Heute war der erste Tag der jährlichen Rezertifizierungs-Fortbildung, die für Pflegeheimmitarbeiter im Sozialen Dienst obligatorisch ist. Thema diesmal „Bewegung mit Senioren“.
Es war unsäglich öde und langweilig, die Referentin nicht vollständig inkompetent, aber unprofessionell bis zur Schmerzgrenze und der Inhalt für die Anwendung im Pflegeheim unergiebig und zum größten Teil unpraktisch. Ich musste mich deshalb zwangsweise mit dem Karikieren des Gehörten beschäftigen (Filme 1-3)
Anschließend das Ergebnis der Aufgabe, die die Teilnehmer zum Abschluss absolvieren sollten: ein eigenes Bewegungs-Angebot für Senioren zu konzipieren und vorzustellen.
Während die anderen Gruppen sich die Köpfe heiß redeten und endlose Konzepte aufschrieben, um sie hinterher mehr oder weniger gekonnt vorzustellen, machten meine Lieblingskollegin und ich kurzen Prozess beziehungsweise ein paar Zeichnungen, animierten diese – und das war’s für uns.
Das Ganze nannten wir Rhythmische Schunkelgymnastik und fanden in aller Selbstbescheidenheit, dass es auf jeden Fall das niedrigschwelligste Angebot der ganzen Runde war (bis auf die Fischbrötchen jedenfalls) 🙂