand liest, doch das Changelog dient dazu, rechtlich nachweisen zu können, dass eine Kommunikation stattgefunden hat.
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„Dies ist die Entstehung einer zweigeteilten KI-Realität, über die wir in der Vergangenheit im Zusammenhang mit der KI-Entwicklung gesprochen und vor der wir gewarnt haben. Diejenigen, die als Erste da sind, werden die Technologie horten und für ihre eigenen Zwecke nutzen. Im Moment erleben wir eine kleine Version davon.
Eine leistungsstarke Version für Institutionen, die über die Ressourcen und Beziehungen verfügen, um darauf zuzugreifen, und eine bewusst eingeschränkte Version für alle anderen.“
Ich hab’s gerade mit der KI und den Risiken, die diese Technologie automatisch mit sich führt. Nicht weil die Technologie selbst „gefährlich“ wäre, sondern weil wir in einer kapitalistischen Welt leben, in der zu allem Überfluss auch noch die Epstein-KLasse, also die herrschenden Eliten (oder die Bourgeoisie, wie Marxisten sagen) die Macht nicht nur innehat und mit Klauen und Zähnen verteidigt, sondern sie zu einer dystopischen Diktatur ausbaut.
Dieser Artikel von Michelle Blair von „Collective Evolution“ (ein einigermaßen zurechnungsfähiges „Bewusstseins“-Portal mit leicht esoterischer Schlagseite, aber meistens soliden Beiträgen) beleuchtet ein paar Details, die tatsächlich beleuchtet gehören. Und zwar gründlich.
ich selber benutze Claude von Anthropic ausführlich für verschiedene Aufgaben, einmal um mich im Umgang mit solchen KI-Tools zu schulen und dann weil ich es für die Arbeit sehr gut und zeitsparend einsetzen kann. Ich halte Claude und KI generell für absolut kommunismustauglich, aber für eine reale Gefahr in einer imperialistischen Welt, von der kapitalistische Staaten miteinander konkurrieren und für ihren Erfolg in dieser Konkurrenz alles, wirklich ALLES, tun würden. Bis hin zur Totalüberwachung und Weltkrieg.
Darum hab ich mal den ganzen Artikel übersetzt.
Die Schlussfolgerungen von Michelle Blair – das „Bewusstsein“, nämlich das „der Menschen“ müsse sich ändern, damit die KI nicht in den Händen der bösen Oligarchen und anderer ausbeuterischer Finsterlinge bleibt und ganz böse Sachen damit angestellt werden – teile ich nicht unbedingt. Mir scheint, dass eine anständige sozialistische Umwälzung der Produktions- und Eigentumsverhältnisse ein viel bessere (die einzige) Option sind, der herrschenden Klasse den aus ihrer Sicht sachdienlichen Gebrauch (nämlich den nämlich zur Aufrechterhaltung ihrer Herrschaft) dieser Technologie zu verwehren.

Es gibt ein Dokument, das Softwareunternehmen veröffentlichen, wenn sie Änderungen an ihren Produkten vornehmen. Es wird als Changelog bezeichnet. Eigentlich informiert es über Aktualisierungen, doch in der Praxis lesen es nur sehr wenige Menschen. Tatsächlich wissen die Unternehmen, dass es kaum jemand liest, doch das Changelog dient dazu, rechtlich nachweisen zu können, dass eine Kommunikation stattgefunden hat.
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