
Eine „Zentralstelle für Sanktionsdurchsetzung“ – anscheinend eine Einrichtung des staatlichen Verwaltungsapparates der BRD – nimmt sich die Ehefrau eines sanktionierten Journalisten vor und sperrt deren Bankkonten.
Die vier Kinder des Paares sind damit automatisch Mitbetroffene der EU-Sanktionspraxis und deren Vollstreckung durch die deutschen Behörden. Die Botschaft scheint zu sein: „Aufgepasst, Kritiker! Wenn du abweichende Meinungen öffentlich äußerst, überleg es dir lieber zweimal, wenn du deine Wohnung behalten willst und deine Kinder nicht verhungern sollen.“
Es empfiehlt sich, den ganzen Artikel der BerlinerZeitung genau durchzulesen, insbesondere die Begründungen der staatlichen Stellen, mit denen diese die de facto Vernichtung der finanziellen Existenz Dogrus und seiner Familie rechtfertigen.
Man fragt sich, was in den Gehirnen der Beamten vorgeht, die solche Schreiben verfassen, solche Entscheidungen treffen und diese Beschlüsse auch noch offensiv vertreten. Mit ähnlicher bürokratisch-legalistischer Argumentation haben einst deutsche Beamte Mitbürger in gewisse Lager eingewiesen. Werden Mitarbeiter der “Zentralstelle für Sanktionsdurchsetzung“ auch eines Tages sagen, dass sie nur Gesetze und Befehle befolgt haben?
Sippenhaft ist eine Praxis, die Kennzeichen faschistischer Regime ist.