
„Trump is a political corpse“.
Hab ich heute irgendwo gehört, in einem der vielen Podcasts und Videos, die ich gehört bzw. gesehen habe. Weiß nicht mehr von wem, aber ist auch egal. Es scheint zutreffend zu sein.
Wir sehen einem komplett enthemmten bösartig-irrationalem alten Mann zu, der weder sich noch sein Amt im Griff hat – auch weil oder obwohl alle um ihn herumscharwenzeln und seinen Speichel lecken als sei‘s der Nektar der Offenbarung.
Die Zustimmungsraten zu Trump sind die niedrigsten, die je ein US-Präsident hatte; die Midterms im November werden ihm eine vernichtende Wahlniederlage bringen. Danach wird er den Rest seiner Amtszeit (wenn‘s eine gibt) als Lame Duck verbringen, die gegen ihr Impeachment und diverse Strafverfahren kämpft.
Wenn irgendjemand im US-Politbetrieb den Mumm aufbringt, den in den Epstein-Files enthaltenen kriminellen Handlungen des New Yorker Immobilienmoguls Donald J. Trump auf den Grund zu gehen, wird er den Rest seines unappetitlichen Lebens im Gefängnis verbringen.
Die Verzweiflung ist dem Mann anzusehen und anzuhören (wer‘s nicht glaubt, schaue sich die 19-minütige Ansprache Trumps an die Nation vom Mittwoch an. Da er als toxischer Narzisst nichts anderes kennt als immer noch einen draufzusetzen und eine mörderische Gewaltandrohung mit einer noch mörderischeren zu ersetzen, redet er so wie er redet. Unverhüllte Ankündigen von Kriegsverbrechen, vorgetragen in einem Ton, als müsste man ihn dafür feiern – dabei gleichzeitig feige und ängstlich seine Feigheit und Angst Mut untragbar-großmäuligen Sprüchen kaschierend.
Der Sexualstraftäter, Kinderschänder, Kriegsverbrecher und Soziopath im Weißen Haus ist tatsächlich eine politische Leiche. Hoffentlich wird er bald beerdigt, auch wenn das an dem brutalen Regime, dessen Frontmann er ist, nichts ändern wird.