Im deutschen westmarxistischen Internet barmen trotzkistische Witzfiguren wie Fabian Lehr im Einklang mit der imperialistischen Propaganda über die armen Iraner rum, die von bösen Mullahtyrannen ihrers Menschenrechtes auf Unterordung unter die westliche Weltordnung beraubt werden, weshalb man sich über die Ermordung des Obermullahs gerne auch mal ein bißchen freuen darf, weil jetzt die „Arbeiter*innen des Iran“ endlich Revolution (natürlich gendergerecht und LBGTQ-konform) machen können.
Manchmal bezeichnen sich diese von Karl Marx als „Bürgersozialisten“ verspotteten Traumtänzer sogar als Kommunisten.
Wenn das Schmunzeln über solche Wolkenkuckucksheim-Linken etwas abgeklungen ist, kann man sich zur Abwechslung mal eine richtige Kommunistin anhören. Nämlich die famose, brillante und überaus gescheite Joti Brar, Co-Vorsitzende der CPGB-ML.
Hier erläutert sie im Gespräch mit Garland Nixon einige der historischen Hintergründe des Iran-Konfliktes, der Aufteilung der arabischen Halbinsel durch den britischen Imperialismus und die Rolle des schiitischen Islams als „Befreiungstheologie“ Westasiens, analog zur katholischen Befreiungstheologie in Lateinamerika.
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