Kriegsbegeisterte deutsche Edeljournaille will mehr „Russen töten“

FAZ-Journalist Michael Martens fragt ukrainischen Machthaber, wie man ihm dabei helfen kann, „mehr Russen zu töten“:

Das ist die Geisteshaltung der deutschen politischen und journalistischen Eliten. Wäre das Setting nicht eindeutig im 21. Jahrhundert angesiedelt, könnte es so auch eine Pressekonferenz aus dem Jahr 1941 sein, in der der Frontreporter des „Völkischen Beobachters“ den OUN-Führer Bandera fragt, wie man ihm beim Russenmetzeln unterstützen kann.

Sie WOLLEN den Krieg gegen Russland, und sie werden uns in diese von Anfang an verlorene Auseinandersetzung – in die sie uns mit jedem Tag, mit jeder neuen Meldung, hysterischer hineinhetzen – führen, weil ihnen kein anderer Weg mehr bleibt, um ihr kollabierendes, faulendes, neoliberales westliches Hegemonialsystem zu retten – und weil sie viel zu viel reales und politisches Kapital in ihren Krieg gegen Russland investiert haben.

Mangels ausbleibendem Widerstand seitens der schafsmäßig folgsamen deutschen Bevölkerung bleibt nur die Hoffnung auf die (unterhalb der Nuklearschwelle) überlegene Militärtechnik der russischen Streitkräfte und die völlige Unfähigkeit der westlichen Kriegstreiber, ihre vielbeschworene Hochrüstung so umzusetzen, dass sie ernsthaft daran denken könnten, es mit Russland aufnehmen zu können.