Gesinnungsjournalismus verweist Pflegekräfte auf ihren Platz in der Konkurrenzgesellschaft

Ja ja, die journalistischen Hofnarren und Zäpfchen der kapitalistischen Ausbeuterordnung…

Die wissen halt vorausschauend und mitfühlend immer, was ihren Brötchengebern nützlich und dienlich ist!

Die lohnarbeitende Klasse, speziell die in den sozialen Berufen und ganz besonders diejenigen, die die altersbedingt vom Verwertungsprozess Aussortierten zu versorgen haben, sollen gefälligst klaglos und zufrieden ihre Arbeit machen und gar nicht erst auf den Gedanken kommen, dass ihre besondere Tätigkeit (die viele gar nicht bis zum Pensionsalter durchhalten) irgendein – und sei es noch so kleines – Extra verdient.

Das bringt die anderen Proleten doch nur auf dumme Gedanken, weiß Frau Salomon.

Für diese ideologische Schwerarbeit hat sich Martina Salomon dann auch ganz gewiss das sicher nicht schmale Salär verdien, das Propagandisten wie sie beziehen, wenn sie solche Leitartikel direkt aus dem Rektum der herrschenden Klasse zur Erbauung der Untertanen verfassen.

Die Ausbildung (oder das Fehlen derselben) der politischen Charaktermasken der herrschenden Klasse

Die Ausbildung (oder das Fehlen derselben) der politischen Charaktermasken der herrschenden Klasse zu bemäkeln ist ähnlich unsinnig wie Bodyshaming zu betreiben, weil einem irgendein Politiker zu dick, zu dünn oder zu sonstwie ist.

Herrschaftskritik sollte das Wesen der Herrschaft kenntlich machen, nicht das Aussehen oder die Ausbildung ihrer Verwalter. Diese können nämlich auch übergewichtig und ohne Studienabschluß ganz hervorragend ihren Dienst an Lohn, Preis und Profit, also an der Reichtumsvermehrung des Kapitalstandortes, versehen.