Ein Freund postet dieses Bild auf X und schreibt dazu: „Gegen das Vergessen. Sie würden es sofort wieder tun – wenn sie könnten.“

Dem stimme ich zu, und ergänze:
Wenn man die russophoben Beiträge und Kommentare in Sozialen Medien so liest, hat man sowieso keine Zweifel mehr, dass sich genügend Freiwillige finden werden, die die permanente Kriegshetze und antirussische Agitation der deutschen Politiker und Medien in der abgebildeten Art und Weise umsetzen würden.
Und zwar freiwillig und mit Begeisterung.
Die ukrainischen Nazi-Verbände machen‘s ja auch schon, im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
Die Anstifter und Brandbeschleuniger dieser Art der Kriegsführung sind die gestriegelten, gebildeten Anzug- und Uniformträger, die uns Tag für Tag im Fernsehen und allen anderen Medien erklären, dass der Russe aufgrund seiner Russennatur nichts anderes in seinem Russensinn hat, als „Europa anzugreifen“ und zu erobern.
Warum er, also „der Russe“, das eigentlich machen sollte, erklärt einem keiner, und es gibt auch keinen vernünftigen Grund dafür. Aber als Schreckgespenst und Buhmann taugt das Feindbild vom bösen angriffslustigen Russen immer noch bzw. immer wieder.
Heutige Politiker wissen es genauso geschickt zu benutzen, um die Bevölkerung aufzuhetzen und kriegstüchtig zu machen wie ihre faschistischen Vorgänger vor 90 Jahren.
Ihr irrationaler, hysterischer Hass auf Russland, und dessen personalisierte Projektion auf den russischen Präsidenten – der als eine Art Mischung aus Hitler und Beelzebub selbst porträtiert wird – macht es für die schlichteren Gemüter unter den Untertanen, die ein Leben lang mit dieser Propaganda gefüttert wurden, umso einfacher, der Entmenschlichung des Feindes zu folgen, die seine Politiker ihm vormachen.
Dass sich aus einer solcherart propagandisierten Soldateska ohne weiteres die abscheulichsten Metzeleien und Kriegsverbrechen fast von selbst ergeben, davon zeugen Taten wie die der deutschen Faschisten in der Sowjetunion Anfang der 1940er Jahre und die der israelischen Okkupationsarmee in Gaza in der Mitte der 2020er Jahre.