Rheinmetall, Rheinische Post, Proteste und ich

Dies schreibt „RP Online“ auf Facebook:

Dies antworte ich:

Der Rheinmetall-Chef ist beteiligt an der Vorbereitung eines Angriffskrieges, nämlich den, den die NATO unter führender Beteiligung Deutschlands gegen Russland plant.

Ich darf mal an ein paar Klartext-Aussagen der zuständigen Politiker erinnern:

„Wir wollen die deutsche Armee zur stärksten in Europa machen“ (Merz)

Russland wird immer unser Feind sein“ (Wadephul)

Deutsche Soldaten müssen wieder lernen, Russen zu töten“ (Pistorius)

Nebenher liefert Pappergers Unternehmen Kriegswaffen an das Regime in Kiew, vermutlich auch an Israel, und unterstützt somit im ersten Fall eine hochkorrupte kriminelle Diktatur, im zweiten den bestdokumentierten Völkermord dieses Jahrhunderts.

All das, während er und seinesgleichen mit den Anzugträgern aus Politik und Verwaltung noch viel massivere Aufrüstungsrunden planen und den Bundesbürgern dafür per Kappung von Sozialleistungen und nie dagewesener Verschuldung das Geld aus der Tasche ziehen.

Im Vergleich zu der erheblichen kriminellen Energie, die Rüstungskonzern-Chef und politische Komplizen hier an den Tag legen, nehmen sich ein paar Proteste vor seinem Privathaus doch sehr harmlos aus.

Dagegen ist anzuführen, dass solche Proteste nutzlos sind und dass der Mann, wie alle unternehmerischen Exponenten eines modernen Kapitalstandortes, genauso „Opfer“ dieses wunderbaren Wirtschaftssystems ist wie die Lohnarbeiter, die in den Rheinmetall-Werken Panzer, Granaten und all die anderen schöne Gerätschafren zusammenbauen.

Um Leuten wie Papperger und ihren politischen Auftraggebern das tödliche Handwerk zu legen, braucht‘s mehr als ein bißchen zahmen Protest, der keinem wehtut und für den feinen Herrn Vorstandsvorsitzenden höchsten ein bißchen lästig ist.

Es braucht eine Bevölkerung, die entschlossen ist, Krieg, Aufrüstung, Militarisierung (und die dafür dem Volk angekündigte Verarmung) zu beenden.

Eine Lohnarbeiterschaft, die sich der Kriegsvorbereitung verweigert.

Dazu würde als erstes gehören, die hysterische Russophobie der sogenannten Eliten, also der besitzenden Klasse und ihre intellektuellen und medialen Sprachrohre, als das zu erkennen, was sie ist: die Aufhetzung der Bevölkerung zur Kriegsbereitschaft, zur Kriegstüchtigkeit, die Einstimmung auf die geplante neue „Operation Barbarossa“.